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Wiener Neustädter Kanal
vom Transportweg zum Industriedenkmal
Verfasserangabe: Stadtarchäologie Wien. Johannes Hradecky ; Werner Chmelar. [Red.: Christine Ranseder]
Jahr: 2014
Verlag: Wien, Phoibos-Verl.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GK.C Hrad / College 2d - Geschichte Status: Entliehen Frist: 27.12.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Wiener Neustädter Kanal verdankt seine Erbauung dem Bestreben, Braunkohlen aus dem Raum Sopron kostengünstig nach Wien zu transportieren. Dieses Ziel wurde jedoch nicht erreicht. Der ab 1797 gebaute Kanal, dessen Verlauf bis Györ/Raab beziehungsweise Triest geplant war, wurde lediglich bis an die damalige österreichisch-ungarische Grenze auf der Pöttschinger Höhe verwirklicht.
Dank der Ziegelindustrie im südlichen Wiener Becken, die vom Wachstum Wiens profitierte, konnte dieser Transportweg dennoch ertragreich betrieben werden. Nach Einstellung der Kanalschifffahrt 1879 und der darauf folgenden streckenweisen Trockenlegung des Kanals verlagerten sich Warentransport und Personenverkehr auf die Schiene. In Wien entstand auf dem ehemaligen Hafengelände der Aspangbahnhof.
Die von der Stadtarchäologie Wien auf den Aspanggründen freigelegten Überreste von Wiener Neustädter Kanal und Aspangbahn waren ein willkommener Anlass, sich näher mit diesem Kapitel der Industriegeschichte Österreichs auseinanderzusetzen.
Das Buch "Wiener Neustädter Kanal. Vom Transportweg zum Industriedenkmal" spannt einen Bogen von Planern und Investoren über bautechnische Leistungen und finanzielle Desaster bis zu Infrastruktur, Fuhrpark und transportierten Gütern. Die archäologischen Entdeckungen schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
"Kanalführer" für Ausflüge
Heute sind zwischen Wiener Neustadt und dem Mödlingbach bei Laxenburg/Biedermannsdorf noch 36 Kilometer des einstigen Transportwegs als Werkskanal in Betrieb. Die parallel verlaufenden Begleitwege bieten Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Wanderinnen und Wanderern entspannende Erholungsräume. Das Buch beinhaltet einen praktischen, reich bebilderten "Kanalführer" für Rad- und Wanderausflüge.
 
Details
VerfasserInnenangabe: Stadtarchäologie Wien. Johannes Hradecky ; Werner Chmelar. [Red.: Christine Ranseder]
Jahr: 2014
Verlag: Wien, Phoibos-Verl.
Systematik: GK.C, GE.ON
ISBN: 978-3-85161-069-7
2. ISBN: 3-85161-069-5
Beschreibung: 188 S : Ill., graph. Darst., Kt
Beteiligte Personen: Hradecky, Johannes ; Chmelar, Werner
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch