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Sexualität in der Imagination - Blumige Muschelgeschichten
über die Wirksamkeit von Motiven der Katathym Imaginativen Psychotherapie : eine qualitative Studie
VerfasserIn: Ebermann, Traude
Verfasserangabe: Traude Ebermann. Mit Vorworten von Klaus Ottomeyer und Jutta Menschik-Bendele
Jahr: 2019
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPO Eber / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist eine tiefenpsychologische Psychotherapiemethode, in deren Rahmen angeleitete Fantasiereisen, sogenannte Imaginationen, zum Einsatz kommen. Ausgehend von einer feministischen Kritik an den Standardmotiven der KIP zur Sexualität und der damit einhergehenden Reproduktion traditioneller Geschlechterkonstruktionen untersucht Traude Ebermann den Einfluss des neuen Motivs »Die Muschel« auf die Repräsentationen des Sexuellen und der eigenen Sexualität bei der Imagination und im Übertragungs-Gegenübertragungsgeschehen. Die Studie regt zu einem erweiterten Verständnis von Sexualität an. Introjekte männlich konnotierter Sexualität bei den Frauen ebenso wie weiblich konnotierte Sexualität bei den Männern wird nachgewiesen. Das Freud¿sche Triebkonzept einer den Geschlechtern zugrunde liegenden psychischen Bisexualität und die zunehmende Öffnung hinsichtlich Fluidität wird damit bestätigt.Die sexuelle Orientierung der Interviewten bei der Wahl von Liebespartner_innen umfasst Homosexualität, Heterosexualität und Transsexualität. Zur Veranschaulichung der Wirksamkeit von Motivvorgaben stellt Ebermann ergänzend zwei kurze Fallvignetten aus der psychotherapeutischen Arbeit vor. Bildhafte Assoziationen aus der Kulturgeschichte zur Thematik schließen ihre Studie ab.
 
AUS DEM INHALT: / / / / Eine Einladung »durch die Blume« 9 / Vorworte 11 / 1 Einführung in das Thema 17 / 1.1 Einleitung 17 / 1.2 Forschungsinteresse 23 / 1.3 Forschungsvorhaben 25 / 1.4 Forschungsziel und -fragen 28 / 2 Theoretischer Teil 31 / 2.1 Imagination in der Katathym Imaginativen / Psychotherapie (KIP) 31 / 2.1.1 Narrative 39 / 2.1.2 Standardmotive in der KIP 40 / 2.2 Das neue Motiv »Die Muschel« - Symbol für (weibliche) Sexualität 51 / 2.2.1 Weiblichkeitssymbole in der Kulturgeschichte 58 / 2.2.2 Psychodynamische Überlegungen zum Motiv 63 / 2.3 Sexualität und das Sexuelle 67 / 2.3.1 Sexualität und Geschlecht in der KIP 68 / 2.3.2 Weibliche Sexualität und Psychoanalyse 73 / 2.3.3 Freuds Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie 78 / 2.3.4 Jean Laplanche und die allgemeine Verführungstheorie 82 / 2.3.5 Sexualität und Geschlecht 87 / 3 Psychotherapeutische Werkstatt 97 / 3.1 Xenia - eine Fallvignette 97 / 3.2 Susanna - eine Fallvignette 107 / / 4 Empirischer Teil 115 / 4.1 Methodische Herangehensweise 115 / 4.1.1 Ein historischer Abriss 115 / 4.1.2 Wissenschaftsdiskurs der Gegenwart 120 / 4.2 Qualitative Sozialforschung 133 / 4.2.1 Das Qualitative Interview 138 / 4.2.2 Tiefenhermeneutische Textinterpretation 142 / 4.3 Probeinterview Alexander: / »Lebendige Muscheln treffe ich nicht so oft.« 145 / 4.3.1 Erstkontakt, Akquirierung, Erstinterview 145 / 4.3.2 Probe-Imagination »Eine Blume« 148 / 4.3.3 Imagination »Eine Muschel« 151 / 4.3.4 Übertragungs-Gegenübertragungsgeschehen 157 / 5 Blumige Muschelgeschichten 163 / Zehn Fallgeschichten: Sechs Frauen, vier Männer / 5.1 Johanna: »Wenn man sie [die Muschel] nur ein ganz kleines bisschen öffnet, / dann zerbricht sie nicht.« 163 / 5.1.1 Erstes Interview 163 / 5.1.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 165 / 5.1.1.2 Imagination »Eine Muschel« 167 / 5.1.2 Nachgespräch 170 / 5.1.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 176 / 5.1.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 177 / 5.2 Lily: »Lieber sein lassen und schön sein lassen, als zu schnell irgendetwas sein.« 180 / 5.2.1 Erstes Interview 180 / 5.2.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 181 / 5.2.1.2 Imagination »Eine Muschel« 184 / 5.2.2 Nachgespräch 188 / 5.2.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 197 / 5.2.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 199 / 5.3 Hanna: »Wie ist die Muschel dorthin gekommen? / Hat sie jemand mitgenommen oder verloren?« 202 / 5.3.1 Erstes Interview 202 / 5.3.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 203 / 5.3.1.2 Imagination »Eine Muschel« 206 / / 5.3.2 Nachgespräch 212 / 5.3.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 220 / 5.3.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 221 / 5.4 Melissa: »Tauchen. Entdecken, was ganz tief unten liegt, das Verborgene, was die Natur dort unten entstehen lässt« 225 / 5.4.1 Erstes Interview 225 / 5.4.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 227 / 5.4.1.2 Imagination »Eine Muschel« 231 / 5.4.2 Nachgespräch 235 / 5.4.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 243 / 5.4.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 244 / 5.5 Ulrike: »Es ist ein Kreuz mit der Fruchtbarkeit.« 247 / 5.5.1 Erstes Interview 247 / 5.5.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 248 / 5.5.1.2 Imagination »Eine Muschel« 253 / 5.5.2 Nachgespräch 257 / 5.5.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 264 / 5.5.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 265 / 5.6 Dima: »Ich will lieber dazu gehören als lebendig sein.« 273 / 5.6.1 Erstes Interview 273 / 5.6.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 275 / 5.6.1.2 Imagination »Eine Muschel« 279 / 5.6.2 Nachgespräch 285 / 5.6.2.1 Bedeutung des Motivs »Blume« 292 / 5.6.2.2 Bedeutung des Motivs »Muschel« 295 / 5.7 Hermes: »Eine Muschel verzeiht nichts - Bei unsanfter Berührung macht sie zu.« 302 / 5.7.1 Erstes Interview 302 / 5.7.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 303 / 5.7.1.2 Imagination »Eine Muschel« 306 / 5.7.2 Nachgespräch 308 / 5.7.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 317 / 5.7.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 319 / 5.8 Nin: »Ich würde gerne kurz kein Bild mehr sein - Auch sagen, danke, dass du hingeschaut hast.« 327 / 5.8.1 Erstes Interview 327 / 5.8.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 328 / 5.8.1.2 Imagination »Eine Muschel« 333 / / 5.8.2 Nachgespräch 340 / 5.8.2.1 Bedeutung des Motivs »Blume« 347 / 5.8.2.2 Bedeutung des Motivs »Muschel« 348 / 5.9 Christian: »Eine Muschel finden ist das Glück finden. / So ein Kinderglück.« 355 / 5.9.1 Erstes Interview 355 / 5.9.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 356 / 5.9.1.2 Imagination »Eine Muschel« 362 / 5.9.2 Nachgespräch 367 / 5.9.2.1 Bedeutung des Motivs »Blume« 374 / 5.9.2.2 Bedeutung des Motivs »Muschel« 375 / 5.10 Venus: »Sprechen beeinflusst offensichtlich das, was nicht zu sehen ist.« 381 / 5.10.1 Erstes Interview 381 / 5.10.1.1 Probe-Imagination »Eine Blume« 383 / 5.10.1.2 Imagination »Eine Muschel« 388 / 5.10.2 Nachgespräch 394 / 5.10.2.1 Bedeutung des Motivs »Eine Blume« 400 / 5.10.2.2 Bedeutung des Motivs »Eine Muschel« 400 / 6 Zusammenfassende Ergebnisse 405 / 6.1 Schlussfolgerungen aus den »Blumigen Muschelgeschichten« 405 / 6.2 Forschungsergebnisse, Ausblick oder: Wie die Suche nach einem Motiv für Sexualität zum Sexuellen im Motiv führte 418 / Anhang / Freie Assoziationen zu »Blumigen Muschelgeschichten« 427 / Abbildungsnachweise 437 / Literatur 441 / Legende zur besseren Lesbarkeit der Fallgeschichten 461 / Abkürzungen 463 / Demografie-Datenblatt 465 / Demografie 467 / Interviews 469 / Kurzfassung 471
Details
VerfasserIn: Ebermann, Traude
VerfasserInnenangabe: Traude Ebermann. Mit Vorworten von Klaus Ottomeyer und Jutta Menschik-Bendele
Jahr: 2019
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Systematik: PI.HPO
ISBN: 978-3-8379-2830-3
2. ISBN: 3-8379-2830-6
Beschreibung: Originalausgabe, 472 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis und Internetquellen: Seite 441-459
Mediengruppe: Buch