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Das Piranesi-Prinzip
Verfasserangabe: für die Kunstbibliothek - Staatliche Museen zu Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett - Staatliche Museen zu Berlin ; herausgegeben von Moritz Wullen und Georg Schelbert in Zusammenarbeit mit Eva Dalvai
Jahr: 2020
Verlag: Leipzig, E.A. Seemann
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KB.QB Piranesi Wull / College 5c - Kunst / Startseite Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Im Piranesi-Jubiläums-Jahr zeigt die Kunstbibliothek Berlin herausragende Werke des gebürtigen Venezianers, insbesondere seine grafischen Arbeiten. Sie stammen aus den Beständen des Kupferstichkabinetts und aus der eigenen Sammlung von Handzeichnungen, die zu den weltweit größten gehört. Im Fokus der Präsentation steht das "Piranesi-Prinzip": Das für Piranesi typische kreative Kombinieren von Versatzstücken vergangener Kulturen, von Bildideen der Künste und der Wissenschaften. Mit dieser Technik hat er in Rom ein umfassendes druckgrafisches Werk aus Tausenden von Blättern geschaffen, das über ganz Europa verbreitet wurde. Piranesi war Theoretiker, Kupferstecher, Archäologe und Architekt. Die strenge Monumentalität der antiken Ruinen faszinierte ihn. So fasste er den Plan, das antike Rom in seinen Zeichnungen wieder auferstehen zu lassen. Dass er zugleich ein genialer Zeichner und ausgebildeter Architekt war, kam seinem Vorhaben sehr zugute. Die Publikation präsentiert wissenschaftliche und technische Bilder, Designentwürfe, Veduten und Skizzenblätter, von denen viele erstmals öffentlich zu sehen sind. Der Katalog schließt mit einem "Piranesi-ABC", das neben dem Künstler auch den Menschen in seinem Zeitgefüge lebendig werden lässt.
Der Katalog führt an die unterschiedlichen geistigen und realen Orte, an denen Piranesi lebte und wirkte: in seine Wahlheimat Rom, deren Ruinen und archäologischen Schätze er künstlerisch einbezog, in die Welt des Theaters, von dessen Bühnenbildern er sich inspirieren ließ, in das Labor seiner wissenschaftlichen Bildproduktion und nicht zuletzt in seinen berühmten Palazzo Tomati, der Künstlerresidenz, Kunst- und Designfabrik in einem war.
Die Essays in diesem Band geben einen Einblick in seine unterschiedlichen Rollen als Visionär, Entdecker archaischer Stilepochen, Netzwerker und Techniker, der seine "Erfindungen" immer wieder überarbeitete.
Die Beiträge renommierter Autoren lassen aber auch die Kunstwelt Italiens im 18. Jahrhundert, insbesondere die Entwicklung der Vedutenmalerei und der Architekturzeichnung, transparent werden. Der Band ist für Kunsthistoriker, Historiker, Bibliothekare und Architekten gleichermaßen spannend. Leser werden von renommierten Autoren an den aktuellen Stand der Piranesi-Forschung herangeführt. (Verlagstext)
 
Aus dem Inhalt:
-- Georg Schelbert und Moritz Wullen: Das Piranesi-Prinzip. Einführung, Gruß und Dank
-- Moritz Wullen: Pizza Cannibale im Palazzo Tomati. Piranesi als kultureller Anthropophage
-- Susanne Adina Meyer: Das Römische Kunstsystem - eine Übersicht
-- Norbert Miller: Piranesi entdeckt die Magna Graecia
-- Georg Josef Dietz: Fantasie und Wirklichkeit. Piranesis "Vedute di Roma" und ein neuentdeckter Frühdruck des Sibyllentempels in Tivoli
-- Giovanna Scaloni: Piranesis Radiertechnik. Zu den Druckplatten in der Calcoteca des Istituto centrale per la grafica in Rom
-- Elke Blauert und Moritz Wullen: Giovanni Battista Piranesi in der Kunstbibliothek
-- Piranesis Rom
-- Piranesis Bühne
-- Piranesis Labor
-- Piranesis Palazzo
-- Piranesis Arena
-- Piranesi-ABC
-- Literatur- und Bildnachweis
Details
VerfasserInnenangabe: für die Kunstbibliothek - Staatliche Museen zu Berlin und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett - Staatliche Museen zu Berlin ; herausgegeben von Moritz Wullen und Georg Schelbert in Zusammenarbeit mit Eva Dalvai
Jahr: 2020
Verlag: Leipzig, E.A. Seemann
Systematik: KB.QB
ISBN: 978-3-86502-443-5
2. ISBN: 3-86502-443-2
Beschreibung: 144 teilweise gefaltete Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Enthält Literaturverzeichnis auf Seite 142-144. - Katalog zur Ausstellung in der Kunstbibliothek Berlin 4.10.2020-7.2.2021
Mediengruppe: Buch