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Fernsehgeschmack, Lebensstil und Comedy
eine handlungstheoretische Analyse
VerfasserIn: Prommer, Elizabeth
Verfasserangabe: Elizabeth Prommer
Jahr: 2012
Verlag: Konstanz [u.a.], UVK-Verl.-Ges.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KT.F Prom / College 5a - Szene Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Elizabeth Prommer geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Vorlieben bei der Wahl des Fernsehprogramms erklären lassen: So scheiden sich insbesondere bei Comedy-Sendungen, bspw. an den Fernsehkomikern Harald Schmidt und Stefan Raab, deutlich die Geister: Der eine wird in den Feuilletons hoch gelobt, der andere hat dafür mehr Zuschauer und ist populärer gerade bei jüngeren Zuschauern. Doch ist, wenn wir uns eine Sendung gerne anschauen oder auch kategorisch ablehnen, das wirklich nur auf individuelle Vorlieben und Entscheidungen zurückzuführen?
Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen vortrefflich streiten. Man hat ihn oder auch nicht. Für den Soziologen Pierre Bourdieu ist Geschmack jedoch mehr als nur ein individueller ästhetischer Ausdruck, durch ihn kann man sich identifizieren oder auch abgrenzen. Er ist sichtbarer Ausdruck von inneren Werten und Überzeugungen, des »Habitus«. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei Geschmack um ein schwer zu definierendes und schwer greifbares Konstrukt handelt, identifiziert und überprüft die Autorin erste Bausteine einer handlungstheoretischen Theorie des Fernsehgeschmacks. Sie zeigt, dass Lebensstil und persönliche Wertorientierung, Geschmack und Habitus untrennbar miteinander verbunden sind, weshalb diese Faktoren auch bei der Frage eine Rolle spielen, welche TV-Comedy-Sendungen ein Individuum bevorzugt und welche nicht [Verlagsangabe]
Inhalt
1. Einleitung
2. Mediennutzung, Fernsehen und Geschmack
2.1 Mediennutzung und Fernsehgeschmack
2.2 Unterhaltung, Vergnügen und populäres Fernsehen
2.3 Fernsehgeschmack: Eine erste Annäherung
3. Lebensstil empirisch: Publikumstypologien
3.1 Sinus-Milieus: Grundlage der Typenbildung
3.2 MedienNutzerTypologie (MNT) der ARD
3.3 Alltagsästhetik und Typen der Mediennutzung
3.4 Jugendliche Werte und Wertewandel
3.5 Kritik und Fazit: Ist Fernsehgeschmack berechenbar?
4. Forschungsstand Humor
4.1 Humor und Komik: Versuch einer Definition
4.2 Theorien über die Funktion von Humor und Komik
4.3 Humor in den Medien
4.4 Die Technik des Komischen
4.5 Fazit: Humor als kulturelles Wissen im sozialen Kontext
5. Witzige Unterhaltung im Fernsehen: Comedy
5.1 Entwicklung von Comedy im deutschen Fernsehen
5.2 Sozialformen der Medienkomik: Die Genres der Fernseh-Comedy
5.3 Bestandsaufnahme: Comedy im Fernsehen im Jahr 2003
5.4 Nutzung und Rezeption von Fernseh-Comedy
5.5 Harald Schmidt vs. Stefan Raab: Die Humorantagonisten im deutschen Fernsehen
5.6 Fazit: Was ist komisch an der »Harald Schmidt Show« und »TV total«?
6. Fernsehgeschmack empirisch
6.1 Geschmack messen?
6.2 Hypothesen und Forschungsfragen
6.3 Operationalisierung und empirische Umsetzung
7. Fernsehgeschmack empirisch: Ergebnisse
7.1 Die Befragten
7.2 Humorgeschmack: »Die Harald Schmidt Show« und »TV total«
7.3 Die Interpretationsgemeinschaften von der »Harald Schmidt Show« und »TV total«
7.4 Interpretationsgemeinschaften und ihre Urteile
7.5 Soziale Lage, Habitus und Fernsehgeschmack
7.6 Geschmack bestimmen?
7.7 Fazit: Geschmack bestimmt?
8. Fernsehgeschmack und Fernseh-Comedy
8.1 »TV total«: Fernsehgeschmack und Identitätsstiftung
8.2 »Die Harald Schmidt Show«: Distinktion
8.3 Fernsehgeschmack empirisch: Kritik und offene Fragen
9. Fernsehgeschmack: Bausteine einer Theorie
9.1 Geschmack und Distinktion
9.2 Lebensstil: Für eine Renaissance der sozialen Lage
9.3 Zu einer Theorie des Fernsehgeschmacks
9.4 Fazit und Ausblick
Literatur
Abbildungen
Tabellen
Anhang: Dokumentation der Regressionsanalysen
Details
VerfasserIn: Prommer, Elizabeth
VerfasserInnenangabe: Elizabeth Prommer
Jahr: 2012
Verlag: Konstanz [u.a.], UVK-Verl.-Ges.
Systematik: KT.F
ISBN: 978-3-86764-395-5
2. ISBN: 3-86764-395-4
Beschreibung: 298 S. : graph. Darst.
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch