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Gesellschaft und Gemeinsinn
Sozialkapital im internationalen Vergleich
Verfasserangabe: Robert D. Putnam (Hrsg.). [Verantw.: Josef Janning. Übers.: Karlheinz Dürr ; Ursula Schäfer]
Jahr: 2001
Verlag: Gütersloh, Verl. Bertelsmann-Stiftung
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.S Gese / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
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Der Sozial- und Politikwissenschaftler Robert Putnam gilt als Weltstar seiner Zunft. Mit seiner zunächst in Aufsätzen, dann schließlich in dem Bestseller Bowling Alone formulierten These, wonach sich der soziale Zusammenhalt in den USA zunehmend auflöse, also immer mehr allein zum Bowling gegangen werde, hat er sich auch hier zu Lande schnell einen Namen gemacht. Umso erstaunlicher ist es, dass bislang keines seiner zahlreichen Werke ins Deutsche übersetzt wurde. Jetzt endlich legt die Bertelsmann Stiftung einen Band vor, in dem Putnams Rede von einer Erosion des "Sozialkapitals" in einem internationalen Maßstab überprüft wird. Dabei ist Putnams grundsätzliche Idee so einfach wie überzeugend: Damit eine Gesellschaft ökonomisch, administrativ und politisch arbeitsfähig ist, bedarf es eines gewissen Maßes an "Sozialkapital". Zumindest gewisse Formen dieses Sozialkapitals glaubt Putnam aber nun in den USA im Verschwinden begriffen.
Aber wie ist es um andere Teile dieses Globus bestellt? Dieser Frage geht der Band Gesellschaft und Gemeinsinn. Sozialkapital im internationalen Vergleich nach. Er versammelt Studien zu Großbritannien, Schweden, Australien, Japan, Frankreich, Deutschland und USA. Verfasst sind sie von so renommierten und kompetenten Sozialwissenschaftlern wie Robert Wuthnow, Claus Offe und Theda Skocpol. Letztlich gelangen alle Autoren zu dem Schluss, dass von einem einheitlichen Verlust von Sozialkapital kaum die Rede sein kann, sich vielmehr Qualität und Formen des Sozialkapitals stetig wandeln. Ein besonders wichtiges Resultat des Bandes besteht dabei in der begründeten Zurechtweisung der Vermutung, gerade der Wohlfahrtsstaat sei für die Aufzehrung des Sozialkapitals verantwortlich. Diese Behauptung, wie sie etwa Marvin Olasky, der Vordenker des Compassionate Conservatism eines George W. Bush, vertritt, ist empirisch nicht stichhaltig. Vielmehr ist -- so zeigt etwa die Studie zu Schweden -- der Gedanke ausgeprägter sozialer Vorsorge mit einem hohen Niveau an Sozialkapital verträglich. (Peter Vogt auf www.amazon.de) / Detailliertes Inhaltsverzeichnis siehe unten angeführten Link.
Details
VerfasserInnenangabe: Robert D. Putnam (Hrsg.). [Verantw.: Josef Janning. Übers.: Karlheinz Dürr ; Ursula Schäfer]
Jahr: 2001
Verlag: Gütersloh, Verl. Bertelsmann-Stiftung
Systematik: GW.S
ISBN: 3-89204-840-1
Beschreibung: 798 S. : graph. Darst.
Mediengruppe: Buch