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10 von 1880
Die Identitätsfalle
warum es keinen Krieg der Kulturen gibt
VerfasserIn: Sen, Amartya Kumar
Verfasserangabe: Amartya Sen. Aus dem Engl. von Friedrich Griese
Jahr: 2010
Verlag: München, Dt. Taschenbuch-Verl.
Reihe: dtv; 34601
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.PT Sen / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Entliehen Frist: 22.02.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Wenn die Beziehungen zwischen menschlichen Individuen auf einen „Krieg der Kulturen“ reduziert werden, schnappt die „Identitätsfalle“ zu. Menschen, die eine Fülle von Identitätsmerkmalen haben, werden auf ein einziges reduziert und verschwinden in kleinen übersichtlichen Schubladen. Das Geschäft der Fundamentalisten besteht in dieser Miniaturisierung menschlicher Existenz, mit der alle Ideologie der Gewalt ihren Anfang nimmt. Amartya Sen zeigt in seinem Buch, dass die falsche Illusion einer einzigen Identität diesen „Krieg der Kulturen“ konstruiert und zugleich fatal vorantreibt. Während die Welt zunehmend aufgeteilt wird in Blöcke aus Religionen, Kulturen oder Zivilisationen, geraten uns andere Faktoren des menschlichen Daseins wie Klasse, Geschlecht, Bildung, Beruf, Sprache, Kunst, Wissenschaft, Moral oder Politik immer mehr aus dem Blick. - Sehr empfehlenswert auch als Gegengewicht zur gegenwärtig modischen Rede vom "Krieg der Kulturen".
Details
VerfasserIn: Sen, Amartya Kumar
VerfasserInnenangabe: Amartya Sen. Aus dem Engl. von Friedrich Griese
Jahr: 2010
Verlag: München, Dt. Taschenbuch-Verl.
Systematik: GP.PT
ISBN: 978-3-423-34601-6
2. ISBN: 3-423-34601-9
Beschreibung: Ungekürzte Ausg., 207 S.
Reihe: dtv; 34601
Beteiligte Personen: Griese, Friedrich (Übersetzer)
Originaltitel: Identity and violence <dt.>
Mediengruppe: Buch