X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


24 von 25
Menschen ohne Obdach
VerfasserIn: Füller, Alex ; Morr, Sarah
Verfasserangabe: Alex Füller, Sarah Morr ; mit einem Vorwort von Christoph Butterwegge
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 03., Erdbergstr. 5-7 Standorte: GS.OI Füll Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OI Füll / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.OI Füll / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Entliehen Frist: 23.07.2022 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 12., Meidlinger Hauptstraße 73 Standorte: GS.OI Füll Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 19., Billrothstr. 32 Standorte: GS.OI Füll Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
(I-21/15-C3) (G ZWs / SC)
Wohnungslos und ausgegrenzt ¿ wie kann geholfen werden? - Fallgeschichten zur Veranschaulichung - Konzepte und Möglichkeiten der Hilfe - Autoren mit langjähriger praktischer Erfahrung in der Obdachlosenarbeit Ziel dieses Buches ist es, den Leserinnen und Lesern einen Einblick in die Lebenslage wohnungsloser Menschen zu geben und Orientierung im Umgang mit ihnen zu bieten. Die Autoren beschreiben anschaulich die Dimensionen von Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit und die prekären Lebensverhältnisse der Betroffenen, die meist von Armut, Ausgrenzung und Erkrankungen geprägt sind. Sie beleuchten individuelle und gesellschaftliche Faktoren, die den Absturz in diese Lage begünstigen oder herbeiführen, und stellen Konzepte zur Verbesserung der Situation wohnungsloser Menschen vor. Fallbeispiele veranschaulichen die Möglichkeiten und Schwierigkeiten, die in der Arbeit mit dieser vulnerablen Personengruppe auftreten. Dabei wird deutlich, dass es sich bei dem Phänomen Wohnungslosigkeit um eine komplexe soziale Problemlage handelt, zu deren Bewältigung vielfältige Anstrengungen unterschiedlichster Akteure erforderlich sind. Dieses Buch richtet sich an: PsychotherapeutInnen, SozialmedizinerInnen, SozialarbeiterInnen, ÄrztInnen, Wohlfahrtsverbände, Sozialbehörden, Beratungsstellen, Kliniken, Pflegedienste und Beschäftigungsgesellschaften
 
Inhalt / / Geleitwort der Reihenherausgeber. 11 / Vorwort von Christoph Butterwegge 13 / / 1 Einführung. 19 / / 2 Nichtsesshafte oder Wohnungslose - Wechsel der Perspektiven. 26 / 2.1 Von der Nichtsesshaftigkeit zur Wohnungslosigkeit 26 / 2.1.1 Ausgrenzung und Korrekturen. 27 / 2.1.2 Versuch der Selbstorganisation und »Aktion Arbeitsscheu«. 29 / 2.1.3 Menschen- und Grundrechte für Nichtsesshafte und Wohnungslose 30 / 2.2 »Wohnungslosigkeit« und »Obdachlosigkeit«. 31 / 2.2.1 Diskriminierung durch Definition 32 / 2.2.2 Hilfebedarf bei »besonderen sozialen Schwierigkeiten« 32 / 2.2.3 Obdachlos, wohnungslos, Wohnungsnotfall 34 / 2.2.4 Wohnungslose ohne Unterkunft: Obdachlose 36 / / 3 Erkenntnisse, Schätzungen, Informationsquellen 37 / 3.1 Probleme bei der Informationsgewinnung. 37 / 3.2 Schwaches Erkenntnisinteresse 39 / 3.3 Schätzungen als Wissensgrundlage für Forschung und Politik 40 / 3.4 Informationen zu den Lebens Verhältnissen 41 / 3.4.1 Erhebung in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe durch die BAG W. 41 / 3.4.2 Studie zur Lebenslage Wohnungsloser in Diakonischen Einrichtungen 42 / 3.4.3 Studie zur Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg. 43 / / / 3.4.4 Berichte von Experten der Wohnungslosenhilfe und Interviewstudien 43 / 3.4.5 Erhebungen zur gesundheitlichen Situation 44 / / 4 Ausmaß und Sozialstruktur der Wohnungslosigkeit in Deutschland. 45 / 4.1 Dimensionen der Wohnungslosigkeit 45 / 4.1.1 Aktuelle Zahlen 46 / 4.1.2 Zunahme der Wohnungslosigkeit. 47 / 4.1.3 Blick über Grenzen. 48 / 4.2 Sozialstrukturelle Merkmale der Wohnungslosigkeit 48 / 4.2.1 Geschlecht 48 / 4.2.2 Altersgruppen 50 / 4.2.3 Nationalität: mehr Wohnungslose mit »Migrationshintergrund« 55 / 4.2.4 Regionale Verteilung: Konzentration in großen / Städten. 56 / 4.2.5 Familien- und Haushaltsstruktur 58 / 4.2.6 Schulische und berufliche Qualifikationen 60 / / 5 Lebenslagen wohnungsloser Menschen 63 / 5.1 Arbeit und Beschäftigung 63 / 5.2 Lebensunterhalt, Einkommen. 66 / 5.2.1 Einkommensquellen 67 / 5.2.2 Leben ohne Einkommen. 68 / 5.2.3 Risiko Überschuldung. 70 / 5.2.4 Leben ohne Krankenversicherungsschutz 71 / 5.3 Wohnen und Unterkunft. 72 / 5.3.1 Aktuelle Wohnsituation. 72 / 5.3.2 Ordnungsrechtlich untergebrachte Wohnungslose. 73 / 5.3.3 Unterkünfte für Menschen »mit besonderen sozialen Schwierigkeiten«. 75 / 5.3.4 Leben ohne Obdach. 77 / 5.3.5 Ersatzunterkünfte für Migranten. 79 / 5.3.6 Bleibende Wohnungslosigkeit 80 / / / 5.4 Gefährdete Sicherheit. 80 / 5.4.1 Gewalterfahrungen 81 / 5.4.2 Tödliche Gewalt. 82 / 5.4.3 Täter und Tatorte 83 / 5.4.4 Gewalt innerhalb der »Szene«. 84 / 5.4.5 Nachhaltige Verunsicherung und Verletzung 85 / 5.5 Kontakte, Beziehungen, Netzwerke 86 / 5.5.1 Existenz und Dichte sozialer Kontakte. 87 / 5.5.2 Gründe sozialer Isolierung 88 / 5.5.3 Psychische und gesundheitliche Folgen sozialer Isolierung. 88 / 5.5.4 Neue Netzwerke und Beziehungen. 89 / 5.6 Ausgrenzung und Stigmatisierung 91 / 5.6.1 Verbreitete Vorurteile 91 / 5.6.2 Vergrämung, Verdrängung und Vertreibung 93 / / 6 Lebensweisen, Verhaltensmuster, Einstellungen. 94 / 6.1 Entbehrungen und Verzicht 95 / 6.2 Selbsterhaltung und Körperpflege. 96 / 6.2.1 Von der Hand in den Mund: Ernährung 96 / 6.2.2 HautundHaar. 97 / 6.2.3 Wenig Ruhe, schlechter Schlaf. 98 / 6.2.4 Umgang mit Umwelt-und Witterungseinflüssen. 99 / 6.2.5 Umgang mit Gesundheit und Krankheit 101 / 6.3 Sucht und Abhängigkeit 103 / 6.3.1 Alkohol: Hilfsmittel und Gefahrstoff. 104 / 6.3.2 Illegale Drogen 106 / 6.3.3 Schwierige Entwöhnung. 106 / 6.4 Umgang mit Nachbarn und Mitbürgern107 / 6.5 Abweichendes Verhalten, Normbrüche, Kriminalisierung, Delinquenz. 108 / 6.5.1 Vom Anderssein zum Normbruch 109 / 6.5.2 Bagatelldelikte und ihre Verfolgung 109 / 6.5.3 Wohnungslose als Opfer von Delikten. 110 / 6.6 Orientierungen und Einstellungen. 111 / 6.6.1 Leben ohne Zukunft und Plan. 111 / / / 6.6.2 Misstrauen und Verdrängen 112 / 6.6.3 Enttäuschung und Resignation. 113 / 6.6.4 Selbstmitleid und Rückzug. 114 / / 7 Gesundheit, Krankheit und Tod.115 / 7.1 Morbidität wohnungsloser Menschen.116 / 7.1.1 Körperliche Erkrankungen 116 / 7.1.2 Psychische Erkrankungen. 124 / 7.2 Mortalität und Todesursachen wohnungsloser Menschen. 131 / 7.2.1 Sterbealter 131 / 7.2.2 Sterbeorte. 132 / 7.2.3 Todesursachen 133 / 7.3 Die medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen. 135 / 7.3.1 Zugang und Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. 136 / 7.3.2 Hürden beim Zugang zum Gesundheitssystem. 138 / 7.3.3 Niederschwellige Gesundheitsangebote für wohnungslose Menschen 146 / / 8 Abwärts zur Wohnungslosigkeit und Obdachlosigkeit . 151 / 8.1 Obdachlosigkeit - Charaktereigenschaft oder Krankheit? 151 / 8.2 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen 154 / 8.2.1 Benachteiligte Lebenslage. 155 / 8.2.2 Trügerische Hoffnung: Wohnortwechsel 157 / 8.2.3 Gesellschaftlicher Wandel. 158 / 8.2.4 Notstand in der Wohnungsversorgung 158 / 8.3 Psychosoziale Voraussetzungen 160 / 8.3.1 Nahtloser Übergang 160 / 8.3.2 Ablehnung in der Kindheit. 161 / 8.3.3 Not, Stress und Sucht in der Familie. 162 / 8.3.4 Neue Bezugsgruppen-neue Orientierungen 163 / 8.3.5 Abhängigkeit und Kontrollverlust. 164 / / / 8.3.6 Zusammenbruch des »Hotel Mama«. 16^ / 8.3.7 Absturz aus behüteten Verhältnissen 165 / 8.4 Brüche im Verlauf des Lebens166 / 8.4.1 Scheitern an kritischen Ereignissen 166 / 8.4.2 Katastrophe oder Herausforderung?. 168 / 8.4.3 Fehlende soziale Unterstützung 169 / 8.5 Scheinbare Ausweglosigkeit 169 / 8.5.1 Allmähliches Abrutschen 170 / 8.5.2 Fluchtversuch aus der Ausweglosigkeit 171 / 8.6 Ressourcen und Potenziale 173 / / 9 Unterstützung und Hilfe für wohnungslose Menschen . 176 / 9.1 Ziele und Leitlinien. 176 / 9.2 Zielgruppen und Handlungsschwerpunkte. 177 / 9.2.1 Wohnraumsicherung zur Prävention von Wohnungslosigkeit 178 / 9.2.2 Wohnungslose mit besonderem Unterstützungsbedarf 180 / 9.3 Akteure und Maßnahmen 183 / 9.3.1 Sicherheit und Ordnung - Polizei- und Ordnungsrecht 183 / 9.3.2 »Besondere soziale Schwierigkeiten« - Sozialgesetzgebung 185 / 9.4 Finanzielle Hilfen 188 / / 10 Projekte und Initiativen.190 / 10.1 Menschenwürdige Wohnungen für Menschen auf der Straße.192 / 10.1.1 »Obdachlose von der Straße holen«: OBDACH e.V 192 / 10.1.2 Housing first 195 / 10.1.3 Ein Zuhause für Wanderarbeiter. 196 / 10.2 Perspektiven für Kinder und Jugendliche in einem Notwohngebiet. 197 / 10.3 Neues Selbstwertgefühl durch Beschäftigung. 198 / 10.4 Besondere Unterstützung für besonders Hilfebedürftige 201 / / / 10.5 Gesundheitsbezogene Hilfen für vulnerable Personen. 203 / 10.5.1 Medical Streetwork: Gesundheitshilfe vor Ort. 204 / 10.5.2 Mobile Duschen: »Waschen ist Würde«. 205 / 10.5.3 »Straßenvisite«: Psychiatrische Sprechstunde auf der Straße. 206 / 10.5.4 Wohnungslos und pflegebedürftig: Das »Hotel Anker«. 208 / 10.5.5 Hilfen am Lebensende. 210 / 10.5.6 Angebote für Menschen ohne Krankenversicherung 211 / / 11 Zusammenfassung und Fazit 213 / / Tabellen- und Abbildungsverzeichnis219 / Abkürzungsverzeichnis 221 / Literaturverzeichnis. 222 / Die Autoren 233
Details
VerfasserIn: Füller, Alex ; Morr, Sarah
VerfasserInnenangabe: Alex Füller, Sarah Morr ; mit einem Vorwort von Christoph Butterwegge
Jahr: 2021
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: GS.OI, I-21/15
ISBN: 978-3-608-98507-8
2. ISBN: 3-608-98507-7
Beschreibung: 232 Seiten : Diagramm
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch