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Herkunftsbedingte Disparitäten im Bildungswesen
differenzielle Bildungsprozesse und Probleme der Verteilungsgerechtigkeit ; vertiefende Analysen im Rahmen von PISA 2000
Verfasserangabe: [OECD PISA ; Deutsches PISA-2000-Konsortium]. Jürgen Baumert ... (Hrsg.)
Jahr: 2006
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.U Herk / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 17.06.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Ergebnisse der PISA-Studie haben gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen schulischem Erfolg und Merkmalen des familiären Hintergrunds von Jugendlichen in Deutschland besonders ausgeprägt ist. Sowohl die Sozialschicht als auch der Migrationshintergrund der Familien ist eng mit der Bildungsbeteiligung und dem Kompetenzerwerb der Schülerinnen und Schüler verknüpft. Diese herkunftsbedingten Disparitäten werden im Buch aus drei Perspektiven vertiefend analysiert: Zunächst werden die theoretischen und methodischen Grundlagen für die Erfassung von sozialen und kulturellen Ressourcen der Herkunftsfamilie untersucht, um daran anknüpfend das Zusammenspiel dieser Hintergrundmerkmale in ihrer Rolle für die schulischen Leistungen genauer zu bestimmen. Darüber hinaus wird gefragt, welche Bedeutung individuelle und institutionelle Faktoren für die Entstehung von Disparitäten haben. Bei der Prüfung der theoretischen Modelle wird an ausgewählten Beispielen gezeigt, welche Fallstricke bei Sozialstrukturanalysen beachtet werden müssen. Methodische Grundlagen - Soziale Herkunft und schulischer Erfolg - Individuelle und institutionelle Faktoren - Leistungsnachteile von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - Ansätze der Zweitsprachenförderung/ AUS DEM INHALT: / / / Jürgen Baumert, Petra Stanat und Rainer Watermann Vorwort 9 Jürgen Baumert und Kai Maaz 1 Das theoretische und methodische Konzept von PISA zur Erfassung sozialer und kultureller Ressourcen der Herkunftsfamilie: Internationale und nationale Rahmenkonzeption 11 1.1 Einleitung 11 1.2 Methodische Orientierungen zur Erfassung des familiären Hintergrunds 12 1.3 Zusammenfassung 24 Kai Maaz, Frauke Kreuter und Rainer Watermann 2 Schüler als Informanten? Die Qualität von Schülerangaben zum sozialen Hintergrund 31 2.1 Problemstellung 32 2.2 Forschungsstand und theoretische Verankerung 32 2.3 Methode 36 2.4 Ergebnisse 43 2.5 Zusammenfassung und Diskussion 53 Rainer Watermann und Jürgen Baumert 3 Entwicklung eines Strukturmodells zum Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und fachlichen und überfachlichen Kompetenzen: Befunde national und international vergleichender Analysen 61 3.1 Forschungsstand zu sozialen Disparitäten des Kompetenzerwerbs 61 3.2 Ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital: Struktur- und Prozessmerkmale familiärer Lebensverhältnisse 63 3.3 Entwicklung eines Strukturmodells zum Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und fachlichen und überfachlichen Kompetenzen 65 3.4 Ein institutionelles und individuelles Mediationsmodell 66 3.5 Überprüfung des Modells in den alten und neuen Ländern 69 3.6 Die Überprüfung des Modells im internationalen Vergleich 80 Jürgen Baumert, Petra Stanat und Rainer Watermann 4 Schulstruktur und die Entstehung differenzieller Lern- und Entwicklungsmilieus 95 4.1 Entwicklung der Problemstellung 95 4.2 Leistungsgruppierung und Kompositionseffekte: Überblick über den Forschungsstand 103 4.3 Fragestellungen 111 4.4 Datengrundlage und methodisches Vorgehen 114 4.5 Untersuchung von Kompositionseffekten in Querschnittstudien - methodische Fallstricke 117 4.6 Dimensionen derZusammensetzung der Schülerschaft und die Entwicklung eines Vermittlungsmodells für Kontexteffekte 123 4.7 Komposition oder Institution: Was zählt? 129 4.8 Kompositionsmerkmale und Leistungsentwicklung: Wechselwirkungen zwischen Schülerzusammensetzung und Schulform? 133 4.9 Kompositionsmerkmale und die normative Kultur der Peer-Gruppe 144 4.10 Zusammensetzung der Schülerschaft und Persönlichkeitsentwicklung: Selbstbewertungsprozess und Berufsaspirationen 149 4.11 Zusammensetzung der Schülerschaft von Schulen und regionale Strukturbedingungen: Kompositionstypen 158 4.12 Zusammenfassung und Diskussion 171 4.13 Anhang 178 Petra Stanat 5 Schulleistungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Die Rolle der Zusammensetzung der Schülerschaft 189 5.1 Einleitung 189 5.2 Methode 198 5.3 Ergebnisse 204 5.4 Zusammenfassung und Diskussion 211 Andrea G. Müller und Petra Stanat 6 Schulischer Erfolg von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: Analysen zur Situation von Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und aus der Türkei 221 6.1 Einleitung 221 6.2 Methode 227 6.3 Ergebnisse 231 6.4 Zusammenfassung und Diskussion 249 Inhalt Christina Limbird und Petra Stanat 7 Sprachförderung bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund: Ansätze und ihre Wirksamkeit 257 7.1 Ansätze der Sprachförderung in Deutschland 259 7.2 Ergebnisse von Metaanalysen und anderen Zusammenfassungen des Forschungsstands 263 7.3 Beschreibung ausgewählter Einzelstudien 267 7.4 Das Problem der Kontrollgruppen in Studien zur Wirksamkeit von Ansätzen der Sprachförderung 282 7.5 Europäische Studien zu bilingualen Programmen 284 7.6 Diskussion 291 Abbildungsverzeichnis 309 Tabellenverzeichnis 311
Details
VerfasserInnenangabe: [OECD PISA ; Deutsches PISA-2000-Konsortium]. Jürgen Baumert ... (Hrsg.)
Jahr: 2006
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Systematik: PN.U
ISBN: 3-531-14741-2
2. ISBN: 978-3-531-14741-3
Beschreibung: 1. Aufl., 314 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Baumert, Jürgen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch