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48 von 171
Vom Verschwinden der Kindheit
Jugend im Wandel der Zeit
VerfasserIn: Schmid König, Nelia
Verfasserangabe: Nelia Schmid König
Jahr: 2019
Verlag: Frankfurt am Main, Mabuse-Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.E Schmi / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Kindheit droht in der heutigen Zeit immer mehr zu verschwinden. Die Ursachen dafür liegen in der globalisierten und digitalisierten Welt, die mit ihrer Geschwindigkeit und dem hohen Anpassungsdruck Kindern und Eltern weitgehend bloßes Funktionieren abverlangt.
Die Psychoanalytikerin Nelia Schmid König hat im Rahmen ihrer therapeutischen Arbeit mit Hunderten von Kindern, Müttern und Vätern gesprochen. Deren Erfahrungen vergleicht sie mit den Kindheitserzählungen von Menschen zwischen 40 und 94 Jahren. Dabei geht die Autorin der Frage nach, wie heutige Familien entlastet und wieder freudvoller werden können. Ihre Antworten sollen Eltern ermutigen, aktiv die eigene Familien- und Lebenszeit in die Hand zu nehmen.
REZENSION: "Diskussion und Fazit: Von den vielen populärwissenschaftlichen Elternratgebern, die in den letzten Jahren erschienen sind, stellt das vorliegende Buch sicherlich eines der besonders interessanten und anregenden dar. Unter anderem weil es anders ist als andere, denn: es ist ein durchaus freches Buch; die Autorin traut sich was; sie verzichtet auf sowohl auf Quellenangaben im Text (wiewohl im Literaturverzeichnis interessante Literatur aufgelistet wird) als auch auf die Zitation von wissenschaftlicher Fachliteratur. Sie möchte ihre eigenen Erfahrungen, Anschauen und Rückschlüsse der Leserschaft mitteilen und so deren Wissen und Perspektiven erweitern, vor allem jedoch auch zur Diskussion anregen. In spannenden Erzählungen, interessanten und anschaulichen Beispielen und einer leicht verständlichen Sprache vermag sie die Leserschaft für sich zu gewinnen und häufig sogar zu fesseln. Zwar gibt es immer wieder Gedankensprünge und seitenlange Seitengedanken, manchmal mutet es an, als "springe" die Autorin von einem Thema in das Nächstliegende dann wieder zurück und "hüpfe" sozusagen durch ihren Text; manchmal erging es der Rezensentin so, dass sie zwar 20 Minuten lang vergnüglich gelesen hat, danach aber nur wenig wiedergeben konnte. Abgesehen von einer gewissen Weitschweifigkeit ist es der Autorin jedoch durchaus gut gelungen, die wichtigsten Punkte ihrer Analysen, Erfahrungen und Schlussfolgerungen nachhaltig mitzuteilen.
Die Rezensentin hat das Buch mit Vergnügen und Nachdenklichkeit gelesen. Es ist kein Lehrbuch zur Elternschaft es ist vielmehr ein Anregungsbuch zur Elternschaft. Ein empfehlenswertes Buch, das Lust zum Leben und zur Elternschaft macht und tiefe Freude an der Begleitung von Kindern vermittelt." vollständige Rezension siehe Link
Inhalt / / Vorwort: Wundenvoll und wundervoll 9 / / Einleitung . 12 / / Erster Teil / 1. Noch nie haben Eltern so viel gewusst - und so unsicher erzogen 16 / 2. Am Mittagstisch reden die Eltern 19 / 3. Die gut informierte Elterngeneration. 24 / 4. Die globalisierten Eltern. 29 / 5. Symptome am Fließband. 35 / 5.1 Modediagnosen und Trends. 36 / 5.1.1 ADHS - Die erfundene Krankheit 36 / 5.1.2 Essstörungen und der Kult um den Körper. 39 / 5.1.3 Das hochsensible Kind. 41 / 6. Die symbolische Handlungssprache 46 / 6.1 Psychosomatische Ausdrucksformen 48 / 6.1.1 Einnässen 49 / 6.1.2 Einkoten 50 / 6.1.3 Magersucht 51 / 6.1.4 Ritzen. 52 / 6.1.5 Kiffen. 54 / 6.1.6 Depression 56 / 6.1.7 Komasaufen 57 / 6.1.8 Internetsucht. 59 / / / Zweiter Teil / 1. Aurelia (64 Jahre, Violinistin) 62 / 1.1 Ihre Kindheitserzählung. 63 / 1.2 Die heutige Eltern-Kind-Bindung 70 / 1.3 Jeder hat zu tun 71 / 1.4 Krippe, ja oder nein?. 79 / 1.5 Zwei Frauengenerationen ins Private verbannt 81 / 2. Chris Gittner (81 Jahre, Kindergartengründerin) 82 / 2.1 Ihre Kindheitserzählung. 85 / 2.2 Die rebellierende Generation 91 / 2.3 Schweigende Eltern sind gefährlich 93 / 3. Lara (57 Jahre, Pianistin und Komponistin, Kinesiologin) 94 / 3.1 Ihre Kindheitserzählung. 95 / 3.2 Das antwortende Gegenüber. 100 / 3.3 Leidenschaft - Eine Lebensessenz. 101 / 4. Hans Hopf (76 Jahre, Kinderpsychoanalytiker). 104 / 4.1 Seine Kindheitserzählung 105 / 4.2 Die guten Objekte. 108 / 4.3 Unsere verinnerlichten Beziehungserfahrungen.108 / 5. Silvia (59 Jahre, Künstlerin, Heilpraktikerin). 112 / 5.1 Ihre Kindheitserzählung. 114 / 5.2 Traumatisierung der Kindheit 119 / 5.3 Die Sache mit den Genen 121 / 6. Mischa (74 Jahre, Verlegerin) 130 / 6.1 Ihre Kindheitserzählung. 133 / 6.2 Das mutterverlassene Kind. 139 / 7. Richard Marx (93 Jahre, Psychoanalytiker) 141 / 7.1 Seine Kindheitserzählung. 142 / 7.2 Kairos trotzt Chronos oder Tiefe trotzt Untiefe146 / 7.3 Die Liebesbeziehung der Eltern 148 / / / Dritter Teil / 1. Paradigmenwechsel - Kindheit heute ist / anders als Kindheit früher. 151 / 1.1 Die Kind-Erwachsenen 151 / 1.2 Vom Vitalitätsmangel heutiger Kinder. 154 / 1.3 Das müde Kind von heute 157 / 2. Schulen der Zukunft am Beispiel / der Anne-Frank-Realschule 159 / 2.1. Lernhäuser. 166 / 2.2. Lernbüro 168 / 3. Die Kinder als verbale Überflieger 171 / 4. Die Eltern und ihr Logorrhö-Erziehungsstil. 174 / 5. Die unkonzentrierte Generation. 175 / 5.1 Die digitalisierte Jugend. 175 / 5.2 Das Handy als Ersatzdroge. 176 / 5.3 Das schlafgestörte Kind 180 / 6. Die einsamen Kinder 185 / 7. Identität und Identifikation 188 / 7.1 Der lange Weg zur Identität 189 / 7.2 Lernen durch Identifikation 190 / 7.3 Eltern zwischen Schuldgefühl und Selbstmitleid. 191 / 8. Die Jugend hat das Wort 196 / 8.1 Junge Frauen mit Visionen - Anna (18), Jessica (18), Luna (17) 197 / 8.2 Mit Mann, Kind und Kreativität - / Die Zukunftspläne von Marie (19)202 / 8.3 Wünsche eines selbstbewussten Paares - / Rebecca (18) und Roger (19)204 / 8.4 Begegnung mit sechs jungen Menschen - Ein Fazit.207 / 8.5 Leos Abiturrede (Luisengymnasium München) 208 / / / 9. Empört euch doch bitte, liebe Eltern . 212 / 9.1 Tat- und Handlungsort 1: Schule 212 / 9.2 Tat- und Handlungsort 2: Beruf. 218 / 9.3 Tat- und Handlungsort 3: Familie. 220 / 10. Schlussbemerkung228 / 11. Der Brief eines jungen Mannes. 231 / / Danksagung. 233 / / Literaturverzeichnis 235
 
Details
VerfasserIn: Schmid König, Nelia
VerfasserInnenangabe: Nelia Schmid König
Jahr: 2019
Verlag: Frankfurt am Main, Mabuse-Verlag
Systematik: PN.E
ISBN: 9783863214371
2. ISBN: 3863214374
Beschreibung: 239 Seiten
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 235-239
Mediengruppe: Buch