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Der Meineid des Hippokrates
von der Verschwörung der Ärzte zur Selbstbestimmung des Patienten
VerfasserIn: Hackethal, Julius
Verfasserangabe: Julius Hackethal
Jahr: 1992
Verlag: Bergisch Gladbach, Lübbe
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Karl-Heinz Julius Hackethal (* 6. November 1921 in Reinholterode, Kreis Heiligenstadt, heute Landkreis Eichsfeld; † 17. Oktober 1997 in Bernau am Chiemsee) war ein Chirurg, Befürworter der Sterbehilfe und Autor vieler standeskritischer Bücher. Er warf seinen Ärztekollegen zahlreiche Kunstfehler vor. Hackethal erregte erstmals 1963 Aufsehen, als er in Erlangen dem Klinikchef in der Chirurgie 138 schwere Kunstfehler vorwarf, von denen mehr als die Hälfte tödlich ausgegangen seien. Angesichts der Zustände in Erlangen wollte Hackethal so nicht mehr weiterarbeiten und verweigerte den Gehorsam, worauf er entlassen wurde. Die Auseinandersetzung wurde als „Erlanger Professorenstreit“ bekannt. In einem Fall erstattete Hackethal sogar Anzeige wegen Mordes. Alle 138 vermeintlichen Kunstfehler wurden innerhalb kürzester Zeit aufgeklärt. Der Klinikchef erwirkte durch eine einstweilige Verfügung, dass Hackethal die Vorwürfe nicht mehr äußern durfte. Hackethals akademische Karriere war damit beendet. Den bis dahin für seine Publikationen benutzten Autorennamen „Karl Heinz Hackethal“ ersetzte er im Folgenden, für seine nunmehr rein populären Werke, durch „Julius Hackethal“. Seine Thesen zur Krebsbehandlung waren u.a., dass man in der etablierten Medizin eine „Verstümmelungsstrategie“ bei der Krebsbehandlung anwenden würde. Die Art der Operationen und die Anwendung der Chemotherapie würden oft unnötige Schäden verursachen. Mitte der 1980er Jahre engagierte sich Hackethal in der Sterbehilfe und für die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben. Er setzte sich für aktive Sterbehilfe ein.
Details
VerfasserIn: Hackethal, Julius
VerfasserInnenangabe: Julius Hackethal
Jahr: 1992
Verlag: Bergisch Gladbach, Lübbe
Systematik: NK.AET
Beschreibung: 461 S. : Ill., Tab.
Mediengruppe: Buch