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Experiment Jung-Sein
die Wertewelt österreichischer Jugendlicher
Verfasserangabe: Christian Friesl (Hg.)
Jahr: 2001
Verlag: Wien, Czernin
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.B Expe / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Im November 2000 erschien im Czernin Verlag der erste von drei Bänden zur Europäischen Wertestudie, die seit 1990 auch in Österreich Wertehaltungen und Lebenseinstellungen der Menschen in diesem Land erforscht: „Die Konfliktgesellschaft. Wertewandel in Österreich 1990-2000". Dieser weitreichenden Analyse der österreichischen Ergebnisse und ihrer Entwicklung in den letzten zehn Jahren – erstellt von einer Autorengruppe um Christian Friesl und Paul M. Zulehner - folgt nun ein zweiter Band. In dessen Zentrum steht nach den Erwachsenen nun die Lebenswelt der jugendlichen Bevölkerung in Österreich.Globalziel der „Österreichischen Jugend-Wertestudie 1990-2000“ ist die Erforschung von Lebenskonzepten und Werthaltungen junger ÖsterreicherInnen zu person- und gesellschaftsbezogenen Themenfeldern. Durch den Replikationscharakter der Untersuchung (ein Vergleich mit den Daten aus 1990 ist – neben dem Vergleich mit den Ergebnissen der Erwachsenen-Untersuchung „Europäische Wertestudie“ - ein zentraler Punkt der Studie) sind nicht nur Informationen über die Meinungen, sondern vor allem Ergebnisse über Strukturen, Hin-tergründe und Veränderungen der Einstellungslage zu erwarten. Inhalt Zu diesem Buch 9 Christian Friesl/ Regina Polak Jung-Sein als Experiment 1 Das Leben - ein Experiment 2. Ein mehrdeutiger Hintergrund Geht die Jugend unter? Gesellschaftliche Modernisierung Politisch initiierte Entpolitisierung Wertenihilismus versus Sehnsucht nach Sinn Die Krise des nicht unmittelbar verwertbaren Wissens 3. Die wichtigsten Zukunftstrends Virtuoses Werte-Sampling Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und Beziehung Postmaterialistische Werte Individualisierung von gesellschaftlichen Problemen Ideologien und Mythen Pragmatischer Idealismus Transzendente Reste 4. Freiheitszonen Theoretische und materielle Rahmenbedingungen "Ganze" Menschen Frauen und Männer Politisch und religiös erwacht Sinnsuchende Jugend Engagiert und gebildet Gefährdete Jugend - Gefährliche Jugend Wunsch nach Partnerschaft - Sozialpolitische Realität Kinderwunsch aufgeschoben - aufgehoben? Politisch vergessene Jugend - Politik verweigernde Jugend 5. Problemzonen Hilfsbereit - Solange es nicht schadet . . Ausgebildete Jugend - Gebildete Jugend? Religion a l s Trostpflaster 6. Handlungsoptionen für die Zukunft Haltungskorrekturen oder: Wie begegnet man Jugendlichen? Konkrete Herausforderungen für die Politik Konkrete Herausforderungen für die katholische Kirche Beate Großeggeer "Beziehungswerte" - Freunde, Partnerschaft und Familie in den Werte-Sets Jugendlicher 1. Familie und sozialer Wandel: Kernaspekte der theoretischen Diskussion Individualisierung - weg von der Normalbiografie, Pluraiisierung der Lebensformen und Familie als Miteinander hin zur Wahlbiografie der Generationen 2. Der Stellenwert der Familie aus der Sicht der Jugendlichen Freunde und Familie: Spitzenwerte im Ranking Freunde: Bedeutungszuwachs irn letzten Jahrzehnt Wie Jugendliche ihre Herkunftsfamilie sehen: Ergebnisse der qualitativen Vorstudie zur Jugendstudie 2000 wichtiger Lebensbereiche 3. Die Herkunftsfamilie 4. Paarbeziehung, Ehe und Familie in den Lebensperspektiven der Jugend Von Beziehungslosigkeit ist wenig zu spüren Kinder - ja, aber später: Ergebnisse der qualitativen Studie 5. Liebe zwischen emotionaler Nähe und Autonomie - Die Beziehungswerte der Jugend Emotionale Nähe ist ungleich wichtiger a l s räumliche Nähe "Beziehungslernen", sexuelle Erfahrungen und ,love of my life" Treue, Toleranz und Sexualität - Top-Kriterien für eine 6. Basis für eine gute Lebensgemeinschafi/ Ehe gute Lebensgemeinschaft/ Ehe Kriterien für eine gute Lebensgemeinschaft/ Ehe im Zeitvergleich - Kinder weniger wichtig 7. Erziehung an der Jahrtausendwende Ranking der Erziehungswerte Erziehung - ein Thema, das Jugendliche beschäftigt: Ergebnisse der qualitativen Studie 8. Partnerschaft und Familie 2000 - Aktuelle Tendenzen im Überblick Beate Großegger "Gender" - das Rollenverständnis der Jugend zur Jahrtausendwende 1. "Gender": Die Kategorie Geschlecht in der sozialwissenschaftlichen Forschung Arbeitsteilung und soziale Konstruktion von Geschlecht Horizontale und vertikale Ungleichheit und die Frage der sozialen Heterogenität Geschlecht aus der Sicht der Milieu- und Szenetheorie Neo-Biologismus versus Sozialisationstheorie 2. ,,Doing Gender" in Partnerschaft und Familie Die Grundstimmung unter Jugendlichen weist in Richtung Partnerschaftlichkeit Partnerschaftlichkeit - ein Schichtphänomen? Generationenvergleich: "doing gender" in der Elterngeneration und Meinungsklima im Jugendsegment 3. Gleichberechtigung oder Kampf der Geschlechter? Einschätzung der gesellschaftlichen Realität Chancengleichheit oder Benachteiligung? Theoretisch können Frauen heute alles machen - Ergebnisse der qualitativen Studie Frauen bekommen Kinder und das verhindert die Gleichberechtigung im Beruf 4. Starker Mann und schwache Frau: Stereotype in den Wertewelten der Jugend Die Rolle(n) von Mann und Frau aus jugendlicher Sicht Das Rollenverständnis von Mädchen und Burschen Rollenverständnis - eine Frage der Erziehung? 5 . Gender in den Szenen der Szene-Jugendlichen drei konturierte Konzepte und sehr viel Werte-Sampling Geschlechterarrangements in den Paarbeziehungen Das Rollenverständnis der Szenen: 6. Die Kategorie Geschlecht in den Werte-Sets der Jugend: Kernergebnisse im Überblick Manfred Zentner Die Bedeutung von Schule und Ausbildung 1. Schule ist wichtig - ist Schule wichtig? 2. Tauglichkeit von Schule und Ausbildung Klarheit über die berufliche Zukunft Schule und zukünftiger Beruf Schule abseits von Berufsvorbereitung Schule als Vorbereitung für das Leben Typen der Schulwahrnehmung 3. Zufriedenheit mit der Qualität der Schule 4. Unterrichtsgestaltung 5. Konflikte und Problemlösungen in der Schule 6. Wahrnehmung von LehrerInnengewalt 7. Gewalt innerhalb und außerhalb der Schule 8. Zusammenfassende Einschätzung Lukas Mitterauer Studium, Wissenschaft und Forschung 1. Studium und AkademikerInnenbeschäftigung Einstellung zur akademischen Ausbildung Studienmotivation Die wichtigsten Gründe für bzw. gegen ein Studium Studieninformationen Universität versus Fachhochschule 2. Wissenschaft und Forschung Der Stellenwert österreichischer Wissenschaft und Forschung Wie, wo und in welchem Umfang informieren sich Jugendliche? Wie ist die Einstellung zu spezifischen Forschungsbereichen? Welchen Einfluss haben Wissenschaft und Forschung! Manfred Zentner Gesellschaftliche Beteiligung und politisches Bewusstsein 147 1. Politik und Gesellschaft a l s Themen der Werteforschung Gesellschaft Politik Lebensstile und Szenen Aufbau einer Szene Zukunftsvorstellung von Jugendlichen Wichtigkeit von Lebensbereichen Vertrauen und Solidarität Toleranz und Vorurteile Interesse an Politik Politische Partizipation Einstellung zum politischen System Autoritarismus Einstellung zur Arbeit und Freizeit Ziele für die Gesellschaft 2. Ergebnisse des Themenfelds ,,Gesellschaft und Politik" Christian Troy, Kathrin Scholz, Franz Höllinger, Reinhard Zuba Die Vielfalt religiöser Einstellungen Jugendlicher 177 1. Einleitung Hauptthesen der neueren Religionssoziologie Empirische Forschungsergebnisse zur Religiosität von Jugendlichen 2. Religiöse Biografien Kindheit Die Distanzierung von der Kirche in der Pubertät Veränderungen der Religiosität Jugendlicher im letzten Jahrzehnt 3. Religiös-spirituelle Erfahrungen Mystisch-spirituelle Erfahrungen im Alleinsein Religiöse Empfindungen in schicksalhaften Situationen und Lebenskrisen Jenseitsvorstellungen Gottesbild Jenseitsvorstellungen Jugend 1990-2000: Eine sozioreligiöse Typologie Die Vielfalt religiöser Inhalte und Elemente von Weltanschauungen ,,Religions-Bricolage" Glaubensvorstellungen und Praktiken Alltagsmagie Praktiken zur Zukunftsdeutung und Selbsterkenntnis Alternativmedizin und spirituelle, körperbezogene Praktiken und der Einstellung zur Esoterik Religiöse Erziehung Geschlecht Wohnort Alter Soziale Schichtzugehörigkeit und Schulbildung 4. Religiöses Weltbild: Glaube an Gott und 5. Die Vielfalt religiöser Inhalte 6. Esoterische und okkulte 7. Determinanten der Religiosität 8. Religiosität und soziale Wertorientierungen Autoritätsgläubigkeit und Autoritarismus Solidarität Politische Protestbeteiligung und Parteipräferenz für Religiosität 9. Innerweltliche Orientierungsmuster als Ersatz 10.Zusammenfassung Anmerkungen Literatur AutorInnen und Autoren
Details
VerfasserInnenangabe: Christian Friesl (Hg.)
Jahr: 2001
Verlag: Wien, Czernin
Systematik: PN.B
ISBN: 3-7076-0103-X
Beschreibung: 236 S.
Beteiligte Personen: Friesl, Christian
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 227 - 235
Mediengruppe: Buch