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Die Lebenden und der Tod
VerfasserIn: Ziegler, Jean
Verfasserangabe: Jean Ziegler
Jahr: 2012
Verlag: Salzburg, Ecowin Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Das Buch des UNO-Funktionärs, emeritierten Soziologieprofessors und früheren SP-Nationalrats Ziegler ist 1975 erstmals erschienen. Kern der Schrift ist eine Studie über den archaischen Nagô-Kult der Yoruba, eines vor allem in Nigeria, Benin und Ghana beheimateten Volkes. Ziegler versucht zu beweisen, dass die raffinierten Rituale der Yoruba-Religion eine Vermittlung zwischen Dies- und Jenseits ermöglichen. Laut Ziegler sei den Bürgern der westlichen Gesellschaft eine solche Verbindung verunmöglicht: Der Kapitalismus tabuisiere den Tod und beurteile den Menschen allein an seinem Warenwert. - Pointiert, angriffslustig, vereinfacht und doch anregend zu lesen."Der Tod ist das große Tabu unserer Gesellschaft. Das ist gewollt. Die kapitalistische Warengesellschaft reduziert den Menschen auf seine Qualität als reaktive Zelle im Produktions- und Konsumprozess. Seine Existenz erschöpft sich in jener eines bloßen Funktionsträgers der kapitalistischen Akkumulations- und Profitmaschine. Das Bewusstsein seiner eigenen Endlichkeit jedoch schafft Schicksal, Bewusstsein der radikalen Singularität, der Einzigartigkeit des eigenen Lebens. Kein Moment kehrt je zurück. Keiner gleicht einem anderen. Der Tod macht uns zu verantwortlichen Subjekten unserer eigenen Existenz. Um die Angst vor dem eigenen Tode wenigstens teilweise zu mindern, gibt es nur einen Weg: jeden Tag – durch Gedanken, Taten und Träume – so viel Glück für sich und die anderen, so viel Sinn zu erschaffen, dass, am Ende des Lebens, dieses Leben seiner eigenen Negation so viel Sinn wie möglich entgegenzustellen vermag." (I-12/04-C3) (GM ZWs / PL)
Details
VerfasserIn: Ziegler, Jean
VerfasserInnenangabe: Jean Ziegler
Jahr: 2012
Verlag: Salzburg, Ecowin Verl.
Systematik: NK.AET, I-12/04, PI.YT
ISBN: 978-3-7110-0018-7
2. ISBN: 3-7110-0018-5
Beschreibung: 1. Aufl., 310 S.
Mediengruppe: Buch