X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


37 von 109
Wir aus Jedwabne
Polen und Juden während der Shoah
VerfasserIn: Bikont, Anna
Verfasserangabe: Anna Bikont ; aus dem Polnischen von Sven Sellmer
Jahr: 2020
Verlag: Berlin, Jüdischer Verlag im Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 03., Erdbergstr. 5-7 Standorte: GE.SV Biko Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.SV Biko / College 2d - Geschichte / Startseite Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 12., Meidlinger Hauptstraße 73 Standorte: GE.SV Biko Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 22., Bernoullistr. 1 Standorte: GE.SV Biko Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Am 10. Juli 1941 fiel die jüdische Bevölkerung der polnischen Kleinstadt Jedwabne einem Pogrom zum Opfer. Hunderte Männer, Frauen und Kinder wurden in einer Scheune verbrannt. Nur wenige überlebten. Es war ein Verbrechen von unermesslicher Grausamkeit. Aber nur wenige Menschen wurden dafür zur Verantwortung gezogen. Was an diesem Tag tatsächlich geschah - und durch wessen Hand -, sollte mehr als sechzig Jahre lang im Dunkeln bleiben.
 
Erst das Buch Nachbarn (2000) des Historikers Jan T. Gross legte dar, dass es Polen waren, die in Jedwabne, geschützt von den deutschen Besatzern, ihre wehrlosen jüdischen Nachbarn umgebracht hatten - ein Schock für die polnische Gesellschaft und Auslöser einer erbitterten Debatte um das Tabu eigener Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung des Landes.
 
Die Journalistin Anna Bikont macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Sie reist immer wieder nach Jedwabne. Sie spricht mit Überlebenden und mit Tätern, mit Dorfbewohnern, Historikern und Politikern. Sie durchforstet Prozessakten und Zeitungsarchive. So unerbittlich wie behutsam rekonstruiert sie nicht nur die Gewalttat und die Umstände, die sie ermöglicht haben - sie zeichnet zugleich das Porträt einer Stadt, die sich der Erinnerung bis heute verweigert. (Verlagstext)
 
Details
VerfasserIn: Bikont, Anna
VerfasserInnenangabe: Anna Bikont ; aus dem Polnischen von Sven Sellmer
Jahr: 2020
Verlag: Berlin, Jüdischer Verlag im Suhrkamp
Systematik: GE.SV, I-20/17
ISBN: 978-3-633-54300-7
2. ISBN: 3-633-54300-7
Beschreibung: Erste Auflage, 698 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Antisemitismus, Judenvernichtung, Pogrom, Polen, Weltkrieg <1939-1945>, Geschichte 1941, Jedwabne, Juden, Vergangenheitsbewältigung, Judenverfolgung, Massaker, Sonderaktion 1005, Vernichtungslager, Weltgeschichte, Israel <Altertum>, Israeliten, Judentum, Stämme Israels, Kongresspolen, Westgalizien, 2. Weltkrieg , Besetzte Polnische Gebiete, Besetztes Gebiet in Polen, Deutschland / Judenvernichtung, Drittes Reich / Judenvernichtung, Endlösung, Generalgouvernement Polen, Generalne Gubernatorstwo w Polsce, Gubernija Carstva Pol'skago, Holocaust, Holokaust, Juden / Vernichtung, Judenfrage / Endlösung, Lenkija, Obszary Okupowane w Polsce, Okupowane Polskie Obszary, Pogrome, Pol'skaja Narodnaja Respublika, Poland, Polen Links der Weichsel, Polish People's Republic, Pologne, Polska, Polska Rosyjska, Polska Rzeczpospolita, Polska Rzeczpospolita Ludowa, Polska po Lewej Stronie Wisly, Republic Polen, Republik Polen, Respublika Pol'ša, Rzeczpospolita Polska, République Polonaise, République de Pologne, Schoah, Shoah, So'a, Volksrepublik Polen, Zweiter Weltkrieg, Jude, Unbewältigte Vergangenheit, Ardennenoffensive, Katyn / Massaker, Kladovo-Šabac-Affäre, Massaker von Deutsch Schützen, Massaker von Distomo, Nationalsozialistisches Verbrechen, Normandie / Invasion <1944>, Oradour-sur-Glane / Massaker, Polnische Ostgebiete, Rassismus, Resistenza, Schlacht von Dünkirchen <1940>, Unternehmen Seelöwe, Bewältigung, Chassidim, Ostjuden
Beteiligte Personen: Sellmer, Sven
Sprache: Deutsch
Originaltitel: My z Jedwabnego
Mediengruppe: Buch