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Die Politisierung der Lust
Sexualität in der deutschen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts
VerfasserIn: Herzog, Dagmar
Verfasserangabe: Dagmar Herzog. Aus dem Amerikanischen von Ursel Schäfer und Anne Emmert
Jahr: 2005
Verlag: München, Siedler
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Das Buch der US-Historikerin wurde in zahlreichen Feuilletons gewürdigt und kontrovers diskutiert. Der Autorin geht es um den gesellschaftlichen Umgang mit der Sexualität in Deutschland, insbesondere um ihre Brüche und Kontinuität zwischen 1933 und 1968. Ihre Hypothese: Während die NS-Zeit in den konservativen fünfziger und sechziger Jahren als Zeit der "Freizügigkeit" galt, sahen die Achtundsechziger in ihr eher eine Zeit der prinzipiellen Sexualfeindlichkeit. Der Völkermord an den Juden lieferte daher in der 50er-Jahren den Anlass, die Bundesrepublik sexuell in Richtung "Anständigkeit" neu auszurichten. Von den 68ern wurde die "sexuelle Revolution" hingegen mit umgekehrten Argumenten betrieben, nämlich mit der Begründung, der Holocaust sei eine Folge sexueller Unterdrückung im 3. Reich gewesen und die Sexualmoral der 50er-Jahre sei eine Fortführung der angeblichen NS-Rigidität. - Ein gut lesbares empfehlenswertes Sachbuch über die Rolle der Sexualität in der Gesellschaft im 20. Jahrhundert.
Details
VerfasserIn: Herzog, Dagmar
VerfasserInnenangabe: Dagmar Herzog. Aus dem Amerikanischen von Ursel Schäfer und Anne Emmert
Jahr: 2005
Verlag: München, Siedler
Systematik: GS.OS, I-06/02
ISBN: 3-88680-831-9
Beschreibung: 1. Aufl., gekürzt und überarb., 431 S. : Ill.
Originaltitel: Sex after fascism <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S . [389] - 424
Mediengruppe: Buch