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Militärpsychiatrie im Nationalsozialismus
Kriegsneurotiker im Zweiten Weltkrieg
VerfasserIn: Blaßneck, Klaus
Verfasserangabe: Klaus Blaßneck. Mit einem Vorwort von Peter Petersen
Jahr: 2000
Verlag: Würzburg, Dt. Wiss.-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
"Diese Arbeit widmet sich den Heeressoldaten der Wehrmacht, die durch die Kriegsereignisse im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) psychisch auffällig wurden. Soldaten, die durch die Belastungen der Kampfphasen und durch das Grauen des Krieges, aber auch durch die monotonen und zermürbenden Stellungskriege oder durch die besonderen Anforderungen des militärischen Alltags in ihrer seelischen Verfassung derart erschüttert wurden, daß sie ein auffälliges Verhalten zeigten und schließlich im militärischen Dienst nicht mehr eingesetzt werden konnten. Nicht untersucht wird die psychische Verfassung von Soldaten, die keine Reaktion auf diese Kriegsumstände zeigten und demnach militärisch und nationalsozialistisch als normale und tapfere Soldaten angesehen wurden. Dabei ist gerade diese fehlende Reaktion auf außergewöhnliche Umstände und Belastungen auffällig. Es soll aufgezeigt werden, was zur damaligen Zeit unter psychischer Dekompensation verstanden wurde, wie es zum Terminus Kriegsneurose kam und welche Ursachen dieser Erkrankung zugedacht wurden. Schließlich interessieren die körperlichen und seelischen Erscheinungsformen der Kriegsneurose, wobei hier besonders die vielgestaltige Symptomatik hervorgehoben wird. Ein Rückblick auf den Ersten Weltkrieg zeigt auf, daß die damaligen Erfahrungen mit dem erstmaligen Auftreten von Kriegsneurotikern in größerer Zahl wichtig und prägend für das Vorgehen im Zweiten Weltkrieg waren. Die daraus gezogenen Konsequenzen für die Wehrmacht werden dargestellt. Zusätzlich interessiert die Häufigkeit und das Ausmaß der Kriegsneurose während des Krieges. Weiterhin wird die Militärpsychiatrie der Wehrmacht betrachtet, die sich ärztlicherseits um diese Kranken bemühte. Hierbei erweisen sich besonders sanitätsdienstliche Fachbegriffe und Strukturen als erklärungsbedürftig, um die militärärztlichen Verhältnisse der Wehrmacht verständlicher zu gestalten. Weiterhin werden die entsprechenden Behandlungsstationen beschrieben, die für einen Kriegsneurotiker von der Front bis in die Heimat vorgesehen waren. Die Therapie der Kriegsneurose umfaßte nicht nur medizinische Methoden, sondern auch militärisch-disziplinarische. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten der damaligen Zeit werden dargestellt." (Textauszug)
Details
VerfasserIn: Blaßneck, Klaus
VerfasserInnenangabe: Klaus Blaßneck. Mit einem Vorwort von Peter Petersen
Jahr: 2000
Verlag: Würzburg, Dt. Wiss.-Verl.
Systematik: NK.HMG
ISBN: 3-935176-00-7
Beschreibung: Orig.-Ausg., 1. Aufl., 98 S.
Schlagwörter: Geschichte 1939-1945, Militärpsychiatrie, Nationalsozialismus, Deutschland, Kriegsneurose, Soldat, Weltkrieg <1939-1945>, Drittes Reich, Nationalsozialist, Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Deutsche, Deutschland <Bundesrepublik> *1949-1990, Deutschland <DDR>, Deutschland <DDR> *1949-1990, Deutschland <DDR> * 1949-1990, Deutschland / Faschismus, Deutschland / Nationalsozialismus, Faschismus / Deutschland, NS, BRD <1990->, Deutsche Länder, Deutsches Reich, Deutschland <Bundesrepublik, 1990->, Deutschland <Gebiet unter Alliierter Besatzung>, Heiliges römisches Reich deutscher Nation, Römisch-Deutsches Reich, Sacrum Romanum Imperium, Zweiter Weltkrieg, Edelweisspiraten, Deutsches Sprachgebiet, Italienischer Soldat, Kladovo-Šabac-Affäre, Massaker von Deutsch Schützen, Normandie / Invasion <1944>, Offizier, Resistenza, Unternehmen Seelöwe
Fußnote: Literaturverz. S. 91 - 98
Mediengruppe: Buch