X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


28 von 35
Vom Verstummen der Welt
wie uns der Verlust der Artenvielfalt kulturell verarmen lässt
VerfasserIn: Robischon, Marcel
Verfasserangabe: Marcel Robischon
Jahr: 2012
Verlag: München, oekom verlag
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.UA Robi / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 18., Weimarer Str. 8 Standorte: NN.UA Robi Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Das Tal der Bären und der Berg der Geier – Reminiszenzen an eine Zeit, als die großen Wildtiere auch bei uns noch zahlreich waren. Heute sind sie weitgehend verschwunden – zurückgedrängt, verschollen oder für immer ausgestorben. Mit ihrem endgültigen Verschwinden aber verarmt nicht nur unser natürlicher Reichtum; verloren geht auch ein geistiges Reservoir, aus dem menschliche Kultur seit Jahrtausenden schöpft. Wir leben in einer Zeit der Vereinheitlichung; aus Vielfalt wird Einfalt. Doch was wir in unseren Städten tagtäglich beobachten, macht auch vor Wald und Flur nicht halt – mit den bekannten Folgen für unsere Ökosysteme. Welche Auswirkungen hat diese »biologische Globali sierung« auf den Menschen als kulturelles Wesen? Was bedeutet es für unser Denken, wenn immer weniger Pflanzen und Tiere die Natur bereichern oder der Reichtum der Arten als Muster für unsere Vorstellungen und Ideen verschwindet?
 
Marcel Robischon lädt den Leser zu einer ganz ungewöhnlichen, poetischen Reise ein und zeigt mit verblüffenden Einsichten, was es heißt, wenn alles auf der Welt »immer gleicher« wird. Eine literarische Entdeckung in der Tradition großer amerikanischer Schriftsteller von Henry D. Thoreau über Rachel Carson bis Michael Pollan. (Verlagsinformation)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
KAPITEL 1
 
Im Tal in den grünen Bergen 10
 
Wälder wurzeln in Vergangenem und weisen in die Zukunft.
 
Sie lehren Vorsicht, Rücksicht und Weitsicht,
 
wenn wir nur richtig hinschauen, richtig fragen.
 
 
 
KAPITEL 2
 
Den Strom hinauf 2 4
 
Jedes Lebewesen, ob bekannt oder unbekannt, birgt einen
 
gewaltigen Schatz an Informationen, Bildern und
 
Geschichten. Diese Vielfalt ist Ursprung unserer Ceisteswelt.
 
 
 
KAPITEL 3
 
Mammut im Nebel 4 0
 
Stirbt ein Tier aus, ohne dass wir es gekannt haben,
 
oder streift uns nur mehr eine Ahnung aus Urzeiten wie
 
das Licht eines erloschenen Sterns, sind auch Begriffe und
 
Erkenntnismöglichkeiten verloren. o
 
 
 
KAPITEL 4
 
Auf der Schildkröteninsel 74
 
Inseln sind Modelle für die ganze Erde; dort zeichnet die Natur
 
einfachere Bilder bei stärkerer Vergrößerung und höherer
 
Auflösung. Sie erzählen von den Geheimnissen des Lebens.
 
 
 
KAPITEL 5
 
Auf grünen Straßen 9 8
 
Eine von Menschen globalisierte Pflanzenwelt lässt über alle
 
Landschaften das gleiche Gras wachsen und mindert für alle
 
Zukunft das Abenteuer der Begegnung mit dem Unbekannten.
 
 
 
KAPITEL 6
 
Auf grünen Flügeln 120
 
Das weltumspannende Honigbienen-Experiment mit seinen
 
katastrophalen Folgen für heimische Insekten und Vögel
 
verdeutlicht die riskante Balance zwischen Alteingesessenen
 
und Neubürgern.
 
 
 
KAPITEL 7
 
Shanghait und deportiert 156
 
Die Verschleppung der Tiere über Kontinente hinweg
 
ist eine Geschichte von Grausamkeit und leisem Sterben.
 
Zurück bleibt die abgeweidete, ausgeweidete,
 
immer gleiche Landschaft.
 
 
 
KAPITEL 8
 
Weltbürgerin im feinen Zwirn 182
 
Die Schönheit der Felsentaube ist wie eine Symphonie in Grau
 
und den Farben des Regenbogens. Während viele andere
 
Taubenarten ausgestorben sind, wurde sie zum Allerweltsvogel.
 
 
 
KAPITEL 9
 
Unter Seefahrern und Seevögeln 2 0 6
 
Den Zeichen der Natur folgend entdeckten die Seefahrer im
 
Pazifik immer neue Inseln. Diese ungeheure Navigationsleistung
 
wäre ohne die eigentlichen Wegweiser, die lebenden Geschöpfe,
 
nicht möglich gewesen.
 
 
 
KAPITEL 10
 
Wanderer in der Wüste 2 3 2
 
Die Menschheit verliert die lebenden Richtungsweiser
 
und mit ihnen wesentliche Orientierung. Überfahrene Igel oder
 
Kröten sind ein deutliches Zeichen für die Missachtung
 
von Verkehrsregeln der Natur.
 
 
 
KAPITEL 11
 
Grenzformen des Lebens 2 4 6
 
Die Sprachen der Menschen sind von der Natur inspiriert.
 
Mit dem Verschwinden der Arten geht auch die sprachliche und
 
kulturelle Vielfalt verloren. Wir werden an'Ausdrucksmöglichkeiten
 
ärmer.
 
 
 
KAPITEL 12
 
Geisterstimmen am Eisenweg 2 6 0
 
Kalifornien, einst eine biologische und kulturelle Schatzinsel,
 
ist heute allseitig "globalisiert". Eine neue, nur scheinbare Vielfalt
 
überdeckt die Verluste an Ursprünglichem und Einzigartigem.
 
 
 
KAPITEL 13
 
Humboldts Anekdote oder
 
die Klippe über dem Wasserfall 2 7 8
 
Die Erinnerung an verlorene Schönheit hält über lange Zeiträume
 
Wünsche und Hoffnung wach. Daraus erwächst der eigensinnige
 
Versuch, Verlorenes und Zerstörtes wiederzubeleben.
 
Denn die Natur ist immer für eine Überraschung gut.
 
 
 
Nachbemerkung
 
Anmerkungen
 
Bildquellen
 
Details
VerfasserIn: Robischon, Marcel
VerfasserInnenangabe: Marcel Robischon
Jahr: 2012
Verlag: München, oekom verlag
Systematik: NN.UA
ISBN: 978-3-86581-182-0
2. ISBN: 3-86581-182-5
Beschreibung: neue Ausg., 319 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch