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Taktvolle Nähe
Vom Finden des angemessenen Abstands in pädagogischen Beziehungen
VerfasserIn: Volmer, Jan
Verfasserangabe: Jan Volmer
Jahr: 2019
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.AE Volm / College 3e - Pädagogik Status: Vorbestellt Frist: Vorbestellungen: 1
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Emotionale und körperliche Nähe bergen ein großes heilsames Entwicklungspotenzial, geraten jedoch schnell unter den Verdacht einer Grenzverletzung. Gerade »an der Basis«, zum Beispiel bei Mitarbeitenden pädagogischer Einrichtungen, herrscht gegenwärtig eine hohe Verunsicherung, wie Nähe und Distanz angemessen gestaltet werden können. Statt für pauschale Verhaltensrichtlinien, die im Sinne einer Übergriffsprävention einseitige Distanz anmahnen, plädiert der Autor vielmehr für die Wahrung von Würde und Rechten als ethische Leitplanken der pädagogischen Beziehungsgestaltung und für den Takt als Beziehungsregulativ, das den richtigen Abstand ermittelt. / / Über die Termini »Grenzen« und »Berührung« sowie unterstützt durch zahlreiche Fallbeispiele aus eigener Arbeitserfahrung nähert sich Jan Volmer der konkreten Ausgestaltung einer »taktvollen Nähe«. Somit wird eine Lücke zwischen der intellektuell-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Thematik und der eher praxisorientierten Ratgeberliteratur geschlossen.
 
AUS DEM INHALT: / / / 1 Warum ein weiteres Buch / über Beziehungsgestaltung? 9 / 2 Der rechtliche und ethische Rahmen / der Beziehungsgestaltung 21 / 2.1 Rechte der Adressat*innen 26 / 2.2 Menschenrechts- oder Dienstleistungsorientierung? 34 / 2.3 Die Würde wahren 37 / 2.3.1 Würde als Erfahrung, wie man von anderen behandelt wird 39 / 2.3.2 Würde als eine Art, andere Menschen zu behandeln 42 / 2.3.3 Würde als Selbstachtung 44 / 2.3.4 Die Würde wahren ¿ Ein Anwendungsbeispiel / aus der Kinder- und Jugendhilfe 46 / 2.4 Der Entwicklungsprozess der Adressat*innen / als Leitschnur für unser Beziehungshandeln 52 / 2.4.1 Erziehung zum Eigen- und Gemeinsinn / statt zum Gehorsam 54 / 2.4.2 Die Anerkennung der Subjektqualität der Adressat*innen 56 / 2.5 Zusammenfassung 60 / / 3 Nähe und Distanz regulieren 63 / 3.1 Sich jemandem nahe fühlen 65 / 3.1.1 Nahbarkeit der Pädagog*innen 66 / 3.1.2 Formen der Nähe 69 / 3.1.3 Wozu wird Nähe benötigt? 72 / 3.2 Wann ist das Einhalten von »Distanz« / entwicklungsförderlich? 77 / 3.3 Allgemeine Überlegungen zum Begriffspaar Nähe/Distanz 79 / 3.3.1 Die Verschränkung der körperlichen / und emotionalen Dimension 82 / 3.3.2 Die emotionale Beziehungsqualität 86 / 3.3.3 Die Atmosphäre von Nähe und Distanz 87 / 3.4 Das Kontinuum von Nähe und Distanz 88 / 3.5 Die Regulation von Nähe und Distanz / in stationären Einrichtungen 100 / 3.5.1 Pädagogische Beziehungen sind gleichzeitig / artifiziell und echt 103 / 3.5.2 Pädagogische Beziehungen sind endlich 105 / 3.5.3 Pädagogische Beziehungen sind hierarchisch 107 / 3.5.4 Zur Diskussion gestellt: War die Nähe zu verantworten? 114 / 3.6 Der Takt als Beziehungsregulator 119 / 3.6.1 Begriffliche Annäherung an den Takt 122 / 3.6.2 Die Bedeutung des Taktes in Pädagogik / und Psychotherapie 125 / 3.6.3 Die Haltung eines Taktvollen 127 / 3.6.4 Der »modus operandi« des Taktvollen 133 / 3.6.5 Kann man taktvoll werden? 137 / 3.6.6 Der Takt in taktlosen Situationen 139 / 3.6.7 Die Sphäre, die der Takt erzeugt 142 / 3.6.8 Zusammenfassung 144 / / 4 Persönliche Grenzen 147 / 4.1 Der Verlauf persönlicher Grenzen 150 / 4.2 Grenzüberschreitungen und Grenzverletzungen 160 / 4.3 Die pädagogische Arbeit / mit und an persönlichen Grenzen 172 / 4.3.1 Begegnungsmomente finden an Grenzen statt 180 / 4.3.2 Die berührte und veränderte Grenze 183 / 4.3.3 Zusammenfassung 184 / 4.4 Gedanken zum pädagogischen Umgang / mit Grenzüberschreitungen 187 / 4.4.1 Die Reparatur von Grenzen 192 / 4.4.2 Intrapersonelle Grenzen 195 / 4.5 Die taktvolle Beschäftigung mit persönlichen Grenzen 200 / 5 Berührungen in pädagogischen Beziehungen 203 / 5.1 Zur Stimmigkeit von Berührungen 205 / 5.2 Die Notwendigkeit korrigierender Erfahrungen 211 / 5.2.1 Die Veränderung von Repräsentanzen 212 / 5.2.2 Die Waage in Balance bringen 214 / 5.2.3 Wie sind korrigierende Erfahrungen beschaffen? 215 / 5.2.4 Korrigierende emotionale Berührungen 219 / 5.2.5 Korrigierende körperliche Berührungen 224 / 5.3 Rahmung und Merkmale gelungener Berührungen 230 / 5.4 Taktvoller Körperkontakt 239 / 6 Was dem Herstellen einer taktvollen Nähe / im Weg stehen kann 243 / 6.1 Erschwernisse, die mit den Adressat*innen zu tun haben 244 / 6.1.1 Angst vor Nähe 246 / 6.1.2 Wahlloses Beziehungsverhalten 247 / / 6.1.3 Machtausübung 248 / 6.1.4 Parentifizierung 249 / 6.1.5 Sexualisierung 250 / 6.1.6 Täuschung 251 / 6.1.7 Regression 253 / 6.1.8 Fazit 253 / 6.2 Erschwernisse, die mit den Pädagog*innen / zu tun haben 254 / 6.2.1 Mangel an Wissen 255 / 6.2.2 Mangel an Demut 257 / 6.2.3 Mangel an Selbstfürsorge 258 / 6.2.4 Überidentifikation 259 / 6.2.5 Leugnung eigener Vulnerabilitäten 262 / 6.2.6 Voyeurismus 265 / 6.2.7 Fazit 266 / 6.3 Erschwernisse, die mit der Einrichtung zu tun haben 267 / 6.3.1 Betriebsblindheit 268 / 6.3.2 Permissive Atmosphäre 272 / 6.3.3 Mangel an Reflexionsräumen 275 / 6.3.4 Fazit 276 / 6.4 Zusammenfassung 276 / 7 Schlusswort 277 / Literatur 279
Details
VerfasserIn: Volmer, Jan
VerfasserInnenangabe: Jan Volmer
Jahr: 2019
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verl.
Systematik: PN.AE
ISBN: 978-3-8379-2749-8
2. ISBN: 3-8379-2749-0
Beschreibung: Originalausgabe, 284 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 279-284
Mediengruppe: Buch