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Aufstieg aus dem Untergang
apokalyptisches Denken und die Entstehung der modernen Naturwissenschaft im Mittelalter
VerfasserIn: Fried, Johannes
Verfasserangabe: Johannes Fried
Jahr: 2012
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.PU Frie / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Bewußtsein der nahenden Apokalypse war im mittelalterlichen Christentum allgegenwärtig. Wann aber genau würde der Weltuntergang stattfinden? Wie ließen sich die himmlischen Zeichen zuverlässig deuten? Diese Schlüsselfragen des apokalyptischen Denkens enthalten ein Element der modernen Wissenschaft, das Johannes Fried in seiner aufregenden Studie freizulegen versucht. Der Untergang, der stets zu kommen schien und nie tatsächlich kam, artikulierte sich im mittelalterlichen Denken nicht nur als eschatologische Erfahrungsbereitschaft, sondern auch als ein drängendes Wissenwollen des Ungewissen. Die Flut der Deutungen verlangte nach Prüfung und Kontrolle des Wissens, um der exegetischen Irrungen Herr zu werden. Der apokalyptische Denkstil stimulierte eine immer umfassendere Weltkenntnis auf allen Gebieten - mit weitreichenden Folgen für das Handeln und das Erkennen, für Verhalten und Wissen. In seinem glänzend geschriebenen Essay geht Johannes Fried diesem Zusammenhang zwischen Apokalyptik und moderner Wissenschaft nach. Er vermag dabei nicht nur zu zeigen, daß die Grenze zwischen beiden fließender war, als wir gemeinhin annehmen. Die Lehre vom Endgericht erscheint in der Deutung Frieds sogar als ein "Baumeister der okzidentalen Kultur"? und entscheidender Impuls für die physikalische Verwissenschaftlichung des Weltbildes.
Details
VerfasserIn: Fried, Johannes
VerfasserInnenangabe: Johannes Fried
Jahr: 2012
Verlag: München, Beck
Systematik: GP.PU
ISBN: 978-3-406-64269-2
2. ISBN: 3-406-64269-1
Beschreibung: 2. Aufl., unveränd. Nachdr., 262 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch