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Depression und Manie
Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen ; mit 3 Tabellen
VerfasserIn: Mentzos, Stavros
Verfasserangabe: Stavros Mentzos
Jahr: 2011
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKA Ment / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 14.01.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Die Bandbreite von menschlichen Empfindungen wird sowohl in der Manie als auch in der Depression in vollem Ausmaß ausgeschöpft. Die Belastung ist sowohl für die Betroffenen als auch für deren Angehörige enorm hoch. Der Manifestation der Erkrankung liegen sehr oft frühere Verletzungen zu Grunde, die in Krisensituationen wieder wachgerufen werden. Psychodynamisch betrachtet hat der depressive Affekt unter anderem eine Signalfunktion. Die Behandlung dieser endogenen Erkrankungen erfolgt mit Psychopharmaka. Stavros MENTZOS wirft in seinem Werk nun unter anderem die Frage auf, ob die Wirkung von Antidepressiva vielleicht nur darin besteht, Symptome zu lindern bzw. ob es sich dabei nur um einen blockierenden therapeutischen Effekt handelt. Bei endogenen Depressionen und Manien sind Psychopharmaka in gewissem Maße sehr gut wirksam, aber auch der Einsatz der Psychotherapie, wie der Autor ausführlich darlegt. Die Kombination von psychopharmakologischer Behandlung und Psychotherapie kann, wie bisherige Erfahrungen zeigten, eine Reduktion der Medikamentendosis ermöglichen. In diesem Buch wird ein psychoanalytisch orientiertes, abgewandeltes psychotherapeutisches Verfahren aufgezeigt. Innerhalb des "Dreisäulenmodells" nimmt die Selbstwertregulation eine zentrale Stellung ein. Bei einer gut funktionierenden Selbstwertregulation führt beispielsweise ein Objektverlust nicht zu einer Depression, sehr wohl allerdings bei einem geschwächten System. Interessant ist auch die Aussage des Autors, dass die Depression nicht die Störung, sondern die Reaktion darauf sei. Ein weiteres Kapitel ist dem sogenannten "Masochismus" gewidmet, welcher nicht als Trieb, sondern als Abwehr- und Kompensationsstrategie dargestellt wird. Ein Schutzmechanismus, dessen Funktion zum Beispiel die Absicherung des Selbst sein soll. Das Buch zeigt einen sehr interessanten Weg zu einer Aussicht auf eine bleibende Besserung und positive Veränderung der psychotischen affektiven Störungen. Den Leser erwartet eine anspruchsvolle Lektüre, die durch eine Zusammenfassung der Depressionstheorien und interessanten Fallbeispielen abgerundet wird. / / /
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort 9 / Einleitung 13 / I. Psychodynamik der Depression / Die psychoanalytischen Depressionstheorien 19 / Depression und narzißtisches Gleichgewicht 32 / Herabsetzung des Selbstwertgefühls oder / Objektverlust? 32 / Die zwei intrapsychischen "Bankkonten" 36 / Das Dreisäulenmodell 38 / Differentialpsychodynamik depressiver Zustände 43 / Depressiver Affekt, intrapsychischer Stillstand und / drei Circuli vitiosi 50 / Der depressive Affekt 50 / Drei psychische Circuli vitiosi 53 / Somatische Circuli vitiosi 56 / Depressiver Konflikt und die Problematik der / Aggressionshemmungs-Hypothese 59 / Konflikt und Depression 59 / Aggressionshemmung und Depression 62 / Der sogenannte Masochismus 65 / Die Theorie des primären Masochismus 66 / - 5 - / Das klinische Bild des sogenannten "moralischen Masochismus" 67 / Der erogene Masochismus 73 / Der sogenannte Masochismus als "Strategie" und Schutzmechanismus 74 / Masochismus und Depression 78 / Psychodynamik der Manie 82 / II. Therapie / Drei Behandlungsberichte 91 / Ziele und therapeutische Technik einer psychoanalytisch orientierten Psychotherapie psychotischer Depressionen / und Manien - der Stellenwert der Psychopharmaka 120 / Veränderte therapeutische Technik 121 / Drei Behandlungs-Settings 123 / Komplikationen 125 / Auszug aus der Behandlung von Frieda P. 127 / Ist "Einsicht" der therapeutisch hauptsächlich wirksame Faktor? 131 / Zur Psychotherapie der Manie 133 / Antriebsarme "leere" Depression 135 / Die Anwendung von Antidepressiva sowie Psychopharmaka im allgemeinen 138 / Kurzer Vergleich mit anderen psychotherapeutischen / Verfahren bei affektiven Psychosen 141 / Zusätzliche Bemerkungen zur therapeutischen / Technik 146 / -6- / III. Klassifikatorische und ätiologische Aspekte / Versuch einer psychodynamischen Klassifikation psychischer Störungen 153 / Die Polarität zwischen Selbst- und Objektbezogenheit 154 / Konflikt, Modus der Verarbeitung und der sogenannte Defekt 158 / Ich und sekundärer Prozeß versus Es und primärer Prozeß 161 / Konflikt und Bipolarität der Modi 163 / Psychotische, neurotische, reaktive Depressionen und / das somatische Äquivalent - Narzißtische Krisen 169 / Psychodynamische Präzisierung einer traditionellen / Klassifikation 169 / Narzißtische Krisen und Depression 175 / Somato- und Psychogenese - "Endogene" Psychosen als somato-psychosomatische Erkrankungen / (Psychosomatosen des Gehirns) 177 / Das Problem und die Notwendigkeit einer Integration 177 / Das psychosomatische Paradigma 180 / Ein vom psychosomatischen Paradigma inspiriertes Modell 184 / Theoretische und praktische Vorteile des Modells 189 / Zusammenfassung 194 / Literatur 198 / Sachregister 202
 
Details
VerfasserIn: Mentzos, Stavros
VerfasserInnenangabe: Stavros Mentzos
Jahr: 2011
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Systematik: PI.HKA
ISBN: 3-525-45775-8
2. ISBN: 978-3-525-45775-7
Beschreibung: 5. Aufl., 206 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 198 - 201
Mediengruppe: Buch