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Gestapo-Leitstelle Wien 1938-1945
Verfasserangabe: Elisabeth Boeckl-Klamper, Thomas Mang, Wolfgang Neugebauer
Jahr: 2018
Verlag: Wien, Edition Steinbauer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Die 1938 im beschlagnahmten Hotel Metropole am Morzinplatz untergebrachte Gestapo-Leitstelle Wien war mit mehr als 900 Mitarbeitern die größte Gestapo-Leitstelle des Deutschen Reiches. Mehr als 50 000 Menschen wurden hier inhaftiert, viele davon qualvollen Verhören unterzogen und an NS-Gerichte oder KZ überstellt. Die Autoren, ausgewiesene Fachleute für NS-Verfolgung und Widerstand, haben auf der Grundlage eingehender Forschungen in in- und ausländischen Archiven eine umfassende Geschichte dieser Zentrale des NS-Terrors in Ostösterreich erarbeitet. Aufbau und Organisation, die wichtigsten Funktionäre und deren verbrecherische Methoden sowie der Stellenwert der Gestapo im NS-Machtgefüge werden beschrieben und analysiert. Ausführlich wird auf die von der Gestapo verfolgten Gruppen und Menschen, wie politische und religiöse Gegner und Gegnerinnen, Jüdinnen und Juden, oppositionelle Jugendliche und als "asozial" stigmatisierte Individuen, ausländische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, eingegangen und schließlich die Nachgeschichte ¿ Flucht, Untertauchen, Verschleiern der Taten sowie der fragwürdige Umgang von Justiz und Behörden mit den Tätern - kritisch beleuchtet.
 
AUS DEM INHALT: / / 1. Einleitung 10 / 2. Entwicklung der Gestapo zum zentralen Terrorinstrument des NS-Regimes18 / 2.1. Das Geheime Staatspolizeiamt - Keimzelle der Gestapo 18 / 2.2. Das Privileg des rechtsfreien Raumes 20 / 2.3. Vom Normenstaat zum Maßnahmenstaat 22 / 2.4. Die Fusion von Polizei und SS: Entstaatlichung des Gewaltmonopols 25 / 2.5. Das Reichssicherheitshauptamt ¿ Terrorzentrale und ¿Institution des Krieges¿ 29 / 2.6. Organisationsstruktur des Reichssicherheitshauptamtes 31 / 3. Aufbau der Gestapo in Österreich und der Gestapo-Leitstelle Wien 34 / 3.1. Planungen, Vorbereitungen und Handlungen der Berliner Zentralstellen 34 / 3.2. Die Rolle der illegalen österreichischen Nationalsozialisten / bei der Etablierung der Gestapo Wien 1938 45 / 3.2.1. Der NS-Umsturz in der Wiener P olizei 45 / 3.2.2. NS-Beziehungsgeflechte im Polizeiapparat50 / 3.2.3. ¿Umbruch¿: Erste personalpolitische Maßnahmen. 54 / 3.3. Regionale und überregionale Kompetenzen der Leitstelle Wien. 58 / 4. Hotel Metropole: Sitz der Gestapo-Leitstelle Wien . 63 / 4.1. Geschichte des Hotels Metropole. 63 / 4.2. Das Hotel Metropole und der ¿Anschluss¿ 67 / 4.3. Die ¿Sonderhäftlinge¿ Kurt Schuschnigg und Louis Rothschild 71 / 4.3.1. Die ¿Historische Kommission des Reichsführers SS¿ und der ¿Außerordentliche Staatsgerichtshof¿ 72 / 4.3.2. Kurt Schuschnigg am Morzinplatz 5 74 / 4.3.3. Louis Rothschild und die Gier nach dem Witkowitzer Bergbau und Eisenhüttenwerk 79 / 4.3.4. Der Reichsführer SS bei Kurt Schuschnigg und Louis Rothschild 82 / 4.3.5. Das Ende der ¿Historischen Kommission des Reichsführers SS¿. / Schuschniggs Überstellung nach München 83 / 5. Die Gestapo im Netzwerk von SS und Politik und die Organisation der Leitstelle Wien 85 / 5.1. Himmlers ¿Generalbevollmächtigte¿: die Höheren SS- und Polizeiführer 85 / 5.2. Heydrichs ¿persönliche Beauftragte¿: die Inspekteure der Sicherheitspolizei und des SD.88 / 5.3. Die Gestapo-Leitstelle Wien im Netzwerk des SS- und Behördenapparats 91 / 5.4. Gestapo, SD und konkurrierende Nachrichtendienste 93 / 5.5. Die Geschäftsverteilungspläne der Gestapo-Leitstelle Wien 101 / 6. Das Personal der Gestapo-Leitstelle Wien109 / 6.1. Personalstruktur der Gestapo im Deutschen Reich. / Das Klischee vom ¿Mann im schwarzen Ledermantel¿ 109 / 6.2. Die Rekrutierung des Personals der Gestapo-Leitstelle Wien 1938 und danach 112 / 6.3. Gestapobeamte: ¿Alte Kämpfer¿, ¿Illegale¿ und Karrieristen 116 / 6.4. Überführung der Gestapobeamten in die SS. Beamten- und SS-Ränge 120 / 6.5. Alters- und Sozialstruktur der Gestapoangehörigen. / Weibliche Gestapoangehörige 124 / 6.6. Kontinuitäten und Rotation im Personal. Demontage der führenden Gestapofunktionäre Huber und Ebner 131 / 6.7. Deutsch-österreichisches Konfliktpotential in der Gestapo-Leitstelle Wien 136 / 6.8. ¿Rückversicherung¿ - Überlebenskapitel und Überlebenskapital.141 / 6.8.1. Franz Josef Hubers passive und aktive Strategie der Rückversicherung 143 / 6.8.2. Karl Ebner, Virtuose der Rückversicherung147 / 7. Arbeitsweise und Methoden der Gestapo Wien.151 / 7.1. Bürokratische Routinearbeit152 / 7.2. Erkennungsdienstliche Behandlung und Kartei 152 / 7.3. Die Tagesberichte/-rapporte der Gestapo-Leitstelle Wien 155 / 7.4. Überwachung und Festnahmen 159 / 7.5. Radikalisierung. Verhöre und Misshandlungen 161 / 7.6. Morde, Selbstmorde und ¿Hinrichtungen¿ 171 / 7.7. Anzeigen an Staatsanwaltschaften und Gerichte. Rücküberstellungsanträge 176 / 7.8. KZ-Einweisungen 178 / 7.9. Kooperation mit SD, Ordnungspolizei, Wehrmacht, Verwaltung und ¿Abwehrbeauftragten¿ in Betrieben 181 / 8. V-Leute, Zellenspitzel und ¿Funkspiele¿ der Gestapo Wien187 / 8.1. V-Leute, Spitzel, Agents Provocateurs - die schärfsten Waffen der Gestapo187 / 8.2. Zellenspitzel - Verräter als Leidensgenossen getarnt 194 / 8.3. Fallschirmagenten und ¿Funkspiele¿ 197 / 9. Denunziationen 201 / 9.1. Zum Stellenwert in der wissenschaftlichen Forschung 201 / 9.2. Gestapo und Denunziationen 203 / 9.3. Denunziantinnen - Motive und Milieus 206 / 9.4. Denunziation als Todesurteil 211 / 10. Zentral angeordnete Verhaftungsaktionen 215 / 10.1. Festnahmen im März/April 1938 215 / 10.2. ¿Prominententransport¿ in das KZ Dachau 218 / 10.3. Die große Verhaftungsaktion vor Kriegsbeginn 1939 223 / 10.4. Verhaftungsaktion nach dem 20. Juli 1944. ¿Aktion Gitter¿226 / 11. Die Opfer der Gestapo 230 / 11.1. Gestapo und Judenverfolgung 230 / 11.1.1. Der Aufbau des Sachgebietes II B 4 230 / 11.1.2. Die Tätigkeit des Sachgebietes II B 4 bis zum Novemberpogrom 1938.231 / 11.1.3. Die Rolle von Gestapo und SD bei der Vertreibung der österreichischen Juden 238 / 11.1.4. Die Tätigkeit des Sachgebietes II B 4 vom Novemberpogrom bis zum Beginn der Massendeportationen 244 / 11.1.5. Die Gestapo als Kontrollorgan der I K G 247 / 11.1.6. Die Tätigkeit der Gestapo vom Beginn der Massendeportationen bis zum Kriegsende 251 / 11.1.7. Die Beraubung der jüdischen Bevölkerung durch die Gestapo Wien 260 / 11.1.7.1. Instanzenquerelen 263 / 11.1.7.2. Die ¿Vugesta¿ als Instrument der Beraubung 269 / 11.1.7.3. Alltagsraub 274 / 11.2. Verfolgung der Katholischen Kirche, der Zeugen Jehovas, anderer religiöser Kleingruppen und der Freimaurer 275 / 11.2.1. Verfolgung der Katholischen Kirche 275 / 11.2.1.1. Beschlagnahme und Einziehung von kirchlichem Vermögen 277 / 11.2.1.2. Auflösung katholischer Organisationen 280 / 11.2.1.3. Beschlagnahme und Einziehung von Schriften und Druckwerken 280 / 11.2.1.4. Weitere Einschränkungen religiösen Leben 282 / 11.2.1.5. Überwachung und Bespitzelung 285 / 11.2.1.6. Duldung von Übergriffen von NS-Organisationen 286 / 11.2.1.7. Verfolgung von Widerstand 288 / 11.2.2. Zeugen Jehovas. 291 / 11.2.3. Andere religiöse Kleingruppen 294 / 11.2.4. Freimaurer 296 / 11.3. Verfolgung von Widerstandskämpferinnen299 / 11.3.1. Katholisch-konservative und legitimistische Widerstandskämpferinnen 299 / 11.3.2. Kommunistische Widerstandskämpferinnen 305 / 11.3.3. Sozialistische Widerstandskämpferinnen 313 / 11.3.4. Andere linke Widerstandsgruppen. Spanienkämpfer und Russlandrückkehrer 320 / 11.3.4.1. ¿Mischlingsliga Wien¿ 320 / 11.3.4.2. Trotzkisten. Anarchisten. NS-Dissidenten 322 / 11.3.4.3. Spanienkämpfer 323 / 11.3.4.4. Russlandrückkehrer 326 / 11.4. Verfolgung des nichtorganisierten Widerstands 330 / 11.4.1. Regimefeindliche Äußerungen 330 / 11.4.2. ¿Rundfunkverbrechen¿ Beschlagnahmen ausländischer Zeitungen 337 / 11.4.3. Verfolgung von Unterstützerinnen von Juden, Zwangsarbeiterinnen und Kriegsgefangenen 345 / 11.4.3.1. ¿Judenhelfer¿ und ¿Judenretter¿ 345 / 11.4.3.2. ¿Verbotener Umgang mit Kriegsgefangenen¿ (und ¿Fremdarbeitern¿) 351 / 11.5. Verfolgung von ausländischen Zwangsarbeiterinnen 356 / 11.6. Verfolgung von Homosexuellen 364 / 11.7. Verfolgung nonkonformistischer Jugendlicher: ¿Schlurfs¿ und ¿Swing-Jugend¿ 368 / 12. Das Arbeitserziehungslager Oberlanzendorf 372 / 12.1. Entstehung und Funktion der AEL372 / 12.2. Gründung des AEL Oberlanzendorf. Übernahme durch die Gestapo Wien 1941 373 / 12.3. Leitung und Bewachung des AEL 375 / 12.4. Funktionswandel. Häftlingskategorien 376 / 12.5. Zustände im Lager: Massensterben, Misshandlungen, Morde, KZ-Überstellungen 379 / 12.6. Räumung 1945. Gesamtzahl der Häftlinge und Opfer 383 / 13. Zum Einsatz von Wiener Gestapobeamten außerhalb ihrer Dienststelle 385 / 13.1. Wiener Gestapoangehörige im ¿Auswärtigen Einsatz¿ 385 / 13.2. Einsatz einer Gruppe von Wiener Gestapobeamten in Frankreich 1943/44 398 / 14. Endphaseverbrechen 404 / 14.1. Ermordung von Besatzungsmitgliedern abgeschossener alliierter Flugzeuge bzw. von Angehörigen alliierter Kommandounternehmen 405 / 14.2. Ermordung von Widerstandskämpferinnen, meist aufgrund von ¿Standgerichten¿ 408 / 14.3. Ermordung von Häftlingen aus KZ und Polizei- und Justizgefängnissen sowie von Juden 411 / 15. Das Ende der Gestapo-Leitstelle Wien 1945 414 / 16. Strafverfolgung von Tätern der Gestapo Wien 420 / 16.1. Inhaftierungen und Rechtsprechung durch alliierte Instanzen 420 / 16.2. Polizeiliche Inhaftierungen von NS-Funktionären und ¿Tätern in Wien 1945 423 / 16.3. Die österreichischen Volksgerichte 1945-1955 426 / 16.4. Franz Josef Huber - Wiens ¿minderbelasteter¿ Gestapochef und die schützende Hand des US-Geheimdienstes 430 / 16.5. Karl Ebner - ¿graue Eminenz¿ oder ¿Engel vom Morzinplatz¿? 432 / 16.6. Othmar Trenker, Jurist mit Qualifikation zum Schläger 435 / 16.7. Karl Silberbauer und der lange Atem der Justiz 438 / 16.8. Anton Brödl, abnormer Rechtsbrecher oder Simulant? 439 / 16.9. Johann Sanitzer, die ¿Intelligenzbestie¿ der Gestapo Wien 442 / 17. Resümee 446 / 18. Anhang 459 / Quellen- und Literaturverzeichnis 459 / Archivquellen 459 / Gedruckte Quellen462 / Internetquellen 462 / Literaturverzeichnis463 / Abkürzungsverzeichnis 479 / Personenregister 482 / Bildnachweis 494 /
Details
VerfasserInnenangabe: Elisabeth Boeckl-Klamper, Thomas Mang, Wolfgang Neugebauer
Jahr: 2018
Verlag: Wien, Edition Steinbauer
Systematik: GE.SVO
ISBN: 978-3-902494-83-2
2. ISBN: 3-902494-83-2
Beschreibung: 494 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Quellen- und Literaturverzeichnis: Seite 459-478
Mediengruppe: Buch