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Reset
wie wir anders leben, arbeiten und eine neue Ära des Wohlstands begründen werden
VerfasserIn: Florida, Richard L.
Verfasserangabe: Richard Florida. Aus d. Engl. von Ulrike Bischoff
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt am Main [u.a.], Campus
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.TM Flor / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Berlin, London oder Amsterdam haben es - Detroit und Duisburg nicht: ein hohes Maß an innovativer Energie und kreativem Talent. Dies ist das entscheidende Kapital in der Wirtschaftswelt der Zukunft. So wie auf die Weltwirtschaftskrise der 1930er- Jahre die Boomjahre des Wirtschaftswunders folgten, liegt auch in dem jüngsten Reset, dem Neustart nach der Krise, das Potenzial für einen neuen Aufschwung. Der renommierte Ökonom und Vordenker Richard Florida zeigt in seinem neuen Buch, wie wir Potenzial aktivieren können, wie sich unser Leben, Wohnen und Arbeiten in Zukunft ändern wird und warum wir ein neues Verständnis von Wohlstand und Konsum brauchen. Visionär, anschaulich und spannend macht er deutlich, wo die Prioritäten einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung liegen werden und was wir jetzt tun müssen, um den Wandel einzuleiten. (Verlagstext) / Rezension in der Financial Times Deutschland: ""The Rise of the creative Class" ist das wohl einflussreichste Buch des vergangenen Jahrzehnts. Kreative Köpfe zieht es dorthin, wo es sich gut leben lässt, lautet (verknappt) darin die These von Richard Florida. Städte und Regionen, die mit den drei T (Talent, Technology, Tolerance) punkten können, üben eine magnetische Wirkung aus auf kluge Gutverdiener. Was wiederum andere gut verdienende Schlauköpfe anzieht. Und die Stadt prosperieren lässt. Vor acht Jahren kam Floridas Buch auf den Markt. Seither überlegen sich Stadtplaner überall auf der Welt, wie und womit sie die "Creative Class" anlocken könnten. Falls sie sich Hilfe von Floridas neuem Buch ­"Reset" erhofft haben, werden sie enttäuscht sein. "Wie wir anders leben, arbeiten und eine neue Ära des Wohlstands begründen werden", verspricht der in Toronto lebende US-Amerikaner im Untertitel. Und verspricht zu viel. Was Florida zu verkünden hat, ist manchmal banal (Bescheidenheit ist eine Zier! Nicht mehr ausgeben, als man verdient!) und manchmal hilflos bis überholt (Wo kommen die neuen Jobs her? Aus dem Dienstleistungssektor). Seine Kernthese besteht darin, dass die großen Städte in Nordamerika bald zu Regionen zusammenwachsen sollten und es dafür angemessene Verkehrsmittel geben sollte, zum Beispiel Schnellzüge. Weil die Menschen sonst noch länger im Stau stehen würden, und das will ja keiner. Damit hat Florida sicherlich recht. Woher der Wille und das Geld kommen sollte, eine solche Infrastruktur aufzubauen - da hat er leider auch keinen Vorschlag parat. Hier zeigt sich der 53-Jährige als klassisch sozialisierter US-Amerikaner: Suburbia ist toll, Auto muss sein, Alternativen taugen nichts. Für Amerika mag das derzeit stimmen, europäische Leser sehen da eine gewisse Verblendung sowie Denk- und Fantasiefaulheit aufglimmen. "Reset", so stellen sie fest, hat wenig mit ihnen zu tun. Womit mit acht Jahren Verzögerung auch geklärt wäre, warum "The Rise of the Creative Class" nie ins Deutsche übersetzt wurde. Die Verlage befanden: "Zu amerikanisch." (Michael Prellberg, www.ftd.de)
Details
VerfasserIn: Florida, Richard L.
VerfasserInnenangabe: Richard Florida. Aus d. Engl. von Ulrike Bischoff
Jahr: 2010
Verlag: Frankfurt am Main [u.a.], Campus
Systematik: GW.TM
ISBN: 978-3-593-39125-0
Beschreibung: 248 S.
Beteiligte Personen: Bischoff, Ulrike [Übers.]
Sprache: ger
Originaltitel: The great reset <dt.>
Mediengruppe: Buch