X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


1 von 49
Systemische Paartherapie
Konzepte - Methoden - Praxis
VerfasserIn: Retzer, Arnold
Verfasserangabe: Arnold Retzer
Jahr: 2004
Verlag: Stuttgart, Cotta
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 02., Zirkusg. 3 Standorte: PI.HPS Retz Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die umfassende Einführung in die Paartherapie. Ein Informationsbuch für diejenigen, die sich mit Paaren beschäftigen; ein Lehrbuch für alle, die Paartherapien lernen wollen oder schon durchführen; ein Nachdenkbuch für die,die über ihre eigene Paarbeziehung reflektieren,und ein Anregungsbuch für all die, die mit dem Phänomen Liebe und Paarbeziehung immer noch nicht fertig sind. Wie kommen in Paarbeziehungen Entwicklungen zustande, die nicht selten in Haß, Verzweiflung und Elend enden? In welchen Zuständen befinden sich Paare, wenn sie sich auf das Abenteuer einer Paartherapie einlassen? Was müssen also Paartherapeuten besonders beachten? Was passiert überhaupt in Paartherapien und mit welchen Ergebnissen? Was sind die besonderen Herausforderungen und Aufgaben von Paartherapie? Und wie hängt das, was Paartherapeuten tun, mit den Antworten zusammen, die sie sich selbst auf all diese Fragen geben? Retzer begründet mit seinen Antworten auf diese Fragen eine systemische Paartherapie. Dies erscheint dringend notwendig, weil Paartherapie zu den schwierigsten Therapieformen gehört. Er stellt Paartherapie auf eine konzeptuell und methodisch nachvollziehbare Basis und macht sie zu einer lehr-und lernbaren professionellen Fertigkeit. Das Buch stellt somit eine konzeptuell und methodisch fundierte Einführung in die systemische Paartherapie dar. Fallvignetten, die die konzeptionelle und methodische Besonderheit der systemischen Vorgehensweise illustrieren, durchziehen den gesamten Text.Siehe auch "Einhundert Meisterwerke der Psychotherapie"/ AUS DEM INHALT: / / / Am Anfang - ein Ende 13 I. Paare, Ehen und Familien: Sinn und Kommunikation 17 1. Die Liebesbeziehung 22 1.1. Die Liebesbeziehung: Ein sinnstiftendes Kommunikationssystem 22 1.2. Liebesmythen und ihre Funktionen 26 1.2.1. Die exklusive Funktion des Liebesmythos 28 1.2.1.1. Die Ausgrenzung von Gesetz und Gebot 29 1.2.1.2. Die Ausgrenzung von herrschender Moral, Politik und Vernunft 29 1.2.1.3. Die Ausgrenzung von Familie 31 1.2.1.4. Die Ausgrenzung von Herrschaft und Beherrschung 33 1.2.1.5. Die Ausgrenzung von Berechenbarkeit, Wahrscheinlichkeit und Zufall 36 1.2.1.6. Die Ausgrenzung von Zeit, Tod und gottlicher Gnade 37 1.2.1.7. Die Ausgrenzung von differenzierten Funktionen 39 1.2.2. Die inklusive Funktion des Liebesmythos 40 1.2.2.1. Die Wiederverzauberung der entzauberten Welt 41 1.2.2.2. Die Selbstaneignung durch Besessenheit 42 1.2.2.3. Gesehen werden, um zu sein 43 1.2.2.4. Vom Verlust zum Gewinn, vom Verrat zum Geheimnis 44 1.3. Der Kommunikationscode der Liebe 45 1.4. Wenn die Liebe zum Problem wird: Sieben Liebesprobleme 49 Liebesproblem 1: Verpflichtung, richtig zu lieben 49 Liebesproblem 2: Erwiderte Liebe und Gewifiheit 50 Liebesproblem 3: Furcht vor der Wunscherfullung 51 Liebesproblem 4: Auf Leben und Tod 51 Liebesproblem 5: Aufrichtigkeits- und Offenbarungsverpflichtung ... 53 Liebesproblem 6: Liebesehe 54 Liebesproblem 7: Sexualitat und Liebe 54 2. Die Partnerschaft 56 2.1. Das Geheimnis von Anfang und Ende: Schicksal oder Entschlufi? 57 2.2. Bekenntnis oder Gestandnis? 58 2.3. Absolute Unvertraglichkeit oder relative Vertraglichkeit? 59 2.4. Geschenkt oder getauscht? 61 8 INHALT 2.5. Unverkaufliches 68 2.6. Zweierlei Gefahrdungen 70 2.7. Sozial integrativ oder exklusiv asozial? 71 3. Die Liebe als Losung: Unterschiede 74 3.1. Der existentielle Unterschied 74 3.2. Der kommunikative Unterschied 75 3.3. Der Erlebnis-Unterschied 76 3.4. Der Sinn-Unterschied 77 4. Vom Vertragen zum Ertragen und warum das Gliick nicht gliicklich macht 79 II. Das Kunsthandwerk des systemischen Paartherapeuten .. 83 1. Die Kunst der Stoning 85 2. Das Handwerk der zirkularen Befragung 88 3. Das Handwerk der losungsorientierten Befragung 92 4. Die Kunst der Stoning problematischer Muster 95 5. Die Kunsthandwerkstatt: Das paartherapeutische Setting 100 6. Das Handwerk der Neutralitat 102 6.1. Die soziale Neutralitat 102 6.2. Die Konstruktneutralitat 103 6.3. Die Veranderungsneutralitat 104 6.4. Die Methodenneutralitat 110 6.5. Die Systemneutralitat Ill 7. Die Kunst der Beschreibung 113 8. Die Kunst der Einladungen: Einladungen erkennen, bevor man sie annimmt 124 9. Die Kunst der Unterscheidung 129 10. Die Kunst der Triangulation: Was tun? 135 EXKURS I: Dreiecksgeschichten uber Dreiecksgeschichten oder: Wo das Abwesende besonders anwesend sein kann 144 11. Die Kunst des paartherapeutischen Erstgesprachs 193 11.1. Vorbesprechung und Hypothesenbildung 193 11.2. Kontextmarkierung durch Settinginformation 194 11.3. Klarung des Oberweisungskontextes 195 11.4. Auftragsklarung 196 11.5. Bisherige Losungsversuche 197 11.6. Das Losungswunder und die Veranderungsneutralitat 197 INHALT 9 11.7. Die Konstruktion von Triaden 198 11.8. Auslosesituationen 199 11.9. Interaktionelle Konsequenzen von Veranderungen 200 11.10. Theorien und Erklarungen des Paares 200 11.11. Erzahlbarkeit des Liebesmythos 201 11.12. Exploration der Zukunfte 201 11.13. Neutralitatspriifung 202 11.14. Hypothetische Vorwegnahme einer Intervention 203 11.15. Die letzte Frage 203 11.16. Reflexions- und Strategiepause 204 11.17. Abschlufiintervention 205 11.18. Nachbesprechung und Dokumentation 205 EXKURS II: Wechselfdlle eines Erstgesprachs - Erst wenn Du nicht mehr.. ., dann auch ich nicht mehr 207 12. Die Kunst der Ubergange 236 13. Die Kunst des Scheiterns 242 III. Womit auch zu rechnen ist 245 1. Sex 245 1.1. Was sind sexuelle Phanomene? 246 1.2. Sexuelle Probleme: Plus- und Minussymptome 246 1.3. Offentlich - privat 248 1.4. Der interaktionelle Kontext sexueller Problemproduktion 250 1.5. Erklarungen fur sexuelle Probleme 250 1.5.1. Paarprobleme erzeugen sexuelle Probleme, sexuelle Probleme erzeugen Paarprobleme 253 1.5.2. Die politisch korrekte, respektvolle und ethisch einwandfreie Sexualitat 254 1.5.3. Das sexuelle Spielfeld fur das Beziehungsspiel 256 1.5.4. Der sexuelle Liebestest 257 1.5.5. Sexualitat als Mittel und Zweck - gleichzeitig 257 1.5.6. Die aufklarende Aussprache iiber Sexualitat 258 1.5.7. Die Sicherstellung sexueller Spontaneitat 258 1.6. Therapeutische Konsequenzen 259 1.6.1. Die Beschreibung des Produktionsprozesses sexueller Probleme 259 1.6.2. Die Therapie der sexuellen Minussymptomatik 259 10 INHALT 1.6.3. Die Therapie der sexuellen Plussymptomatik 261 1.6.4. Die Therapie der sexuellen Mischsymptomatik 261 2. Affaren 263 2.1. Der Unaufrichtigkeitsverdacht: Fakten zwischen Wahrheit und Luge .. 263 2.2. Die Rolle der Paartherapie im Affarengeschehen 265 2.3. Das Chaos der akuten Krise 266 2.4. Die zielorientierte Affarenbearbeitung 269 2.5. Nach der Affare 269 2.5.1. Ein Paar - unterschiedliche Ziele - vom Ende zum Anfang 269 2.5.2. Uber die Kunst, sich bei der Sinnsuche zu verlaufen 273 2.5.3. Der Ausgleich - oder: Was kostet eine Affare? 274 2.5.4. Das Geschenk des Vergebens und der Fluch der Freiheit 277 2.6. Am Ende: die Affare - Am Beginn: die Affare 284 3. Konflikte 285 3.1. Konfliktkulturen 285 3.1.1. Die Harmonieerzeugungskultur 286 3.1.2. Die Konfliktlosungskultur 287 3.1.3. Die Konfliktvermeidungskultur 288 3.2. Die Kunst der Produktion unproduktiver Konflikte 289 3.3. Therapeutische Konsequenzen 291 3.3.1. Therapie oder Kontrolle? 291 3.3.2. Neutralitat sichern! 291 3.3.3. Extrempositionen besetzen! 292 3.3.4. Hypothetische Zukiinfte! 292 3.3.5. Fragen stellen - Antworten meiden! 293 3.3.6. Eskalationsmuster nutzen! 293 3.3.7. Botschaften splitten! 294 3.3.8. Dissoziation erzeugen! 294 3.3.9. Tausch verhandeln! 295 3.3.10. Hohere Machte einfuhren! 295 3.3.11. Kleine Storungen einfuhren! 296 3.3.12. Lachen! 296 3.4. Der pragmatische Konsens 297 IV. Entwicklungsphasen von Paarbeziehungen 299 1. Orientierungsphase: Wo will ich hin? 301 1.1. Die Sicherstellung des Bekannten: Nur nichts Neues 302 1.2. Der grofie Unterschied: Alles neu 303 1.3. Mehrere sich ausschlieBende Ziele gleichzeitig 304 1.4. Bescheidene Ziele fur anspruchslose Pragmatiker 305 INHALT | 1 1 2. Partnerwahl: zusammenkommen, verlieben, kennenlernen 307 3. VertragsabschluE und Aktivitatskoordination 309 4. Erste Evaluation 310 5. Produktionsbeginn: Kinder, Karriere, Kapital 311 6. Produktstabilisierung: Kinder und Karriere laufen, Kapital akkumuliert 314 7. Produktautonomisierung 316 8. Pensionierung: Genufi oder Rache? Neuer Vertrag oder Kiindigung? Organisation von Zukunft: Produktion von Pflege, Erbe 320 9. Tod des Partners: Zwischen Erlosung und Lebensuntiichtigkeit 324 10. Am Ende - der SchluS aus dem Vorherigen 325 EXKURS III: Wenn die Scheidung vor der Hochzeit kommt 328 Am Ende - ein Anfang? 341 Bibliografie 343 Sachregister 349
Details
VerfasserIn: Retzer, Arnold
VerfasserInnenangabe: Arnold Retzer
Jahr: 2004
Verlag: Stuttgart, Cotta
Systematik: PI.HPS
ISBN: 3-608-94365-X
Beschreibung: 355 S. : graph. Darst.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [343] - 347
Mediengruppe: Buch