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14 von 84
Die Bildung des Zeitbegriffs beim Kinde
VerfasserIn: Piaget, Jean
Verfasserangabe: Jean Piaget. [Berecht. Übertr. durch Gertrud Meili-Dworetzki]
Jahr: 1980
Verlag: Stuttgart [u.a.], Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Was schließlich die psychologische Zeit anbetrifft, so haben wir feststellen können, daß sie nicht nur anschaulich ist, wie es allzu oft schon gesagt worden ist, sondern daß sich bei ihr genau dieselben Operationen wiederfinden lassen, da die erlebte Dauer eine unbestimmte Reihe von bewußten oder unbewußten Vergleichen ins Werk setzt, die ganz kontinuierlich von den Wahrnehmungs- oder Vorstellungsregulierungen zu der eigentlichen operativen Gruppierung übergehen. Inhalt Vorwort 9 Erster Teil DIE ELEMENTAREN OPERATIONEN 13 Zeit und Bewegung Kapitel I. Die Ordnung der Ereignisse 17 1. "^ej-suchsanordnuhg ' 20 2. Erstes Stadium: Schwierigkeiten beim Rekonstruieren der 24 ganzen Reihe 3. Zweites Stadium: Richtiges Ordnen der vollständigen 32 Zeichnungen, aber Versagen bei dem Aneinanderreihen der undurchschnittenen Zeichnungen I und II. Erstes Teil- stadium (II A): Unfähigkeit, die ganze Reihe herzu- stellen 4. Zweites Stadium: Teilstadium II B: zuerst Mißlingen, o 43 dann empirische Lösung 5. Drittes Stadium: operative Doppelreihenbildung der 53 Voneinander getrennten Zeichnungen und Verständnis für die Beziehungen der Reihenfolge und der Gleichzeitig- keit Kapitel II. Die Dauer der Intervalle 59 1. Erstes Stadium: Keine Abstraktion der Dauer 60 2. Zweites Stadium: gegliederte Anschauung bei Fehlen 72 der operativen Koordination. I. Gleichsetzung der. synchronen Zeitstrecken 3. Zweites Stadium: II. Qualitative Einschachtelung und 84 Zeitmessung 4. Drittes Stadium: operative Komposition qualitativer 99 Zeitstrecken und Zeitmessung j . Zusammenfassung. Die elementaren Operationen und 108 ihre hauptsächlichen "Gruppierungen": Ordnen der Suk- zessionen und Einschachtelung der Zeitstrecken. Zweiter Teil DIE PHYSIKALISCHE ZEIT 121 Kapitel III. Die Aufeinanderfolge der wahrgenommenen 122 Vorgänge 1. Versuchsmethode und allgemeine Ergebnisse 123 2. Erstes Stadium: nicht differenzierte zeitliche und räum- 127 liehe Folgen 3. Zweites Stadium: Teilstadium II A: Beginn der Differen- 132 zierung zwischen zeitlicher Reihenfolge und räumlicher /^Reihenfolge und gegliederte zeitliche Anschauungen 4,-1 Zweites Stadium:. Teilstadium II B: Anfang einer opera- 138 tiven Koordination zwischen den gegliederten Anschau- ungen j . Drittes Stadium: operative Sukzession und Dauer. 141 Schlußfolgerungen Kapitel IV. Die Gleichzeitigkeit 144 1. Erstes Stadium: keine Gleichzeitigkeit, direkte Propor- 145 tion zwischen Dauer und durchlaufenem Weg 2. Zweites Stadium: Differenzierung der Anschauungen 149 (Ansätze zur Gleichzeitigkeit, umgekehrtes Verhältnis von Zeit und durchlaufenem Weg usw.) 3. Drittes Stadium: sofortiges Koordinieren von Gleich- 158 zeitigkeit und Synchronismus 4. Die Rolle der Bewegungen der Vp.: die Blickbewegun- 161 gen bei der Gleichzeitigkeit und die wahrnehmungs- mäßige zeitliche Folge o 5. Schluß zu Kap. III und IV: das Entstehen der Aufein- 169 anderfolge und der Gleichzeitigkeit Kapitel V. Gleichsetzung der synchronen Zeitstrecken 177 und Transitivität der Gleichheitsrelationen der Zeit 1. Erstes Stadium: keine Gleichzeitigkeit, keine Synchroni- 179 sierung noch Quantifizierung der abgelaufenen Flüssig- keiten 2. Zweites Stadium: Teilstadium IIA: umgekehrtes Ver- 184 hältnis von Zeit und Geschwindigkeit und richtiges Voraussehen der Einfüllgeschwindigkeit nach der Größe der Flaschen; Gleichzeitigkeit, aber weder Synchronisie- rung der Zeitstrecken noch richtige Quantifizierung der abgelaufenen Flüssigkeit [. Teilstadium II B des zweiten Stadiums: empirische Ent- 191 deckung der Synchronisierung t. Drittes Stadium: sofortige Synchronisierung und Quanti- 197 fizierung ;. Frage V: Transitivität des Synchronismus und der Gleich- 199 heit der abgelaufenen Mengen Kafttel VI. Die Einschachtelung der Zeitstrecken und die 203 Transitivität der Gleichheitsrelationen der Zeit Abschnitt I. Die Einschachtelungen der Zeitstrecken 1. Erstes Stadium: kein Vergleichen von je zwei und zwei 205 Elementen 2. Zweites Stadium: Teilstadium IIA: Vergleich von je 209 zwei und zwei Elementen, aber keine Koordination der Paare unter sich 3.' Teilstadium IIB: empirische Entdeckung des richtigen 212 Ergebnisses bei drei Elementen, aber Versagen bei vier 4. Drittes Stadium: operatives Ordnen und Einschachteln 215 Abschnitt II. Die Transitivität der Relationen der Un- 217 gleichheit, der eingeschachtelten Zeitstrecken und der Relationen der Gleichheit durch Synchronismus 5. Erstes Stadium: keine Transitivität 218 6. Zweites Stadium: Nicht-Transitivität (Teilstadium A), 219 dann empirische Entdeckung der Transitivität (Teil- stadium B) 7. Drittes Stadium: richtige, auf die Transitivität gegrün- 223 dete Deduktion; Schlußfolgerungen: die Transitivität der Zeitrelationen und die Dezentrierung der Anschau- ung Kapitel VII. Additivität und Assoziativität der Zeit- 228 strecken 1. Versuchsmethode und allgemeine Ergebnisse 229 2. Die Stadien I und H A : keine Synchronisierung der 233 Einzelheiten und keine Additivität noch Assoziativität 3. Teilstadium I I B : Synchronisierung der Einzelheiten, 236 aber weder Additivität noch Assoziativität ' 'o 4. Drittes Stadium: sofortige Additivität und Assoziativität 241 Kapitel VIII. Zeitmessung und Isochronismus der suk- 24 j zessiven Zeitstrecken 1. Isochronismus und Erhaltung der Geschwindigkeit der 251 Uhren 2. '^Epchronismus und Synchronismus 259 3. "Der Isochronismus und die Bildung zeitlicher Einheiten 266 Dritter Teil DIE ERLEBTE ZEIT 275 Kapitel IX. Der Begriff des Lehensalters 280 1. Das Alter der Personen. I. Erstes Stadium 281 2. Das Alter der Personen. II. Zweites und drittes Stadium 287 3. Das Alter der Tiere und der Pflanzen; Trennung von 295 Alter und Körpergröße 4. Die Zuordnung der Lebensalter mit ungleicher Wachs- 302 tumsgeschwindigkeit 5. Die Zuordnung der Lebensalter bei gleicher Wachstums- 310 geschwindigkeit 6. Schluß: der Begriff des Alters 316 Kapitel X: Die Zeit der eigenen Handlung und die 319 innere Dauer 1. Die Reaktionen auf die Geschwindigkeit der Handlung 322 1 bis. Appendix: Nachkontrolle mit Metronom 335 2. Verhältnis zwischen der Zeitschätzung und der Schwie- 336 rigkeit der Handlung 3. Die Zeit beim Warten und die bei Interesse ' 342 4. Schluß: die psychologische Zeit 345 Schlußbetrachtungen 358
Details
VerfasserIn: Piaget, Jean
VerfasserInnenangabe: Jean Piaget. [Berecht. Übertr. durch Gertrud Meili-Dworetzki]
Jahr: 1980
Verlag: Stuttgart [u.a.], Klett-Cotta
Systematik: PI.HEK
ISBN: 3-12-936370-X
Beschreibung: 397 S.
Sprache: ger
Originaltitel: La genèse du temps chez l'enfant <dt.>
Fußnote: Verl. auf d. Haupttitels.: Rascher, Zürich. Durch d. Verl. Klett-Cotta übernommene Ausg.
Mediengruppe: Buch