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Kein Ende der Genesis
wir und unsere Staaten
VerfasserIn: Riedl, Rupert
Verfasserangabe: Rupert Riedel
Jahr: 2004
Verlag: Wien, Czernin
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Der Autor legt dar, mit welchen allgemein-menschlichen Grundlagen der Mensch seiner Auffassung nach qua Geburt ausgestattet ist. Anschließend zeigt er auf, in welchem Verhältnis diese Anlagen zur Kultur, zum sozialen Handeln sowie zu sozialen Strukturen stehen. In der Folge geht er auf Fragen der sozialen Ungleichheit ein. Damit will Riedl die biologische und anthropologische Fundierung menschlichen Handelns herausarbeiten. Inzwischen seien - u. a. bedingt durch die Aufklärung - Fortschritte in Richtung auf die Durchsetzung einer humanen Gesellschaft und menschlicher Werte festzustellen. Um diese vor den Folgen eines die menschlichen Lebensgrundlagen zerstörenden Kapitalismus zu schützen, sei ein neuer Gesellschaftsvertrag notwendig. Statt der Versprechungen eines nicht enden wollenden Immer-mehr als Folge der Aufklärung gehe es jetzt um die so genannte 'Abklärung', dass heißt die Einsicht in die Grenzen menschlichen Tuns - sowohl ökonomisch-materiell als auch geistig. Zentrales Instrument dazu sei heute die Durchsetzung von Völker- und Menschenrechten, die sich aus den Gesetzen der Evolution begründen ließen.
„Es geht um einen neuen Gesellschaftsvertrag. Biologie, Evolutions- und evolutionäre Erkenntnistheorie haben uns in den letzten Jahrzehnten viel Neues über die Ausstattung des Menschen, sein angeborenes Sozialverhalten und seine Tricks in Gesellschaft und Politik verstehen gemacht. Rousseau?s Sozialvertrag aus der Aufklärung im 18. Jahrhundert war ein großer Schritt zur Befreiung aber 200 Jahre Aufklärung haben zu einer Machbarkeits-Ideologie geführt, die übers Ziel schießt uns überschätzen, Natur und Kultur untergraben macht. Es geht deshalb um eine „Abklärung“, die uns, auch mit einer modernen Politologie, in unsere Grenzen fassen lässt. Daraus ergeben sich Konsequenzen, die von Gesellschaft und Politik ein neues Gegenüber zur Einzelkreatur, zu Bildung und Kultur verlangen, die letztendes die Unsicherheiten in den Völker- und Menschenrechtsbestimmungen beheben. Denn wenn es noch immer umstritten sein soll, diese aus Ideologien oder dem christlichen „Naturrecht“ begründen zu können, aus unserer menschlichen Ausstattung kann man es nicht nur, man muss es.“
 
Details
VerfasserIn: Riedl, Rupert
VerfasserInnenangabe: Rupert Riedel
Jahr: 2004
Verlag: Wien, Czernin
Systematik: GP.AV
ISBN: 3-7076-0183-8
Beschreibung: 1. Aufl., 256 S.
Mediengruppe: Buch