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Die Bekenntnisse

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Rousseau, Jean-Jacques
Verfasser*innenangabe: Jean-Jacques Rousseau. Übers. von Alfred Semerau, durchges. von Dietrich Leube. Mit einem Nachw. und Anm. von Christoph Kunze
Jahr: 2012
Verlag: München, Dt. Taschenbuch-Verl.
Reihe: dtv; 14103
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Mit den Bekenntnissen, die oftmals als das reifste Werk des Philosophen angesehen werden, begründete Jean-Jacques Rousseau die moderne Autobiografie. Offen stellte er sein ruheloses und widerspruchsvolles, von inneren Kämpfen und leidenschaftlichen Gefühlen geprägtes Leben dar und deutete es. Hierbei versuchte er sein Werk und seine Handlungsweise zu rechtfertigen und griff dabei energisch seine Feinde an. Die damalige Gesellschaft reagierte geschockt: Öffentliche Vorlesungen aus den Bekenntnissen wurden polizeilich verboten.Inhalt: Im ersten Teil des romanhaft angelegten Werks, das sich in zwölf Bücher gliedert, schildert Rousseau seine Kindheit und Jugend bis 1741. Er berichtet von der Zeit seiner Wanderschaft, beleuchtet seine Wünsche und Sehnsüchte und lässt den Leser seine Suche nach Glück nachempfinden. Beeindruckend sind die Schilderungen des Landlebens. Neben der idyllischen Natur vermag Rousseau die erhabene Seite der Natur zu vermitteln: das Freie, Majestätische, die Welt der Berge, »die die Seele weitet«. Im zweiten Teil, der mit dem Eintritt in die Gesellschaft verbunden ist, schildert er seine große Enttäuschung. Der sozial- und zivilisationskritische Rousseau, der das höchste Glück des Menschseins in der individuellen Unabhängigkeit in einem naturverbundenen Leben sah, prangert die gesellschaftlichen Missstände an, die auf sein Schicksal einwirken. Einzige Lichtblicke sind die Flucht in die Natur, die Rousseau als ruhenden Pol und Lebensquell des Menschen betrachtete.Wirkung: Die Intensität der Versenkung in die eigene Persönlichkeit, wie sie in den Bekenntnissen zum Ausdruck kommt, sucht in der Literatur ihresgleichen. Mit seinem autobiografischen Roman, in dem Rousseaus emotional-subjektiver Ansatz mit großer Innigkeit und Lebendigkeit umgesetzt wird, wirkte er nicht nur auf die französische Literatur der Romantik, sondern prägte auch das Denken deutschsprachiger Geistesgrößen wie R Goethe und R Schiller, Johann Gottfried Herder (1744–1803) und Immanuel R Kant. V. R. Die ›Confessions‹, 1782 bis 1789 in 12 Büchern erschienen, sind ein einzigartiges Dokument einer schonungslosen Selbstanalyse wie auch ein Werk der Verteidigung. Aufklärer von hohen Graden setzt er der reinen Vernunft- und Zivilisationsgläubigkeit den revolutionären Rückzug auf die Natur und das Gefühl des Menschen entgegen. Freimütig wird Intimes preisgegeben, trotzig gegen Feinde im Lager der Aufklärung polemisiert. Die Zerrissenheit des Hochbegabten, die extremen Schwankungen des Lebenslaufs spiegeln sich auch im Aufbau seiner Lebensbeichte wider.Die vollständige und kommentierte Ausgabe enthält 15 zeitgenössische Kupferstiche.»Ich beginne ein Unternehmen, das ohne Beispiel ist und das niemand nachahmen wird. Ich will meinesgleichen einen Menschen in der ganzen Naturwahrheit zeigen, und dieser Mensch werde ich sein.« Jean-Jacques Rousseau

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Rousseau, Jean-Jacques
Verfasser*innenangabe: Jean-Jacques Rousseau. Übers. von Alfred Semerau, durchges. von Dietrich Leube. Mit einem Nachw. und Anm. von Christoph Kunze
Jahr: 2012
Verlag: München, Dt. Taschenbuch-Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik I-13/07, PH.T
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ISBN: 978-3-423-14103-1
2. ISBN: 3-423-14103-4
Beschreibung: Neuausg., 752 S. : Ill.
Reihe: dtv; 14103
Schlagwörter: Autobiografie, Rousseau, Jean-Jacques, Autobiografik, Autobiografisches Erzählen, Autobiographik, Autobiographisches Erzählen, Erinnerungen <Formschlagwort>, Lebenserinnerungen, Memoiren, Selbstbiografie, Selbstbiographie
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Semerau, Alfred; Leube, Dietrich; Kunze, Christoph
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Les confessions
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch