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Perversion
die erotische Form von Hass
VerfasserIn: Stoller, Robert J.
Verfasserangabe: Robert J. Stoller. Aus dem Amerikan. von Maria Poelchau unter wiss. Beratung von Antje Haag
Jahr: 2014
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPP Stoll / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das Standardwerk zu dem immer noch zu wenig beforschten Thema der tiefenpsychologischen Ursachen neurotischen Hasses. / / / / Was ist "Perversion" und wie kann man diesen Begriff überhaupt noch benutzen? Die Dynamik einer "normalen" geschlechtlichen Entwicklung wird erst durch die von Robert J. Stoller beschriebenen sexuellen Störungen voll verständlich. Er unterscheidet Perversion von anderen Formen der sexuellen Abweichung und stellt fest, dass der Hass das entscheidende Merkmal der Perversion ist. Dieser Hass, der sich durch den Wunsch definiert, anderen Personen Schaden zuzufügen, wird vom perversen Individuum als ein Akt der Rache empfunden. Er liegt allen perversen Handlungen zugrunde - ob sie nun Fantasie bleiben oder sich unmittelbar in der Realität entladen - und läuft stets auf die "Dehumanisierung" des Sexualobjekts hinaus. / / Im vorliegenden Buch setzt sich Stoller mit den psychischen Energien auseinander, die Männer und Frauen in sexuelle Erregung versetzen. An faszinierenden Beispielen und Fallstudien weist er nach, dass Versagungen, Traumata und Konflikte, deren Wurzeln in der Kindheit liegen, sich durch ein prozesshaftes Geschehen, das sich der Fantasie bedient, in sexuelle Erregung verwandeln.
 
AUS DEM INHALT: / / Einführung 9 / Erster Teil: Definition / 1 Abweichung, Variante und Perversion 21 / 2 Die Auswirkungen der neueren Sexualforschung auf die psychoanalytische Theorie 29 / Konstitutionelle Bisexualität 31 / Infantile Sexualität und Ödipuskomplex 35 / Das Primat des Penis 42 / Libidotheorie 46 / Konflikt 48 / Vererbung und Konstitution 52 / Lerntheorie 54 / "Taxonomie" 56 / Kulturelle Bedingtheit 57 / 3 Varianten: Abweichungen, die keine Perversionen sind 61 / Erbliche und andere konstitutionelle Faktoren 61 / Postnatale Störungen der Hirnfunktion 62 / Hermaphroditismus 63 / Männliche Transsexualität 63 / Kulturell bedingte Varianten 64 / Faute de Mieux 66 / Das Argument "Tier": eine Pseudokategorie 67 / 4 Perversionen: Abweichungen, die keine Varianten sind 69 / Zweiter Teil: Dynamik: Trauma, Feindseligkeit, Risiko und Rache / 5 Pornographie und Perversion 77 / 6 Feindseligkeit und Geheimnis der Perversion 103 / Die Bedeutung moralischer Verantwortlichkeit 105 / Geheimnis und die Rolle der Feindseligkeit in der Perversion 106 / Perversion und Normalität 120 / Aggression 122 / 7 Perversion: Risiko oder Langeweile 123 / Die sexuelle Phantasie 124 / Sicherheitsfaktoren 131 / Klinisches Material 131 / Spaltung, Entmenschlichung, Fetischisierung, Idealisierung: Ungeschehenmachen 139 / 8 Symbioseangst und die Entwicklung der Männlichkeit 143 / Zwei Theorien zur männlichen Entwicklung 144 / Das transsexuelle "Experiment" 146 / Die Pathogenese "latenter Homosexualität" 151 / Geschlechtssymbiose 153 / Symbioseangst 156 / Perversion 158 / Diskussion 160 / 9 Verbrechen als sexuelle Handlung 169 / Dritter Teil: Soziale Fragen / 10 Ist Homosexualität eine Diagnose? 199 / Diagnosekriterien 200 / 11 Sexualität als Sünde 211 / 12 Die Notwendigkeit der Perversion 219 / Bibliographie 223 / Namenregister 229 / Sachregister 231
Details
VerfasserIn: Stoller, Robert J.
VerfasserInnenangabe: Robert J. Stoller. Aus dem Amerikan. von Maria Poelchau unter wiss. Beratung von Antje Haag
Jahr: 2014
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Systematik: PI.HPP
ISBN: 978-3-8379-2391-9
2. ISBN: 3-8379-2391-6
Beschreibung: 3., durchges. Aufl., 234 S.
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch