X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


52 von 93
Menschliche Kommunikation
Formen, Störungen, Paradoxien
Verfasserangabe: Paul Watzlawick ; Janet H. Beavin ; Don D. Jackson. Mental Research Institute Palo Alto, Kalifornien
Jahr: 2003
Verlag: Bern ; Göttingen ; Toronto ; Seattle, Huber
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 02., Engerthstr. 197/5 Standorte: PI.HS Watz Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 03., Erdbergstr. 5-7 Standorte: PI.HS Watz Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 17., Hormayrg. 2 Standorte: PI.HS Watz / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 19., Billrothstr. 32 Standorte: PI.HS Watz Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 21., Brünner Str. 27 Standorte: PI.HSK Watz Status: Entliehen Frist: 04.11.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 22., Bernoullistr. 1 Standorte: PI.HS Watz Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Klassiker der psychologischen Kommunikationswissenschaft ("Man kann nicht nicht kommunizieren.") Kommunikation ist ganz offensichtlich eine conditio qua non menschlichen Lebens und gesellschaftlicher Ordnung. Man kann, wie der Autor sagt, ›nicht nicht kommunizieren‹. Der Mensch beginnt von den ersten Tagen seines Lebens an die Regeln der Kommunikation zu erlernen, obwohl diese Regeln selbst ihm kaum jemals bewusst werden. Watzlawicks Buch – inzwischen zum Standardwerk der Kommunikationswissenschaft geworden – formuliert Denkmodelle und veranschaulicht Sachverhalte, die die Gültigkeit solcher Modelle untermauern. Das Buch handelt von den pragmatischen (den verhältnismäßigen) Wirkungen der menschlichen Kommunikation, unter besonderer Berücksichtigung von Verhaltensstörungen. Es versucht, Denkmodelle zu formulieren und Sachverhalte zu veranschaulichen. Interessenten sind Psychologen, Soziologen, Sozialwissenschaftler, Kommunikationsforscher, Psychiater, Verhaltensforscher, Literarurhistoriker, Literaten, Historiker, Institute, Kliniken, Bibliotheken./ AUS DEM INHALT: / / / Einleitung 13 Vorwort zur deutschen Ausgabe 17 1.Kapitel Die begrifflichen Grundlagen 1.1 Einleitung 19 1.2 Funktion und Beziehung 24 1.3 Information und Rückkopplung 29 1.4 Redundanz 34 1.5 Metakommunikation und pragmatischer Kalkül 41 1.6 Schlußfolgerungen 45 1.61 Der Begriff der Black Box 45 1.62 Bewußtes und Unbewußtes 46 1.63 Gegenwart und Vergangenheit 46 1.64 Ursache und Wirkung 47 1.65 Die Kreisförmigkeit der Kommunikationsabläufe 47 1.66 Die Relativität von "normal" und "abnormal" 48 2. Kapitel Pragmatische Axiome - ein Definitionsversuch 2.1 Einleitung 2.2 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren 50 2.21 Kommunikationseinheiten 50 2.22 Alles Verhalten ist Kommunikation 51 2.23 Der Schizophrene versucht, nicht zu kommunizieren 52 2.24 Definition des Axioms 53 2.3 Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation 53 2.31 Beispiele 53 2.32 Daten und Instruktionen in Elektronenrechnern 55 2.33 Kommunikation und Metakommunikation 55 2.34 Definition des Axioms 56 2.4 Die Interpunktion von Ereignisfolgen 57 2.41 Interpunktion als Ordnungsprinzip 57 2.42 Diskrepante Interpunktionen 58 2.43 Bolzanos unendliche, oszillierende Reihen 60 2.44 Definition des Axioms 61 2.5 Digitale und analoge Kommunikation 61 2.51 In natürlichen und künstlichen Organismen 61 2.52 In menschlicher Kommunikation 62 2.53 Die Anwendung beider Formen im menschlichen Bereich 63 2.54 Probleme der Übersetzung zwischen den beiden Formen 65 2.55 Definition des Axioms 68 2.6 Symmetrische und komplementäre Interaktionen 68 2.61 Schismogenese 68 2.62 Definition von Symmetrie und Komplementarität 69 2.63 Metakomplementarität und Pseudosymmetrie 70 2.64 Definition des Axioms 70 2.7 Zusammenfassung 70 3. Kapitel Gestörte Kommunikation 3.1 Einleitung 72 3.2 Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren 72 3.21 Verneinung von Kommunikation bei Schizophrenie 73 3.22 Ihr Gegenteil 74 3.23 Vermeidung von Kommunikation 74 3.231 Abweisung 75 3.232 Annahme 75 3.233 Entwertung 75 3.234 Das Symptom als Kommunikation 77 3.3 Störungen auf dem Gebiet der Inhalts- und Beziehungsaspekte 79 3.31 Konfusion dieser Aspekte 79 3.32 Meinungsverschiedenheiten 82 3.33 Ich- und Du-Definitionen 83 3.331 Bestätigung 84 3.332 Verwerfung 85 3.333 Entwertung 85 3.34 Stufen zwischenpersönlicher Wahrnehmung 88 3.35 Beziehungsblindheit 89 3.4 Die Interpunktion von Ereignisfolgen 92 3.41 Diskrepante Interpunktionen 92 3.42 Interpunktion und Wirklichkeitserlebnis 92 3.43 Ursache und Wirkung 93 3.44 Selbsterfüllende Prophezeiungen 95 3.5 Fehler in den Übersetzungen zwischen digitaler und analoger Kommunikation 3.51 Die Mehrdeutigkeit analoger Kommunikationen 96 3.52 Analogiekommunikationen sind Beziehungsappelle 97 3.53 Das Fehlen von "nicht" in analogen Kommunikationen 98 3.531 Mitteilung von "nicht" durch Nichtausführen einer Handlung 99 3·532 Ritual 3-54 Die anderen Wahrheitsfunktionen in Analogiekommunikation 101 3.55 Hysterische Symptome als Rückübersetzungen ins Analoge 102 3.6 Störungen in symmetrischen und komplementären Interaktionen 103 3.61 Symmetrische Eskalationen 103 3.62 Starre Komplementarität 104 3.63 Die gegenseitige Stabilisierung der beiden Beziehungsformen 106 3.64 Beispiele 106 3.65 Zusammenfassung 113 4. Kapitel Die Organisation menschlicher Interaktion 4.1 Einleitung 114 4.2 Interaktion als System 115 4.21 Zeit 115 4.22 Definition eines Systems 116 4.23 Umwelt und Teilsysteme 117 4.3 Eigenschaften offener Systeme 118 4.31 Ganzheit 119 4.311 Übersummation 120 4.312 Nichteinseitigkeit 121 4.32 Rückkopplung 121 4.33 Äquifinalität 122 4.4 Zwischenmenschliche Systeme 124 4.41 Langdauernde Beziehungen 124 4.411 "Wie" statt "Warum" 125 4.42 Die einschränkende Wirkung aller Kommunikation 126 4.43 Beziehungsregeln 127 4.44 Die Familie als System 128 4.441 Ganzheit 128 4.442 Übersummation 129 4.443 Rückkopplung und Homöostasis 131 4.444 Kalibrierung und Stufenfunktionen 135 5. Kapitel Kommunikationsstrukturen im Theaterstück " Wer hat Angst vor Virginia Woolf?' 5.1 Einleitung 138 5.11 Inhaltsangabe 139 5.2 Interaktion als System 141 5.21 Zeit und Ordnung, Aktion und Reaktion 141 5.22 Definition des Systems 142 5.23 Systeme und Teilsysteme 144 5·3 Die Eigenschaften eines offenen Systems 145 5.31 Ganzheit 145 5.32 Rückkopplung 146 5.33 Äquifinalität 147 5.4 Das System George-Martha 149 5.41 Georges und Marthas "Spiel" 149 5.411 Ihr Stil 155 5.42 Der Sohn 158 5.43 Metakommunikation zwischen George und Martha 164 5.44 Einschränkung 167 5.45 Zusammenfassung 168 5.451 Stabilität 169 5.452 Kalibrierung 169 5.453 Neukalibrierung 170 6. Kapitel Paradoxe Kommunikation 6.1 Über das Wesen der Paradoxien 171 6.11 Definition 171 6.12 Die drei Arten von Paradoxien 172 6.2 Die logisch-mathematischen Paradoxien 174 6.3 Paradoxe Definitionen 176 6.4 Pragmatische Paradoxien 178 6.41 Paradoxe Handlungsaufforderungen 178 6.42 Beispiele pragmatischer Paradoxien 179 6.43 Die Doppelbindungstheorie 194 6.431 Die Bestandteile der Doppelbindung 195 6.432 Ihre pathogène Wirkung 197 6.433 Ihre Beziehung zur Schizophrenie 199 6.434 Widersprüchliche und paradoxe Handlungsaufforderungen 6.435 Die verhaltensmäßigen Wirkungen der Doppelbindung 201 6.44 Paradoxe Voraussagen 203 6.441 Die Prüfungsankündigung 203 6.442 Der "Nachteil" logischen Denkens 205 6.443 Der "Nachteil" von Vertrauen 20 6.444 Unentscheidbarkeit 207 6.445 Beispiel 207 6.446 Vertrauen - das Gefangenendilemma 209 7. Kapitel Die Paradoxien der Psychotherapie 7.1 Die Illusion der Alternativen 213 7.11 Die Geschichte des Weibs von Bath 213 7.12 Definition 214 7.2 Das Spiel ohne Ende 216 7.21 Drei mögliche Lösungen 217 7.22 Ein Modell psychotherapeutischer Intervention 219 7.3 Die Technik der "Symptomverschreibung" 220 7.31 Das Symptom als spontanes Verhalten 220 7.32 Symptomatische Behandlung 222 7.33 Das Symptom und sein zwischenpersönlicher Kontext 223 7.34 Literatur über Symptomverschreibung 223 7.4 Therapeutische Doppelbindungen 224 7.5 Beispiele therapeutischer Doppelbindungen 226 Epilog Existentialismus und menschliche Kommunikationstheorie: ein Ausblick 8.1 Der existentielle Nexus 239 8.2 Die Umwelt als Programm 240 8.3 Die Hypostasierung der Wirklichkeit 241 8.4 Stufen des Wissens - Prämissen dritter Ordnung 242 8.41 Analogien zu Prämissen dritter Ordnung 244 8.5 Sinn und Nichts 246 8.6 Änderung von Prämissen dritter Ordnung 248 8.61 Analogien zur Beweistheorie 249 8.62 Gödels Theorem 251 8.63 Wittgensteins Abhandlungen und die Paradoxie der Existenz 252 Bibliographie 254 Personen- und Sachregister 263
Details
VerfasserInnenangabe: Paul Watzlawick ; Janet H. Beavin ; Don D. Jackson. Mental Research Institute Palo Alto, Kalifornien
Jahr: 2003
Verlag: Bern ; Göttingen ; Toronto ; Seattle, Huber
Systematik: PI.HSK
ISBN: 3-456-83457-8
Beschreibung: Nachdr. , 271 S.
Originaltitel: Pragmatics of human communication <dt.>
Mediengruppe: Buch