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Nahrung, Markt oder Gemeinnutz
Werner Sombart und das vorindustrielle Handwerk
Verfasserangabe: hrsg. von Robert Brandt und Thomas Buchner
Jahr: 2004
Verlag: Bielefeld, Verlag für Regionalgeschichte
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Bis heute ist der Begriff "Nahrung" in der deutschsprachigen historischen Forschung eine der wichtigsten Kategorien zur Beschreibung vorindustrieller Wirtschaftsmentalitäten. Nach Werner Sombart, der diesen Begriff erstmals ins Zentrum der Analyse nichtkapitalistischer Gesellschaften gestellt hatte, ist darunter das insbesondere bei mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handwerkern erkennbare Streben nach "Bedarfsdeckung" zu verstehen. In der vorindustriellen Wirtschaft habe vor allem Handwerkern jegliches "Gewinnstreben" gefehlt. Mit bedingt durch die Inelastizität der Absatz- und Arbeitsmärkte wären sie weder in der Lage noch willens gewesen, mehr als die "Nahrung", das "standesgemäße Auskommen" zu erlangen. Zünfte als Vereinigungen von Handwerkern wären, neben Ordnungsversuchen lokaler Obrigkeiten, in diesem Sinne ein Instrument gewesen, um abweichendes "Gewinnstreben" - etwa durch Ausweitung der Produktionskapazitäten - zu sanktionieren. Erstaunlicherweise ist Sombarts einflussreiches Konzept, seine Prämissen und Implikationen bis heute keiner eingehenden Prüfung unterzogen worden. Diesem Thema widmete sich nun die Tagung "Nahrung, Markt oder Gemeinnutz - wie funktionierte das vorindustrielle Handwerk oder was taugt Sombarts Idee der ´Nahrung` heute noch?" (Ausführliche Rezension s. unten angeführten Link)
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Robert Brandt und Thomas Buchner
Jahr: 2004
Verlag: Bielefeld, Verlag für Regionalgeschichte
Links: Rezension
Systematik: GW.TE
ISBN: 3-89534-512-1
Beschreibung: 253 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 225 - 249
Mediengruppe: Buch