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Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden?
Therapie und Beratung mit unmotivierten Klienten und in Zwangskontexten
Verfasserangabe: Conen, Marie-Luise/Gianfranco Cecchin. Mit einem Beitr. von Rudolf Klein
Jahr: 2016
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme Verlag
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPS Conen / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 14.10.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Wer als Therapeut oder Berater mit Klienten arbeiten soll, die von sich aus kein Anliegen haben oder nicht beraten werden wollen, hat zwei Möglichkeiten: Er sucht sich andere Klienten, oder er versucht, die Möglichkeiten zu nutzen, die die Situation bietet. / Marie-Luise Conen und Gianfranco Cecchin zeigen mit diesem Buch, dass Unfreiwilligkeit kein Hindernis für eine gute Zusammenarbeit sein muss. Professionellen Helfern bieten sie neue Standpunkte und Konzepte für den Umgang mit unmotivierten Klienten an. Die sind nicht nur in der Jugendhilfe, der Psychiatrie oder im Strafvollzug von großem Nutzen, sondern machen auch in der Jugendgerichtshilfe, in Einrichtungen der Drogenrehabilitation, im Umgang mit Verkehrsstraftätern oder bei häuslicher Gewalt erfolgreiche Interventionen möglich.
 
REZENSION: / / "[.]Das Buch ermöglicht einen umfassenden Einblick in die 15jährige Entwicklungsarbeit zur systemischen Beratung und Therapie in Zwangskontexten. Durch die Verwendung zahlreicher und ausführlicher Fallbeispiele, die sehr gut nachvollziehbar in Zusammenhang mit der referierten Theorie gestellt werden, ergibt sich eine sehr gute Lesbarkeit des Buches, wodurch auch der Einsatz in Ausbildungszusammenhängen möglich sein wird. Das Buch sollte als Grundlagenliteratur in der Ausbildung für soziale Berufe Verwendung finden. Für Praktiker, die sich in ihrer Arbeit zwischen Motivationsarbeit und eigenem Ausgebranntsein sehen, bietet das Buch wertvolle Hinweise zur Überwindung eigener Ohnmachtzustände und Selbstwirksamkeiten." socialnet.de
 
Gianfranco Cecchin (1932-2004) zählt mit seinen Mailänder Kollegen zu den Pionieren der systemischen Therapie. Marie-Luise Conen hat viele ihrer Ideen in der aufsuchenden Familientherapie formuliert und erprobt. Gemeinsam haben sie das Thema über 15 Jahre entwickelt und publizieren es hier erstmals.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort 9 / I. Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden? 15 / von Marie-Luise Conen / 1. Anderssein 15 / 2. Funktion von Sozialarbeit 20 / 3. Soziale Kontrolle 25 / 4. Kolonisation und Paternalismus 28 / 5. Einfluss 32 / 6. Macht I 34 / 7. Macht II 37 / 8. Problemdefinition 45 / 9. Motivation 52 / 10. (Un-) Freiwilligkeit 60 / 11. HofFnung(slosigkeit) 64 / 12. Zwang 70 / 13. Widerstand 83 / 14. Hilfe 90 / 15. Das Dreieck 93 / 15.1 Die Situation der Klienten 94 / 15.2 Die Situation der professionellen Helfer 101 / 15.3 Die Helfer-Klient-Beziehung 108 / 15.4 Helfer - Klient - Auftraggeber 119 / 16. Kontrakt 129 / 17. Behandelbarkeit 134 / 18. Effektivität 137 / 19. Systemische Interventionen und Vorgehensweisen in Zwangskontexten 141 / 19.1 Haltungen und Vorgehensweisen 141 / 19.2 Detriangulation und Kontextualisierung 144 / 19.3 Neutralität - Hypothesenbildung - Zirkularität 145 / 19.4 Zirkuläre Fragen 147 / Umfeld 147 / Zukunft 148 / Vergangenheit 148 / Veränderungswille 148 / Detriangulation 148 / 19.5 Therapie bzw. Beratung erschwerende Fragen 151 / ig.6 Weitere systemische Methoden 152 / Symptomverschreibungen und paradoxe Interventionen 152 / One-down-Position 153 / Hausaufgaben 153 / Metakommunikation 154 / 20. Spezifische Zwangskontexte 155 / 20.1 Allgemeine Überlegungen 155 / Arbeitsagenturen 156 / Rehabilitationseinrichtungen der Rentenversicherungsträger 156 / Schulen 156 / Aidsberatung 157 / Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen 157 / Studienberatungen 157 / Berufliche Weiterbildung 157 / Assessment-Center 157 / Psychotherapeutische Praxen 158 / 20.2 Familien in der Jugendhilfe 158 / 20.3 Familiengerichte 161 / 20.4 Begleiteter Umgang 163 / 20.5 Gewalt in Paarbeziehungen 164 / 20.6 Unfreiwillige Jugendliche 166 / 20.J Geschlossene Unterbringung 169 / 20.8 Delinquenz und Straftaten 171 / 20.9 Verkehrsstraftäter 175 / II. Therapie und Klient im Zwangskontext 177 / Gianfranco Cecchin / 1. Therapie als Konversation über Konsequenzen 177 / Die Rolle des Therapeuten: Sozialkontrolleur, Lehrender, / Moralist, Experte . oder Therapeut? 177 / Der Klient als Experte 179 / Therapie als Konversation über Konsequenzen 180 / Keine Wahlfir den Therapeuten 182 / Die Grundidee - Menschen sind frei 184 / Die Kreation von Geschichten 187 / Der Therapeut im Zwangskontext 189 / Der Klient im Zwangskontext 190 / a) Anerkennung der Berechtigung 191 / b) Vermeidungvon negativen Sanktionen 191 / Vorwort / Veränderungen des Arbeitsauftrags im ZwangskontexX 192 / Die Würde der Klienten 194 / Der eigene Stil 196 / Die Entscheidung des Klienten 197 / Eine Jugendliche, die ihre Mutter zu sehr liebt 199 / Überlegungen 200 / Therapie mit Jugendlichen 204 / Eine Mutter, die ihre Familie zu sehr liebt 205 / Überlegungen 206 / Kinder in Therapie - meist gezwungenermaßen 209 / 2. Therapiegespräche 211 / Der Kampf gegen das Jugendamt - oder. Wie schaffe ich mir eine neue Familie? 211 / Abschlusskommentar 230 / Kommentar 231 / Das Märchen vom guten Vater. oder wie kann ich das Gericht loswerden? 233 / Kommentar nach der Konsultation mit den Kollegen hinter der Einwegscheibe 249 / Diskussion in der Gruppe 250 / III. Von (ohn)mächtigen Helfern und berauschten Sehnsüchten - Gedanken zum systemischen Verständnis süchtigen Trinkens . 252 / RudotfKlän / Literatur 274 / Über die Autoren 288
Details
VerfasserInnenangabe: Conen, Marie-Luise/Gianfranco Cecchin. Mit einem Beitr. von Rudolf Klein
Jahr: 2016
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Systeme Verlag
Systematik: PI.HPS
ISBN: 978-3-89670-690-4
2. ISBN: 3-89670-690-X
Beschreibung: Fünfte Auflage, 288 Seiten : Diagramme
Beteiligte Personen: Klein, Rudolf (Psychtherapeut)
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 274 - 287
Mediengruppe: Buch