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Wie viel ist genug?
vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens
Verfasserangabe: Robert und Edward Skidelsky. Aus dem Engl. von Thomas Pfeiffer ...
Jahr: 2013
Verlag: München, Kunstmann
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-13/09-C3) (GM ZWs / PL)
Verlagstext:
Wirtschaftswachstum ist das alte und neue Zauberwort, mit dem sich angeblich jede Krise lösen lässt. Doch Wachstum ist kein Selbstzweck, und Wirtschaft soll dem Menschen dienen. Wachstum wozu, muss deshalb die Frage lauten, und: Wie viel ist genug? Wir sind viermal reicher als vor 100 Jahren und doch abhängiger denn je von einem Wirtschaftssystem, in dem manche zu viel und viele nicht genug haben. Dabei waren sich doch Philosophen wie Ökonomen lange Zeit einig, dass technischer Fortschritt zu einer Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit und eine gerechte Einkommensverteilung zu mehr Muße und Glück für alle führen. Zeit, die Grundfragen neu zu stellen: Was macht ein gutes Leben aus, was droht uns im Wachstumsrausch verloren zu gehen?
Robert und Edward Skidelsky zeigen auf, wie führende Denker von der Antike bis ins 21. Jahrhundert über Entstehung und Gebrauch des Reichtums, aber auch über ein erfülltes Leben jenseits der Arbeit nachgedacht haben. Sie benennen sieben "Basisgüter" wie Sicherheit, Respekt, Muße und Harmonie mit der Natur, auf denen eine Ökonomie des guten Lebens aufbauen muss. Vor allem aber machen sie Mut, Wirtschaft wieder neu zu denken: als moralisches Handeln von Menschen, die in Gemeinschaften leben.
Stimmen zum Buch:
"[...] An drastischen Worten fehlt es Vater und Sohn, dem Ökonomen Robert Skidelsky und dem Philosophen Edward Skidelsky nicht. Allerdings gehen sie das Problem der Wachstumsideologie von einer ungewöhnlichen Perspektive an. Nicht das Ende der Ressourcen, Umweltzerstörung oder Klimawandel stehen im Mittelpunkt ihrer Argumentation, wie man dies üblicherweise von Wachstumskritikern kennt und erwartet.
Die beiden setzen viel grundsätzlicher an und fragen: Was ist ein gutes Leben? Wann ist genug genug? Es ist eine ethisch-moralische Diskussion, die die beiden anregen wollen. Wie viel braucht es, um glücklich zu sein? Sind Gier, Neid und Geiz positive Eigenschaften, die ein Gedeihen der Wirtschaft erfordert? Sind Reichtum und Arbeit gerecht verteilt?
Ohne Wirtschaftschinesisch oder Philosophenlatein bauen die Autoren ihre Argumentation auf. Sie holen weit aus, gehen bis in die Antike zurück, um Antworten zu finden. Frühere Gesellschaften haben durchaus eine Idee davon besessen, wie ein gutes Leben aussieht und was ein Mensch dafür braucht. Selbst moderne Wirtschaftswissenschaftler wie Milton Keynes konnten sich ein Genug vorstellen. Erst die Befürworter eines entfesselten Kapitalismus ohne staatliche Reglementierungen, so die Skidelskys, kennen keine Grenzen mehr. Die Ideologie eines uneingeschränkten Individualismus, dem das Gemeinschaftswohl egal ist, führt zur Unersättlichkeit dieser Tage. [...]"
Quelle: Johannes Kaiser, dradio.de
Aus dem Inhalt:
1. Keynes' Irrtum 29
2. Der faustische Handel 64
3. Über den Nutzen von Reichtum 102
4. Das Wunder des Glücks 136
5. Natürliche oder moralische Grenzen
des Wachstums? 171
6. Was zu einem guten Leben gehört 197
7. Auswege aus der Tretmühle 242
 
Details
VerfasserInnenangabe: Robert und Edward Skidelsky. Aus dem Engl. von Thomas Pfeiffer ...
Jahr: 2013
Verlag: München, Kunstmann
Systematik: GS.BP, GW.AP
ISBN: 978-3-88897-822-7
2. ISBN: 3-88897-822-X
Beschreibung: 318 S. : graph. Darst.
Schlagwörter: Wirtschaftsethik, Wohlstand, Ethik
Sprache: ger
Originaltitel: How much is enough? <dt.>
Mediengruppe: Buch