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10 von 16
Ästhetik des Drastischen
Welterfahrung und Gewalt im Horrorfilm
VerfasserIn: Moldenhauer, Benjamin
Verfasserangabe: Benjamin Moldenhauer
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Bertz und Fischer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KT.FA Mold / College 5a - Szene Status: Entliehen Frist: 01.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
 
Während der klassische Horrorfilm nur andeutete, welche Schrecken sich hinter der Tür zur verbotenen Welt verbergen könnten, traten Filmemacher wie Tobe Hooper und Wes Craven in den 1970er Jahren die Tür mit Getöse aus den Angeln. Genreklassiker wie THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE oder THE LAST HOUSE ON THE LEFT, aber auch jüngere drastische Horrorfilme wie HOSTEL kreisen um denselben Kern: Immer geht es um die Infragestellung des Vertrauens in die Welt.
Ausgehend von dieser Prämisse formuliert der Autor eine Theorie filmischen Horrors, die die Faszination des Genres erklärbar werden lässt, und entwickelt einen grundlegenden Begriff der ästhetischen Erfahrung im Kino.
Die "Ästhetik des Drastischen" legt Aspekte frei, die in der Diskussion über Film und Gewalt nur selten in den Blick rücken. Hinter dem ganzen Schlachten und Geschrei verbirgt sich nicht selten eine abgeklärte bis fatalistische Haltung: In seinen besten Momenten kann der drastische Horror uns vor dem Irrtum bewahren, die Dinge wären in Ordnung und die Welt meine es mit einem gut.
 
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Einleitung: Bilder der Gewalt 9
 
 
 
 
Genregeschichte: Das Unheimliche und die Drastik 22
 
 
Das lebendige Genrebewusstein 22
 
Erweiterung der klassischen Genredefinition 23
 
Relationalität und Prototypenbildung 28
 
Stereotypie und Genregeschichte 31
 
 
Der klassische Horrorfilm 33
 
Quellen und Vorläufer 34
 
Prototypen und Sedimentierung 36
 
Das Unheimliche 50
 
 
Der moderne Horrorfilm 55
 
Übergänge 58
 
Prototypen und Sedimentierung 62
 
Die Drastik 76
 
 
 
 
Exkurs: Die Freudianisierung des Horrorgenres 94
 
Freuds Jahrhundert 95
 
Grenzen der psychoanalytischen Filmhermeneutik 100
 
 
 
 
Filmwahrnehmung: Die Wirklichkeit der Bilder 116
 
 
Der Film als Affektmaschine 117
 
Nähe, Atmosphären, Artefaktemotionen 120
 
Grenzen der Phänomenologie 132
 
 
Ästhetische Erfahrung und Welterfahrung 136
 
Welterfahrung 139
 
Ästhetische Erfahrung 141
 
 
Der Film als Erfahrungsaggregat 148
 
Kinodispositiv und Leihkörperschaft 150
 
Filmbild und innere Wirklichkeit des Zuschauers 154
 
Die filmisch errichtete Welt und die äußere Wirklichkeit 157
 
 
 
 
Drastisches Filmerleben: Die Gewalt der Bilder 183
 
 
Mitleidenschaft: THE TEXAS CHAIN SWA MASSACRE (1974) 184
 
Der Einbruch der Gewalt 185
 
Exzess 193
 
Sinnlose Gewalt 214
 
 
Ambivalenzen: THE LAST HOUSE ON THE LEFT (1972) 218
 
Raptive Gewalt 219
 
Rache 232
 
Perverse Loyalität 245
 
 
 
 
Drastische Filmerfahrung: Der Sinn der Gewalt 261
 
 
Weltvertrauen: THE HILLS HAVE EYES (2006) 264
 
Innere Wirklichkeit: Verstörung 265
 
Abhärten 281
 
Äußere Wirklichkeit: Moderne und Gewalt 289
 
 
Die Lust an der Devianz: THE DEVIL'S REJECTS (2005) 298
 
Außenseitertum 299
 
Entschleierung 309
 
Weltangst 316
 
 
 
 
Die Welt als Schlachthaus 331
 
 
 
 
Literaturverzeichnis 340
 
Index 353
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Moldenhauer, Benjamin
VerfasserInnenangabe: Benjamin Moldenhauer
Jahr: 2016
Verlag: Berlin, Bertz und Fischer
Systematik: KT.FA
ISBN: 978-3-86505-326-8
2. ISBN: 3-86505-326-2
Beschreibung: 357 Seiten ; Ill. u. Abb.
Mediengruppe: Buch