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Die große Entwertung
warum Spekulation und Staatsverschuldung nicht die Ursache der Krise sind
Verfasserangabe: Ernst Lohoff ; Norbert Trenkle (Gruppe Krisis)
Jahr: 2012
Verlag: Münster, Unrast
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Im globalen Finanzmarktcrash entladen sich die Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft. Der akute Krisenschub nimmt zwar von den Finanzmärkten seinen Ausgang, die Ursachen liegen aber tiefer. Was Marx anhand der Krisen des 19. Jahrhunderts nachgewiesen hat, gilt erst recht für das Weltwirtschaftsbeben unserer Tage. Nichts ist analytisch so naiv und ideologisch so gemeingefährlich wie die Dolchstoßlegende, eine gesunde Realwirtschaft sei der grenzenlosen Habgier einer Handvoll Banker und Spekulanten zum Opfer gefallen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Das historisch beispiellose Abheben des Finanzüberbaus in den letzten 35 Jahren war selber schon das Ergebnis und zugleich die provisorische Überwindung einer fundamentalen Krise der kapitalistischen Gesellschaft. Eine Produktionsweise, die auf der Vernutzung lebendiger Arbeitskraft beruht, muss angesichts des ungeheuren Produktivkraftschubs der mikroelektronischen Revolution an ihre strukturellen Grenzen stoßen. Ernst Lohoff und Norbert Trenkle zeichnen die Geschichte und das Ende des finanzkapitalistischen Krisenaufschubs nach und zeigen, warum die Weltgesellschaft für die armselige kapitalistische Produktionsweise längst zu reich ist und warum sie auseinanderbrechen und in Elend, Gewalt und Irrationalismus versinken muss, wenn sie dies nicht überwindet. (Verlagstext)Pressestimmen:"[...] “Die große Entwertung” stellt sich so als wesentlicher Beitrag zu einer kapitalistischen Krisentheorie dar. Die bisherige wertkritische Argumentation wurde an wesentlichen Punkten verfeinert, insbesondere was die Frage nach der relativen Stabilität des finanzmarktdominierten Kapitalismus angeht. Zudem werden häufig vorgebrachte Gegenargumente auf kategorialer wie auf empirischer Ebene umfangreich diskutiert und entkräftet. Durch die Schwerpunktsetzung gerade auf die bislang unterbelichteten Teile der eigenen Theoriebildung kann hier durchaus von einer Krisentheorie mit erweitertem Potential, von einer Krisentheoie 2.0 die Rede sein. [...]" Quelle: Julian Bierwirth, www.streifzuege.org Epilog Diese Gesellschaft ist zu reich für den Kapitalismus! 285
Details
VerfasserInnenangabe: Ernst Lohoff ; Norbert Trenkle (Gruppe Krisis)
Jahr: 2012
Verlag: Münster, Unrast
Systematik: GW.WF, GW.F
ISBN: 978-3-89771-495-3
2. ISBN: 3-89771-495-7
Beschreibung: 1. Aufl., 303 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Lohoff, Ernst; Trenkle, Norbert
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [295] - 303
Mediengruppe: Buch