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Kabbalistische Sagen

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Bloch, Chajim
Verfasser*innenangabe: Chajim Bloch
Jahr: [1994]
Verlag: Leipzig, Reprint-Verl. Leipzig
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbar

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Inhalt

Chajim Bloch (geboren am 27. Juni 1881 in Nagybocskó, Galizien, Österreich-Ungarn; gestorben am 23. Januar 1973 in New York, auch Chaim Bloch) war ein chassidischer und kabbalistischer Rabbiner und Publizist, der den Chassidismus und seine Führer in weiten Kreisen bekannt machte. Chajim Bloch heiratete 1904 die aus Narajow in Galizien stammende und 1884 geborene Golda (Gusta) Landmann. Sie hatten zwei Töchter: Regina Neugroeschel-Bloch (geboren 1905) und Mirjam Bloch-Berger (1910¿2005). Bloch wuchs jiddischsprachig in Delatyn auf und wurde bei den Rabbinern Moses Grunwald in Huszt, Mordechai Shalom Schwadron in Brze¿any und Aryeh Leibish Horowitz in Stanislau zum Rabbiner ausgebildet und assistierte danach bei dem Rabbiner und Politiker Joseph Samuel Bloch. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und dem Einmarsch der russischen Armee in Galizien 1914 floh er nach Wien. 1915 diente er der ungarischen Armee als Feldrabbiner. Im Anschluss arbeitete drei Jahre lang als Übersetzer in einem Lager für russische Kriegsgefangene in Csót, Komitat Veszprém im westlichen Zentralungarn. In dieser Zeit schrieb er das Buch Der Prager Golem. Von 1918 bis 1920 war er Rabbiner der jüdischen Gemeinde Liesing nahe Wien. Von 1923 bis 1924 hielt er sich in den Vereinigten Staaten auf und versuchte, finanzielle Unterstützung für sein Publikationsvorhaben Ozar-Chajim zu erhalten. Chajim Bloch, der einer der herausragenden Kenner jüdischer Tradition und Mystik in Wien war, war mit Löbel Taubes der Herausgeber des Jüdischen Jahrbuchs für Österreich im Jahr 1932. Ab 1933 wandte er sich vehement gegen die Verbreitung antisemitischer Pamphlete, die die Ritualmordlegende zum Inhalt hatten, und wandte sich 1935 mit seinem Werk ¿Blut und Eros im jüdischen Schrifttum und Leben. Von Eisenmenger über Rohling zu Bischoff¿ direkt gegen die von Julius Streicher gegründete, antisemitische Wochenzeitung ¿Der Stürmer¿. Nach dem ¿Anschluss Österreichs¿ 1938 wurde er für drei Monate von den Nationalsozialisten im Wiener Durchgangslager in der Karajangasse inhaftiert. Sein Bruder Markus wurde 1942 in einem Konzentrationslager ermordet. Über die Niederlande im August 1938 gelang ihm 1939 mit seiner Frau Golda die Flucht in die USA, auch seine zwei Töchter konnten der Verfolgung entkommen. Dort publizierte er weiterhin in deutscher Sprache, so etwa das Buch Das Jüdische Amerika - Wahrnehmungen und Betrachtungen, in dem er das jüdische Leben in den USA schilderte und bekannte Persönlichkeiten mit Fotos und Tafeln vorstellte. In seiner Kenntnis der chassidischen Mystik machte er in seinen Publikationen die schillernde Persönlichkeit des Hersch Ostropoler weiter bekannt.

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Bloch, Chajim
Verfasser*innenangabe: Chajim Bloch
Jahr: [1994]
Verlag: Leipzig, Reprint-Verl. Leipzig
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PR.JT
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ISBN: 3-8262-0200-7
Beschreibung: Reprint der Orig.-Ausg., Major, 1925, 175 S.
Schlagwörter: Anthologie, Chassidismus, Kabbalistik, Judentum, Legende, Mystische Erfahrung, Quelle, Heiligenlegende, Judaismus, Jüdische Religion, Legende / Heiliger, Legenden, Volkslegende
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Mediengruppe: Buch