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Eine lästige Gesellschaft
VerfasserIn: Schmiedt, Marika
Verfasserangabe: Marika Schmiedt
Jahr: 2001
Verlag: Artbrut
Mediengruppe: DVD
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: TT.GS.BME Schmie / College 3a - AV-Medien Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Am Ende dieses Films stehen Bilder von Auschwitz unter grau verhangenem Himmel. Die Regisseurin Marika Schmiedt wandert durch die Überreste des Ortes, der emblematisch für die nationalsozialistische Mordmaschinerie steht. Ihre Tante Sofie überlebte Auschwitz, während die Großmutter Amalia Horvath im Rahmen des sog. „Euthanasie“-Programmes ermordet wurde. „Eine lästige Gesellschaft“ dokumentiert die hartnäckige Suche der Enkelin nach den Spuren ihrer Großmutter. Ihre geschichtspolitische Recherche interveniert hartnäckig und stört die kafkaeske Bürokratie der Archive. Diese erweisen sich als Institutionen des andauernden Ausschlusses, dem der Film seine Arbeit der Selbsthistorisierung entgegensetzt. Marika Schmiedt: „Für mich ist es schrecklich und unerträglich diese Parallelen zur NS-Vergangenheit zu sehen. (...) Es gibt Attacken, Pogrome, Tote. Was braucht es noch? Viele Leute wissen davon, sie sind kurze Zeit betroffen, aber es gibt keine Veränderung.“
 
 
Marika Schmiedt, 1966 in Traun/Oberösterreich geboren, Aktivistin, Filmemacherin, bildende Künstlerin. Die Auseinandersetzung mit der Situation der Roma vor und nach 1945 bildet einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.
Details
VerfasserIn: Schmiedt, Marika
VerfasserInnenangabe: Marika Schmiedt
Jahr: 2001
Verlag: Artbrut
Systematik: TT.GS.BME
Beschreibung: 1 DVD (70 Min.)
Mediengruppe: DVD