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27 von 55
Brot und Spiele
gesellschaftliche Macht und politische Herrschaft in der Antike
VerfasserIn: Veyne, Paul
Verfasserangabe: Paul Veyne ; aus dem Französischen von Klaus Laermann (Text) und Hans Richard Brittnacher (Anmerkungen)
Jahr: 1992
Verlag: Frankfurt ; New York, Campus Verlag
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
AUS DEM INHALT: / / Gegenstand dieses Buches 13 / Kapitel 1 / Die Beteiligten und ihr Verhalten / 1. Schenkungen in der römischen Gesellschaft ¿ ein Stück / narrative Geschichtsschreibung 17 / Die Praxis der Schenkungen 17 ¿ Das Geschenk als ein Wert 19 / 2. Was ist der Euergetismus? 22 / Die beiden Varianten des Euergetismus 22 ¿ Der Begriff der kollektiven Güter 24 / 3. Die Großzügigkeit 28 / Die ethnographische Frage 28 ¿ Aristoteles: das Konzept der Großzügigkeit 29 ¿ / Die Dinge und der Schleier der Worte 33 ¿ Ist die Grammatik unbewußt oder / implizit? 34 / 4. Invarianten und Modifikationen 37 / 5. Euergetismus und christliche Barmherzigkeit 40 / Volksmoral und Sektenmoral 41 ¿ Öffentlich verkündigte Ethik und praktizierte / Ethik 46 ¿ Freigebigkeit und testamentarische Verfügungen zugunsten der Kirche / 48 ¿ Almosen als Kompromiß 51 ¿ Randbereiche der Barmherzigkeit 55 ¿ / Schwerfälligkeit des Denkens 56 ¿ Die Barmherzigkeit: falsche Konzepte und konkrete / Religiosität 60 ¿ Historische Auswirkungen der Barmherzigkeit 62 / 6. »Umverteilung« 64 / Markt oder Schenkungen 65 ¿ Kritik an Polanyi 67 ¿ Die drei Bedeutungen des / Wortes »ökonomisch« 70 / 8 Inhalt7. Soziologie des Geschenks und der Gabe 72 / Geschenk oder Austausch, nicht aber beides 73 ¿ Das Geschenk als Symbol und / Anzeichen einer Beziehung. Der Doppelsinn des Wortes »symbolisch« 75 ¿ Einkommensübertragungen / 79 / 8. »Panem et circenses« 83 / Entpolitisierung 83 ¿ Poliüsches Desinteresse 86 ¿ Zwei Arten von Disziplin 88 / ¿ Beide Arten von Disziplinen sind kontingent 91 / 9. »Conspicuous consumption« 93 / Ostentation und Narzißmus 94 ¿ Pomp und außergewöhnlicher Reichtum 96 ¿ / Das Mäzenatentum 98 / 10. Die hellenistische und die römische Stadt 101 / Die vorindustrielle Stadt 102 ¿ Die Stadt als politisches Gemeinwesen 104 ¿ / Souveränität und Autarkie 106 / 11. Das Regime der Honoratioren 107 / Politische Macht der Honoratioren 107 ¿ Gesellschaftliche Autorität und Mäzenatentum / 110 ¿ Die drei Quellen der Macht 113 ¿ Kumulation von Führungsansprüchen / oder Spezialisierung 114 / 12. Arbeit und Muße 116 / Wese, Tätigkeit, Würde und Beruf 117 ¿ »Lebensführung«, Klassifizierung und / Stereotypisierung 120 ¿ Die Geringschätzung des Handels 123 / 13. Der Euergetismus und der Geist des Kapitalismus 125 / Der Kapitalismus hat kein Alter 125 ¿ Rationalismus und Autonomie 127 ¿ Interesse, / Wille zur Macht, Askese oder Spiel 129 ¿ Die Veränderung: Wirtschaft / als Beruf 132 ¿ Adelige Herren, Bürger und Mäzene 135 / 14. Ökonomische Analyse des übertriebenen Aufwands 138 / Verschwendung und Konzentration 138 ¿ Subsistenz, Produktionsüberschuß, / Wachstum 140 ¿ Ein Paradox: Wachstum ohne Investitionen 142 ¿ Das alte Lob / des Luxus 144 ¿ Die klassische Wirtschaftswissenschaft und der Luxus 147 ¿ / Die klassische Nationalökonomie und die Zeit 149 ¿ Keynes und die Pyramiden / 151 ¿ Die Auswirkungen des Baus der Kathedralen 153 ¿ Soziologie der Investitionen / (156) ¿ Optimieren oder befriedigen 157 ¿ Auswirkungen des Euergetismus / 159 / Kapitel 2 / Der griechische Euergetismus / 1. Vor dem Euergetismus: das klassische Athen 163 / Archaische Großzügigkeit 165 ¿ Liturgien und Freiheiten 168 ¿ Soziologie der / Liturgien: Piaton 172 ¿ Die Oligarchen 176 / 2. Die Oligarchie der Honoratioren 179 / Die Honoratioren 179 ¿ Fehlende Partizipation 181 ¿ Fehlender Universalismus / 184 - Die Politik als »trustee« 186 / 3. Die Ursprünge des Euergetismus 188 / Die Geburt des Mäzenatentums 188 ¿ Großzügige Spenden aus politischen Gründen / 191 ¿ Großzügige Spenden »ob honorem« 193 ¿ Der Euergetismus war keine / Umverteilung 197 ¿ Die Umverteilung 200 ¿ Der Euergetismus war keine Steuer / 203 ¿ Ursprünge der Besteuerung 205 / 4. Der hellenistische Euergetismus im allgemeinen 208 / Die Schenkungen der Könige 208 ¿ Die Honoratioren und die Verpflichtung zu / spenden 210 ¿ Das Mäzenatentum der Honoratioren 212 ¿ Motive des Mäzenatentums / 216 ¿ Patriotismus? 219 ¿ Der Euergetismus bei Bestattungen 221 ¿ Die / Einstellungen zum Tode 225 ¿ Der Euergetismus »ob honorem« 232 ¿ Die Politik / als Profession und als Unternehmen 235 ¿ Politik als ehrenamtliches Privileg 23 8 ¿ / Den Euergeten erwiesene Ehren 239 ¿ Übersteigerte Ehrungen 243 ¿ Der wahre / Grund so vieler Ehrungen 248 / 5. Die Tatsachen im Detail 250 / Von den Repräsentationsausgaben zum Preis der Ehre 251 ¿ »Veranlassen« zu zahlen / 256 ¿ Die »gesetzlich vorgesehene« Summe 259 ¿ Öffentlicher Jubel 263 ¿ / Öffentliche Gebäude 267 ¿ Kann man kollektiv Anspruch auf individuelle Güter / erheben? 269 - Rolle, Auswahl und »Erfülltheit« 274 / 6. Neid, Legitimation und gesellschaftliche Distinktion 279 / Die Interessen der Individuen 280 ¿ Die Gesellschaft ist kein vollkommener Markt / 284 ¿ Analyse des Neids 286 ¿ Legitimation und materielle Beziehungen 293 ¿ / Ständische Gesellschaft und soziale Mobilität 295 ¿ Klasseninteresse oder gesellschaftliche / Distinktion? 300 ¿ Ist das Klasseninteresse objektiv oder kollektiv? 303 / ¿ Kollektives Interesse, Verpflichtung gegenüber dem Staat 308 ¿ Der historische / Pakt 310 / Kapitel 3 / Die republikanische Oligarchie in Rom / Vorbemerkung 312 / 1. Die Regierung der Oligarchie 316 / Stadt und Oligarchie 317 ¿ Die Ehre der Oligarchen 320 ¿ Die Oligarchen und die / Staatskasse 322 / 2. Warum die Magistrate Spiele veranstalteten 326 / Wer bezahlte die Spiele? 326 ¿ Fest oder »Religion« 329 ¿ Euergetismus 333 ¿ / Ethnologie der Spiele 335 / 3. Symbolische Geschenke 342 / Man kaufte kein Gewissen 342 ¿ Was Geschenke symbolisierten 245 ¿ Das / »donativum« 349 ¿ Doppelter Funktionszusammenhang der römischen Gesellschaft / 362 / 4. Die Wahl-»bestechung« 356 / Folkloristische Ursprünge 357 ¿ Wahlsoziologie 362 ¿ Der Euergetismus innerhalb / Italiens 369 / 5. Politischer und nicht gesellschaftlicher Euergetismus 374 / Das »Budget« 375 ¿ Die Triumphatoren 378 ¿ Cicero über den Euergetismus 380 / - Der Senator und die Plebs 384 - Ein Euerget wider Willen 387 / 6. Staatliche Getreidespenden und die moralische Ordnung 390 / Das Getreideproblem 392 ¿ Vom angemessenen Preis zum kostenlosen Getreide / 396 ¿ Eine zum Fossil gewordene Institution 400 ¿ Cicero und das Getreide 405 ¿ / Die moralische Ordnung gegen das öffentliche Getreide 409 ¿ Die Interessen / Ciceros 414 / 7. Das Mäzenatentum des Staates 417 / Politik wird zum Privatunternehmen 417 ¿ Eine große Theorie: »Luxus« und / »Dekadenz« 419 ¿ Die Gelder der Magnaten 424 ¿ Die Metamorphose des Euergetismus / zum Ausdruck persönlicher Souveränität 426 ¿ Rom als Hauptstadt: Cäsar / und Augustus 428 ¿ Nationalfeste 429 ¿ Mäzenatentum, nicht Patrimonialismus: / Augustus 431 ¿ Augustus als Magistrat und Euerget 434 ¿ Ergebnisse der Untersuchung / 437 / Inhalt 11 / Kapitel 4 / Der Kaiser und seine Hauptstadt / 1. Autonomie und Heteronomie 442 / »Die beiden Körper des Königs« 442 ¿ Heteronomie, subjektives Recht, öffentliche / Meinung 444 / 2. Unterwerfung oder öffentliche Meinung 446 / Die Epoche, in der man über Politik nicht sprach 446 ¿ Unterwerfung in der / Revolte 448 - Rechtliche Beziehungen 450 / 3. Der Souverän kraft subjektiven Rechts 456 / Herr, guter Herr, einziger Herr 456 ¿ Der Kaiser als Urheber des Guten war nicht / verantwortlich für das Böse 461 / 4. Die Vergöttlichung der Kaiser und der Begriff des Charismas 463 / Glaubte man wirklich, der König sei ein Gott? 463 ¿ Die Liebe zum König, ein von / außen erwecktes Gefühl 466 ¿ Es ist besser, ein Gott zu sein, als für einen Halbgott / gehalten zu werden 468 ¿ Nuancen der Vergöttlichung 470 ¿ Die äußeren Zeichen / des Respekts 473 ¿ Die verschiedenen Funktionen des Kaiserkults 475 ¿ Das Problem / des Charismas: der König, de Gaulle, Hitler, Stalin 477¿Anhang: Die Götter / ¿ Naturgeschichte oder Phänomenologie 482 / 5. War der Kaiser Eigentümer oder Schutzherr? 489 / War das Kaiserreich ein Privatunternehmen? 490 ¿ Die vier Kassen des Kaiserreichs / 493 ¿ Die Theorie von Mommsen 496 ¿ Exotismus des Römischen Rechts: / ein Recht ohne Begriffe 498 ¿ Das Römische Recht und sein rechter Gebrauch 502 / ¿ Wem gehört das nationale Territorium? 505 ¿ Der private Reichtum des / Herrschers, ein Herrschaftsinstrument 507 ¿ Der Kaiser und die Armee: Waren die / Soldaten käuflich? 511 ¿ Spenden an die Soldaten 515 ¿ Das Wesen der kaiserlichen / Macht 518 ¿ Das späte Kaiserreich: »Gehälter« und Trinkgelder 521 ¿ Die / römische Modifikation eines Idealtyps 523 / 6. Die Wohltaten des Herrschers 525 / Die Wohltaten des Gesetzes 526 ¿ Der König, die Gnade und Barmherzigkeit 530 / ¿ Klassifizierung der Aufgaben des Staates 534 ¿ Der Senat ¿ ein Stand oder ein / Organ? 538 ¿ Ein Steuersystem aus alter Zeit 540 ¿ Bauen war Politik 543 ¿ Zeit, / Fortschritt und Entscheidungen 547 ¿ Von königlichen Launen zur Verstaatlichung / 549 ¿ Wohlfahrtspflege, Demographie und Rationalität des Verhaltens / 552 ¿ Die antike Demographie 556 ¿ Geburtenförderung und Kolonialismus / 558 ¿ Die Zweideutigkeiten der Wohltätigkeit 561 ¿ Die Herrschaft eines / guten Königs 564 / 7. Wozu dient eine Ideologie und wie glaubt man an sie? 566 / Der gute Herrscher: Propaganda oder Ideologie? 566 ¿ Arten des Glaubens 570 ¿ / Eine Ideologie ist keine Sache 573 ¿ Weder Maske noch Spiegel 576 / 8. Der Ausdruck von Majestät 577 / Handeln, Information, Ausdruck, Expressivität 578 ¿ Monarchische Prachtentfaltung / und symbolische Gewalt 580 ¿ Die Ewige Stadt hatte den Rang eines Hofes / 582 ¿ Das Monopol des kaiserlichen Euergetismus in Rom 586 ¿ Die Plebs, / »Klientin« des Herrschers 590 ¿ Städtisches Nichtstun und die Arbeitsmoral 592 ¿ / Die Stadtsoziologie von Rom 596 ¿ Affektive Disponibilität und das Verhalten / von Höflingen 600 / 9. Der Circus und die Politisierung 603 / Die Spiele: viermonatige Ferien 604 ¿ Heterogene Optionen und ihre Paradoxien / 608 ¿ Das antike Konzept der Freiheit 611 ¿ Pluralismus, Rat und Despotismus / 613 ¿ Der Sultan, das Mandarinentum und die Plebs 616 ¿ »Verrückte Cäsaren«, / Säuberungen und Moskauer Prozesse 619 ¿ Der Herrscher und der Senat beschuldigten / sich gegenseitig 621 ¿ Die Liebe zur Plebs 624 ¿ Fest und Folklore 625 ¿ / Was ist politisch? 627 ¿ Zusammenfassung 631 / Anmerkungen 633 /
Details
VerfasserIn: Veyne, Paul
VerfasserInnenangabe: Paul Veyne ; aus dem Französischen von Klaus Laermann (Text) und Hans Richard Brittnacher (Anmerkungen)
Jahr: 1992
Verlag: Frankfurt ; New York, Campus Verlag
Systematik: GE.A
ISBN: 3-593-34796-2
Beschreibung: Studienausgabe, 698 Seiten
Originaltitel: Le pain et le cirque
Mediengruppe: Buch