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Was Freud und Jung nicht zu hoffen wagten ...
Tiefenpsychologie als Grundlage der Humanwissenschaften
Verfasserangabe: Wolfgang M. Mertens ; Herbert Scholpp ; Willy Obrist
Jahr: 2004
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Tiefenpsychologische Theorie und Methodik stellen ein Korrektiv für die derzeitige Überschätzung kognitions- und neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse dar. Nicht das Gehirn fühlt, sondern der fühlende Mensch. In diesem Buch schreiben zwei Jungianer und ein Freudianer über die Notwendigkeit, den tiefenpsychologischen Erkenntnisansatz pfleglich zu behandeln. Angesichts des rasanten Zuwachses an neurowissenschaftlichen und kognitionspsychologischen Befunden und Theorien scheinen die ursprünglichen Entdeckungen Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs hoffnungslos überholt und veraltet. Aber gerade angesichts der derzeitigen Überschätzung des positivistischen Wissens und seiner Einseitigkeiten ist das Querdenken der Tiefenpsychologie unverzichtbar. Trotz der Revision mancher Auffassungen bleiben die grundsätzlichen Erkenntnishaltungen und ihre Anwendungen in der Therapie ebenso wie ihre Anregungen für andere Wissenschaften auch ein Jahrhundert später absolut notwendig. Mehr noch: Die Tiefenpsychologie sollte als Grundlage einer Wissenschaft vom Menschen betrachtet werden. / / Inhaltsverzeichnis / / Vorwort / / 1. Selbstbewusstwerdung der europäischen Naturwissenschaft über den Weg der Selbstaufklärung / Der Wille zur Macht / Denk- und Wahrnehmungsrahmen / Inflation und Dissoziation / Religionsersatz / Kollektive Verdrängung und Abwehr / Heilung über Bewusstwerdung und Reifung - / Ausbilden komplementärer Denkformen / Was können die Tiefenpsychologen zur / Selbstbewusstwerdung beitragen? / Die Auswirkungen der positivistischen Wissenschaft / auf die akademische Psychologie / Exkurs zur Hirnforschung / Wolfgang Pauli und die Tiefenpsychologie / Anhang / 2. Tiefenpsychologie als Basaldisziplin / einer integralen Humanwissenschaft / Von der mythischen zur empirischen Psychologie / Von der Bewusstseins- zur Tiefenpsychologie / Zwei Etappen der Entdeckung des Unbewussten / Die tiefenpsychologische Methode / Die innere Struktur der Tiefenpsychologie / Tiefenpsychologische Theorie der normalen Psyche / Ein neuer Typus empirischer Wissenschaft / Das Schicksal der tiefenpsychologischen / Theorie der normalen Psyche / In der psychotherapeutischen Bewegung / In der Wissenschaft / Tiefenpsychologie im Licht heutiger Naturerkenntnis / Artspezifität / Selbstregulation / Kognition / Kommunikation / Spontanität / Materieller und geistiger Aspekt der Natur / Tiefenpsychologie erschließt neues Menschenbild / Verzögerte Rezeption / Konsequenzen der Bewußtseins-Mutation / für die Gottesvorstellung / Was die Tiefenpsychologie sonst noch an Neuem brachte / Weiterentwicklung der Religionswissenschaft / Tiefenpsychologie ermöglicht Adaptation der Ethik / Tiefenpsychologie ist Natur- und Kulturwissenschaft / Tiefenpsychologie als Basalddisziplin / einer integralen Humanwissenschaft / 3. Fragen an Freud - / Wenn Freud heute noch leben würde / 3.1 Einleitung / 3.3 Studien über Hysterie (1895) / 3.6 Über Deckerinnerungen (1899) / 3.7 Die Traumdeutung (1900) / Zur Auffassung der Aphasie. Eine kritische Studie (1891) / Entwurf einer Psychologie (1895) / Zur Ätiologie der Hysterie (1896) / Anmerkungen / Abbildungsverzeichnis / Autorenverzeichnis / Literaturverzeichnis / Personenverzeichnis / /
Details
VerfasserInnenangabe: Wolfgang M. Mertens ; Herbert Scholpp ; Willy Obrist
Jahr: 2004
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Systematik: PI.HP
ISBN: 3-89806-323-2
Beschreibung: 1. Aufl., 321 S. : Ill., graph. Darst.
Fußnote: Literaturverz. S. 297 - 312
Mediengruppe: Buch