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Körper als Archiv in Bewegung
Choreografie als historiografische Praxis
VerfasserIn: Wehren, Julia [Hrsg.]
Verfasserangabe: Julia Wehren
Jahr: 2016
Verlag: Bielefeld, transcript
Mediengruppe: Buch
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KT.T Wehr / College 5a - Szene Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
 
Tanz ist nicht nur künstlerische Praxis - er reflektiert auch theoretisch-historiografische Paradigmen. Dies ist seit den 1990er-Jahren in der freien Tanzszene zu beobachten, wo das Verhältnis zur eigenen Fachgeschichte verstärkt in den Fokus rückt: Wer schreibt sie und auf Grund von welchen Annahmen, Quellen und Interessen? Wie findet Erinnerung Eingang in historiografische Prozesse und welche Rolle spielt dabei der Körper?
Mit dem Konzept der "choreografischen Historiografien" unternimmt Julia Wehren eine grundlegende Revision der Tanzgeschichtsschreibung. Sie setzt der Flüchtigkeit des Tanzes seine Geschichtlichkeit entgegen und erweitert das Archiv um den Körper in Bewegung. [Verlagsangabe]
 
Inhalt
 
Einleitung | 11
Tanzgeschichte auf der Bühne | 14
Materialien, Methode und Aufbau | 23
 
TEIL I - UMBRÜCHE
 
Imagination: histoire(s)
von Olga de Soto | 29
 
Historiografische Praktiken in der Choreografie | 37
Historisches Bewusstsein im zeitgenössischen Tanz | 41
Tanz als mentaler Raum | 47
 
(Selbst-)Reflexion im zeitgenössischen Tanz | 53
Zur Frage des Repertoires | 57
Autorschaft, Werk und Original in Revision | 61
Choreografie ohne Bewegung | 63
 
Positionsbestimmungen in der Gegenwart | 67
Stabilisierung als Aufbruch | 73
Überlieferung und Rekonstruktion | 77
Zur Strategie des Reenactments | 84
 
TEIL II - DISPOSITIVE
 
Zum Paradigma der Flüchtigkeit | 97
Tanz als ›reine‹ Bewegung: Marcia B. Siegel | 101
Verschwinden als Widerstand: Peggy Phelan | 104
Konsequenzen für die Tanzgeschichtsschreibung | 107
 
Dokumente und Dokumentationen von Tanz | 111
Symbolische und visuelle Aufzeichnungsformen | 112
Der Körper als ›Dokument‹ | 118
 
Zum Potential des Bleibenden: Rebecca Schneider | 123
Die Aufführung als Spur | 128
 
TEIL III - KÖRPER
 
Transformation: Mimésix
von Foofwa d'Imobilité und Thomas Lebrun | 133
Distanznahme mittels Parodie | 138
 
Körper und Gedächtnis | 147
Lernen und Gedächtnis | 153
Der ›denkende‹ Körper | 155
 
Körper und Archiv | 161
Körperarchiv als bewegliches Dispositiv | 163
 
Artikulation: Die Flip Book-Reihe
von Boris Charmatz | 169
 
Tanz als Wissensformation | 179
Körpertechniken und Tänzerkörper | 185
 
TEIL IV - GESCHICHTE(N)
 
Geschichtsschreibung im Tanz | 195
Ansätze einer kritischen Tanzgeschichtsschreibung | 198
 
Geschichte als Erzählung | 205
Narrative Muster in der choreografischen Praxis | 208
 
Zugänge und Ordnungsmuster | 213
›Bewegliche‹ Tanzgeschichten | 220
Selektion und Interpretation | 222
Kontextualisierung und Perspektivierung | 226
 
Rollenbild und Forschungspraxis | 233
 
Schluss und Ausblick: Choreografie als Historiografie | 239
Zum Erkenntnispotential für die Tanzgeschichtsschreibung | 243
 
Bibliografie | 247
 
Details
VerfasserIn: Wehren, Julia [Hrsg.]
VerfasserInnenangabe: Julia Wehren
Jahr: 2016
Verlag: Bielefeld, transcript
Systematik: KT.T
ISBN: 978-3-8376-3000-8
2. ISBN: 978-3-8394-3000-2
Beschreibung: 271 Seiten : Illustrationen
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch