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Das Genom des Menschen
Verfasserangabe: Spektrum der Wissenschaft
Jahr: 2018
Verlag: Heidelberg, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: NN.BA Geno / College 6a - Naturwissenschaften Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Jede unserer Zellen trägt eine umfangreiche Bauanleitung für das Gesamtkonstrukt »Mensch« mit sich herum. Doch obwohl wir die Buchstaben kennen, sind wir noch lange nicht in der Lage, sie komplett zu lesen. Zudem enthält sie viele, viele Seiten, die lange als leer erachtet wurden - erst langsam kristallisiert sich heraus, dass sie alles andere als inhalts- und bedeutungslos sind. Dazu kommt, dass auch nach Anwenden der Bauvorschriften im Nachhinein noch gar vieles umgemodelt und kontrolliert wird, das in Teilen sogar an künftige Generationen weitergegeben wird. Bleibt das Fazit: Die Bauanleitung unseres Erbguts ist allenfalls eine grobe Skizze mit reichlich Entwicklungspotenzial.
 
 
Genetik der Intelligenz : Versteckspiel im Genom / Seit Jahren suchen Forscher vergeblich nach "IQ-Genen". Vermutlich bestimmen nicht einige wenige Erbfaktoren über unsere geistigen Gaben, sondern tausende. // Gene und Verhalten : Eine Frage der Kultur / Wie unser Erbgut unser Verhalten beeinflusst, hängt von der Kultur ab. So kann die gleiche Genvariante bei Asiaten und Europäern gegenteilige Effekte nach sich ziehen. // Blick in die Zukunft : Unsere Evolution geht weiter / Noch in den letzten 30 000 Jahren haben sich die Menschen genetisch verändert und an neue Lebensbedingungen angepasst. Das wird auch weiterhin geschehen. // Überblick : Unsere genetische Grundausstattung / Menschliche Zellen brauchen ungefähr 2000 Erbfaktoren zum Überleben - das ist etwa ein Zehntel ihres Genoms. // Epigenetik : Live-Bild der Genaktivität im Gehirn / Nicht überall im Gehirn werden Gene abgelesen. Aber wo ist das Erbgut aktiv? Und wo bleibt es stumm? Das lässt sich per PET-Scan in Erfahrung bringen. // Nobelpreis für Chemie 2015 : DNA-Reparatur gegen Krebs und Altern / Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar erhielten 2015 den Nobelpreis für Chemie. Die Forscher entdeckten, mit welchen Mechanismen die Zelle ihr Erbgut repariert. // Springende Gene : Kreatives Erbgutchaos im Gehirn / Einige DNA-Schnipsel springen als molekulare Parasiten im Genom herum und verbreiten sich scheinbar unkontrolliert - und das beim Mensch vor allem im Gehirn. Was macht das mit uns? // Wachstum : Hunderte Genvarianten beeinflussen unsere Körpergröße / Genomanalyse bringt knapp 700 Gene ans Licht, die unser Wachstum beeinflussen. Und das seien gerade einmal 20 Prozent aller Beteiligten. // Genomsequenzierung : Am Ende einer diagnostischen Odyssee / Eine Genanalyse einzelner Patienten ist mittlerweile nicht nur möglich, sondern auch nützlich - und manchmal rettet sie schon Leben. Aber sind allzu große Hoffnungen noch verfrüht? // Getränkevorlieben : Kaffeejunkie dank Genvariante? / Kaffee ist das ungeschlagene Lieblingsgetränk der Deutschen. Wissenschaftler liefern jetzt einen weiteren Hinweis, dass die Kaffeelust beim Menschen genetisch veranlagt ist. // CRISPR/Cas9 : Unsere Kinder von morgen / Die rasante Entwicklung der Gene-Editing-Technologien wirft grundlegende ethische Fragen auf. // Kunst und psychische Störungen : Gleiche Gene für Kreativität und Psychose-Neigung / Die Neigung zu psychischen Störungen und eine höhere künstlerische Kreativität haben manche Schnittmenge - auch im Erbgut, wie Forscher mit Genvergleichen ermitteln. // Chemische DNA-Synthese : Projekt soll künstliches Menschen-Genom erschaffen / Genome komplexer Lebewesen sind viel zu groß, um sie im Labor komplett künstlich herzustellen. Das soll eine neue Initiative ändern. // Fortpflanzung : Warum Zwillingsgeburten in der Familie bleiben / Haben Frauen bereits zweieiige Zwillinge in der Familie, steigt die Chance, dass sie selbst einmal Zwillinge gebären. Nun haben Forscher entdeckt, warum das so ist. // Erbgut und Ernährung : Das Gen der Fettliebhaber und Zuckerverächter / Unsere Gene bestimmen über unsere Ernährungsvorlieben mit: Bestimmte Erbgutvarianten lassen uns Fett lieben und Zucker verschmähen. (Quelle: www.spektrum.de)
 
 
 
 
Inhalte dieser Ausgabe: // EPIGENETIK / Live-Bild der Genaktivität im Gehirn / von Jan Dönges // SPRINGENDE GENE / Kreatives Erbgutchaos im Gehirn / von Caroline Ring // GENE UND VERHALTEN / Eine Frage der Kultur / von Katrin Weigmann // NOBELPREIS FÜR CHEMIE 2015 / DNA-Reparatur gegen Krebs und Altern / von Lars Fischer // WACHSTUM / Hunderte Genvarianten beeinflussen unsere Körpergröße / von Daniela leidig // ERBGUT UND ERNÄHRUNG / Das Gen der Fettliebhaber und Zuckerverächter / von Jan Osterkamp // GETRÄNKEVORLIEBEN / Kaffeejunkie dank Genvariante? / von Lisa Vincenz-Donnelly // KUNST UND PSYCHISCHE STÖRUNGEN / Gleiche Gene für Kreativität und Psychose-Neigung / von Jan Osterkamp // FORTPFLANZUNG / Warum Zwillingsgeburten in der Familie bleiben / von Daniela leidig // CHEMISCHE DNA -SYNTHESE / Projekt soll künstliches Menschen-Genom erschaffen / von Lars Fischer // BLICK IN DIE ZUKUNFT / Unsere Evolution geht weiter / von John Hawks // GENFO RSCHUNG / Die Top 10 des menschlichen Erbguts / von Elle Dolgin
Details
VerfasserInnenangabe: Spektrum der Wissenschaft
Jahr: 2018
Verlag: Heidelberg, Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
Systematik: NN.BA, NN.BG
ISBN: 978-3-95892-226-6
2. ISBN: 3-95892-226-0
Beschreibung: 1. Auflage, 83 Seiten : Illustrationen
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch