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Wie weibliche Freiheit entsteht
eine neue politische Praxis
Verfasserangabe: Libreria delle Donne di Milano. Aus d. Ital von Traudel Sattler. Mit e. Vorw. von Claudia Bernardoni. [Autorinnen: Luisa Abbà ...]
Jahr: 1999
Verlag: Berlin, Orlanda-Frauenverl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Die Strukturen des privaten und öffentlichen Lebens, die sich meist als "neutral" ausgeben, sind in Wirklichkeit Ausdruck einer symbolischen männlichen Welt - Frauen haben in ihnen keine symbolische Existenz. Die Strategie des "affidamento", der Vertrauensbeziehung unter Frauen, ist der Ausgangspunkt für eine neue Frauenkultur und Frauenpolitik - nicht in einem statistischen Separatismus, sondern in einem Lebenszusammenhang, wo die Frauen das Band zum Mann zugunsten eines sozialen Paktes mit "ihresgleichen" aufkündigen... Die Frauen des Mailänder Frauenbuchladens galten in den 1970er Jahren als radikale Vordenkerinnen der autonomen italienischen Frauenbewegung. "Das vom Mailänder Frauenbuchladenkollektiv, der Libreria delle donne di Milano, verfasste Buch Wie weibliche Freiheit entsteht. Eine neue politische Praxis (italienisch: 1987, deutsch: 1988 ff.) avancierte in Deutschland zum feministischen Kultbuch: Es wurde insbesondere im Umfeld von Frauenprojekten, zum Teil aber auch im sich sukzessive akademisierenden feministischen Diskurs aufgegriffen. In diesem Buch wurde die von italienischen Feministinnen in den 1980er Jahren entwickelte politische Praxis des "affidamento", des Sich-Anvertrauens unter Frauen, beschrieben, die anknüpfte an die politischen Praxen der Selbst-Erfahrung und des Selbst-Bewusstseins ("autocoscienza") aus den Anfängen der zweiten Frauenbewegung. Das im "affidamento" vorgeschlagene Beziehungsmodell der Differenz unter Frauen, die sich wechselseitig aufgrund ihrer unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen Autorität verleihen, weibliche Freiheit entstehen lassen und damit in vertragsförmigen Beziehungen sukzessive die weibliche Genealogie (wieder) herstellen, ließ die Wogen im hiesigen feministischen Diskurs höher schlagen." querelles-net.de "Gerade im Hinblick auf den Unterschied zwischen eigenständigem Feminismus und angepasster Emanzipation ist dieses Buch als Denkanstoss wie als Diskussionsgrundlage zu empfehlen" (Psychologie heute).
Details
VerfasserInnenangabe: Libreria delle Donne di Milano. Aus d. Ital von Traudel Sattler. Mit e. Vorw. von Claudia Bernardoni. [Autorinnen: Luisa Abbà ...]
Jahr: 1999
Verlag: Berlin, Orlanda-Frauenverl.
Systematik: GS.OFT
ISBN: 3-922166-46-6
Beschreibung: 3. Aufl., 188 S.
Beteiligte Personen: Abbà, Luisa
Originaltitel: Non credere di avere dei diritti <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 185 - 188
Mediengruppe: Buch