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Literaturpolitik im NS-Staat
Von der "Gleichschaltung" bis zum Ruin
VerfasserIn: Barbian, Jan-Pieter
Verfasserangabe: Jan-Pieter Barbian
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PL.EZ Barb / College 1d - Literaturwissenschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT:
Der NS-Staat war auch eine Mediendiktatur. Was damals publiziert wurde, entschied im wesentlichen Joseph Goebbels. Doch der Propagandaminister dirigierte nicht allein. Wie der Kampf zwischen staatlichen und parteiamtlichen Bürokraten um die literaturpolitischen Kompetenzen verlief und wie sich dies auf Verlagswesen, Buchmarkt und literarische Produktion auswirkte, ist Thema dieser Überblicksdarstellung.
AUS DEM INHALT:
Inhalt / / Einführung 11 / / Kapitel 1 / / Der Personen- und Medienwechsel: Von der Weimarer Republik zum Dritten Reich 27 / 1 Der Bruch mit dem demokratischen Pluralismus und der Internationalität der deutschen Literatur 27 / 2 Die Neuformierung des Buchmarktes 43 / 3 Die Neuordnung der öffentlichen und der Wissenschaftlichen Bibliotheken 67 / / Kapitel 2 / / Der institutionelle Aufbau der Mediendiktatur und ihre Macht über das Buch 81 / 1 Die staatlichen Behörden 81 / 1.1 Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda 81 / 1.2 Die Reichsschrifttumskammer innerhalb der Reichskulturkammer 100 / 1.3 Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 125 / 1.4 Das Auswärtige Amt 133 / 2 Gestapo und SD 141 / 3 Die wichtigsten parteiamtlichen Dienststellen 151 / 3.1 Die Schrifttumsstellen des Amtes Rosenberg 151 / 3.2 Die Parteiamtliche Prüfungskommission zum Schütze des NS-Schrifttums |PPK) 162 / 3.3 Der Stab Stellvertreter des Führers (ab 1941 Partei-Kanzlei der NSDAP| 179 / 4 Der Schrifttumsapparat der Wehrmacht 186 / / Kapitel 3 / / Das Buch in der Mediendiktatur - die Perspektive der Herrscher 193 / 1 Die personenbezogene Kontrolle der Schriftsteller .. 193 / 2 Der reglementierte Buchmarkt 218 / 2.1 Die Kontrolle der Verleger und ihrer Produktion 218 / 2.2 Instrumente und Methoden der Buchzensur 250 / 2.3 Die Reglementierung des Zwischenbuchhandels 281 / 2.4 Die Reglementierung des Sortiments-, des Reise und Versandbuchhandels, / der Antiquariate und der Buchgemeinschaften 298 / 2.5 Die Reglementierung der Leihbüchereien 312 / 3 Buchwirtschaft und Buchpropaganda 319 / 4 Gesteuerte Buchauswahl: die öffentlichen und die Wissenschaftlichen Bibliotheken 343 / 4.1 Die Volks- und Stadtbüchereien 343 / 4.2 Die Staats-, Landes- und Hochschulbibliotheken 355 / 5 Die Buchversorgung der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs 363 / 6 Die Verwaltung des Büchermangels an der ¿Heimatfront¿ 371 / / Kapitel 4 / / Das Buch in der Mediendiktatur - die Perspektive der Beherrschten 385 / 1 Grenzen und Spielräume literarischer Produktion: die Schriftsteller 385 / 2 Der Buchmarkt zwischen Politik, Wirtschaft und Berufsethos: die Verleger und Buchhändler / 3 Der politisierte Berufsstand: die Bibliothekare 433 / 4 Zwischen öffentlicher Propaganda und individuellen Bedürfnissen: die Leser 460 / / Rückblick / Ein gescheitertes Experiment? Zur Bedeutung des Buches für die NS-Mediendiktatur 475 / Abkürzungen 493 / Quellen-und Literaturverzeichnis 497 / Register 535 /
 
Details
VerfasserIn: Barbian, Jan-Pieter
VerfasserInnenangabe: Jan-Pieter Barbian
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch-Verl.
Systematik: PL.EZ
ISBN: 978-3-596-16306-9
2. ISBN: 3-596-16306-4
Beschreibung: 552 S.
Mediengruppe: Buch