X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


99 von 1010
Leitfaden Konfliktbewältigung und Gewaltprävention
pädagogische Konzepte für Schule und Jugendhilfe
Verfasserangabe: Achim Schröder ; Angela Merkle
Jahr: 2013
Verlag: Schwalbach, Debus-Pädagogik-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.EV Schrö / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das Thema Jugendgewalt ist spätestens seit dem offenen Brief der Lehrkräfte der Rütli-Schule im Berliner Problem-Bezirk Neukölln ins Blickfeld medialer Berichterstattung gerückt. Auch wenn die Darstellung in den Medien über eine gewisse Eigendynamik verfügt, sollte dies nicht über aktuelle gesellschaftliche Probleme und ihre Ursachen hinwegtäuschen: Überforderte Eltern und Familien, Rückzug aus der Erziehungsverantwortung, mangelnde Integrationsmöglichkeiten von Migranten und ihren in Deutschland geborenen Kindern, Ghettoisierung durch sozialen Wohnungsbau sowie Perspektivlosigkeit und Frustration unter Jugendlichen an Haupt- und Realschulen. Doch wie sollen sich Lehrer, Sozialpädagogen, Erzieher und Eltern diesen Problemen stellen? Hierzu liefert der gerade unter dem Titel Leitfaden Konfliktbewältigung und Gewaltprävention erschienene Band eine wichtige Orientierungshilfe. So bietet der Leitfaden einen Überblick über die aktuellen Methoden und Verfahren zu einem sozialen Umgang mit Konflikten und Gewalt. Dabei werden Konzepte wie soziale Kompetenztrainings, erlebnispädagogische Aktivitäten und Szenisches Spiel ebenso vorgestellt wie Mediation, Anti-Aggressivitätstrainings und viele weitere mehr. Der Band bietet damit eine konkrete Entscheidungshilfe, die verschiedenen Konzepte und Verfahren besser vergleichen, in ihrer Ausrichtung einordnen und gemäß dem aktuellen Bedarf sowie in Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten zu können. In dem Band finden sich Konzepte und Methoden für verschiedenste Zielgruppen, von ganzen Schulklassen bis hin zu gewaltbereiten und besonders gefährdeten Jugendlichen. Neben der theoretischen und zielgruppenspezifischen Einordnung der Methoden und Ansätze, der Beschreibung des Ablaufs, der Effekte und der Kritik werden Praxisbeispiele, Adressen und Fortbildungsmöglichkeiten exemplarisch aufgeführt. / / / / Der Leitfaden empfiehlt sich allen Lehrerinnen und Lehrern, Sozialpädagogen, Erziehern und Eltern als gelungene Einführung in die derzeit in Theorie und Praxis gängigen Konzepte und Verfahren zur Konfliktbewältigung und Gewaltprävention bei Jugendlichen.REZENSION:
 
"An erster Stelle muss hervorgehoben werden, dass die Autoren eine sehr klare und verständliche Sprache gewählt haben. Die Vielfalt der gewaltpräventiven Maßnahmen ist in den letzten zehn Jahren dermaßen gestiegen, dass man sehr schnell den Überblick verliert. Die Praktikerinnen und Praktiker werden dahingehend verunsichert, in dem sie nicht immer einschätzen können, welche Methode oder welches Programm für die eigene Klientel geeignet ist. Der große Verdienst der Autoren besteht darin, dass sie dieses Chaos für die Praktiker in hervorragender Art und Weise geordnet haben, in dem sie beispielsweise die vorgestellten Methoden der primären, sekundären und tertiären Prävention zugeordnet haben. Dadurch können die pädagogischen Fachkräfte vor Ort eigenständig entscheiden, welches Programm für sie und ihre Jugendlichen geeignet ist. / / / / Eine Fundgrube zum Thema Gewaltprävention nicht nur für Praktiker vor Ort, sondern auch für Studierende und Lehrende." / / http://www.socialnet.de/rezensionen/4808.php
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort / I. Thematische Einfuhrung in die Phänomene Konflikt / und Gewalt bei Heranwachsenden - Erwartungen / an die Pädagogik / 1. Konflikte und Gewalt / 2. Gewaltprävention und Jugendpädagogik / 3. Gewalt und ihre Ursachen / 4. Misshandlungen in der Familie als Wurzel / von Gewalt / 5. Gewaltmotive bei jugendlichen - / zweckgerichtet, intrinsisch, expressiv / 6. Adoleszenz als Schauplatz fiir / entwicklungsbedingte und kulturelle Konflikte / 7. Kriterien fiir einen Vergleich / jugendpädagogischer Verfahren zu Konflikt / und Gewalt / II. Mit Konflikten und Gewalt umgehen lernen - / jugendpädagogische Verfahren und Methoden / im Überblick / 1. Konfrontative Pädagogik / 1.1 Anti-Aggressivitäts-Training® / 1.2 Coolness-Training® / 2. Mediative Verfahren / 2.1 Mediation an Schulen / 2.2 Mediation in der außerschulischen Kinderund / Jugendarbeit / 2.3 Mediation in Jugendsportverbänden / 2.4 Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) / 3. Körperorientierte und erlebnispädagogische / Konzepte 79 / 3.1 Körperorientierte Konzepte 79 / 3.1.1 Mitternachtssport 84 / 3.1.2 Kampfkunst in der Gewaltprävention 88 / 3.1.3 "Erziehung durch Sport" - / Ein Trainingscamp / fiir dissoziale Jugendliche 92 / 3.2 Erlebnispädagogische Angebote 97 / 3.2.1 Outwaid Bound und City Bound 101 / 3.2.2 Adventure Based Counseling (ABC) 104 / 3.2.3 Erlebnispädagogik in den "Hilfen / zur Erziehung" 109 / 4. Training sozialer Kompetenzen 113 / 4.1 Trainingsprogramme fiir Schulen 113 / 4.1.1 FAUSTLOS - Gewaltprävention durch / Förderung sozialer und emotionaler / Kompetenzen in der Grundschule 115 / 4.1.2 "Erwachsen werden" - / ein Life-Skills-Programm für Schiller / der Sekundarstufe I (Lions-Quest) 118 / 4.2 Trainingsprogramme der Jugendhilfe 123 / 4.2.1 Der Soziale Trainingskurs als / ambulante Hilfe für straffällig / gewordene Jugendliche 124 / 4.2.2 DENKZEITein / sozialkognitives Einzeltraining / fiir delinquente Jugendliche 130 / 5. Szenische Verfahren 135 / 5.1 Szenisches Spiel zur Konfliktbearbeitung 137 / 5.2 Animationstheater zu den Themen / Konflikt und Gewalt 142 / Inhalt 7 / 6. Training für Kinder und Jugendliche zum Umgang / mit Gewalt- und Bedrohungssituationen/ / Zivilcouragetraining 147 / 6.1 Handlungskompetenz / in Bedrohungssituationen 148 / 6.2 Zivilcouragetraining 151 / 7. Medienpädagogische Angebote 154 / 7.1 Aktive Videoarbeit mit und für Jugendliche 154 / 7.2 Der Computer als rezeptives Medium 156 / 7.2.1 Beratungs- und Infbrmationsangebote / im Internet zu Gewalt und Extremismus 157 / 7.2.2 Lernsoftware 160 / 7.3 Der Computer als aktives Medium 163 / 7.4 Hörfunk als Medium 164 / 8. Opferhilfe 166 / 9. Zielgruppenspezifische Einordnung / der Verfahren und Methoden 168 / III. Weiterbildung und Forschung 173 / 1. Trainingsmodelle für Pädagogen 173 / 1.1 Das Konstanzer Trainingsmodell (KTM) / für Lehrer 173 / 1.2 Professionell handeln in Gewaltsituationen - / Das Professional Assault Response / Training (PART)® 178 / 2. Ausbildungen zu den verschiedenen Verfahren 181 / 2.1 Konfrontative Pädagogik 181 / 2.2 Mediative Verfahren 182 / 2.3 Körperorientierte und erlebnisorientierte / Ansätze 184 / 2.4 Training sozialer Kompetenzen 188 / 2.5 Szenische Verfahren 190 / 8 Inhalt / 2.6 Training zum Umgang mit Gewalt / und Bedrohungssituationen / und Zivilcouragetraining 192 / 2.7 Medienpädagogische Angebote 193 / 2.8 Opferhilfe 194 / 2.9 Training fiir Pädagogen 195 / 3. Forschungseinrichtungen 196 / 3.1 Institut fiir Friedenspädagogik 196 / 3.2 Institut fiir interdisziplinäre Konfliktund / Gewaltforschung (IKG) / an der Universität Bielefeld 198 / 3.3 Kriminologisches Forschungsinstitut / Niedersachsen e.V. (KFN) 199 / 3.4 Zentrum fiir Konfliktforschung / der Philipps-Universität Marburg 201 / 3.5 Deutsches Jugendinstitut e.V., München 202 / IV. Anhang 205 / Auszüge aus verwendeten Gesetzestexten 205 / Literaturverzeichnis 209
Details
VerfasserInnenangabe: Achim Schröder ; Angela Merkle
Jahr: 2013
Verlag: Schwalbach, Debus-Pädagogik-Verl.
Systematik: PN.EV
ISBN: 978-3-95414-016-9
2. ISBN: 3-95414-016-0
Beschreibung: 221 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Frühere Ausg. erschien 2007 im Wochenschau-Verl., Schwalbach/Ts. - Literaturangaben
Mediengruppe: Buch