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Das letzte Kind im Wald?

geben wir unseren Kindern die Natur zurück! ; [mit 80 Umweltaktionen für unsere Kinder]
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Louv, Richard
Verfasser*innenangabe: Richard Louv. Aus dem Amerikan. von Andreas Nohl. [Mit einem Vorwort von Gerlad Hüther]
Jahr: 2011
Verlag: Weinheim [u.a.], Beltz
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Die heutigen Generationen sind die ersten seit Menschengedenken, die ohne direkte Beziehung zur Natur aufwachsen. Gleichzeitig sorgen Umweltkatastrophen dafür, die Natur immer weiter zu bedrohen und zu zerstören. Welche Konsequenzen hat solcher Naturverlust für unsere Kinder, was können wir dagegen tun? Dieses Buch, das in den USA und vielen Ländern Europas bereits breite ökologische Bewegungen ausgelöst hat, will unseren Kindern die Natur zurückgeben, weil sie sie für ihre gesunde Entwicklung brauchen.
Kinder in der Natur sind heutzutage eine aussterbende Spezies. Die Folgen dieser »Natur-Defizit-Störung«, wie der Autor sie nennt: Flucht in virtuelle Welten, Hyperaktivität, Gewalt, Sucht, ein gesteigerter Gebrauch von Psychopharmaka sowie eine wachsende Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Umwelt. In seinem Buch stützt sich Richard Louv auf zahlreiche Interviews und Gespräche, die er über Jahre hinweg mit Wissenschaftlern, Eltern, Kindern, Lehrern und Pionieren der Umweltbewegung geführt hat. Liest man ihre Erfahrungen und Erzählungen, tritt viel Überraschendes zutage, und es zieht den Leser wie magisch nach draußen.
Mit vielen konkreten Vorschlägen für Eltern, Schulen und Kommunen
"Das Buch ist gespickt mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen Louvs. Dabei handelt es sich um eigene Erfahrungen, also aus erster Hand und um Erfahrungen, die ihm in den Interviews berichtet wurden. Für den deutschen Leser liest sich manches eigenwillig, da ist die Rede von Indianern und amerikanischen Landschaften und impliziert zunächst wenig Übertragbarkeit auf die Bedingungen in Deutschland. Zur deutschen Gesellschaft lassen sich aber durchaus Parallelen ziehen. Und manchen Aussagen sind auch uns nur zu vertraut. z.B. das Verschwinden der Natur aus den Ballungsräumen, das Sitzen der Kinder vor Bildschirmen, die Unlust sich draußen zu bewegen, die Angst der Eltern, Kinder aus ihrer Kontrolle zu lassen… Wann immer möglich haben der Verlag und der Übersetzer Studien und Informationen aus Deutschland eingefügt, so dass die persönliche Wahrnehmung auch durch Fakten unterlegt wird. Die praktische Tipps am Ende des Buches, aber auch im Buch eingestreut, sind bedenkenswert und lassen den Leser/ die Leserin nachdenken über die Implementierung von Maßnahmen zu „Zurück zur Natur“. Louv hat in seinen Ausführungen vor allem Erlebnisse , Bewegung und Verständnis für die Natur im Auge und nicht den erhobenen Zeigefinder einer ökologischen Bewegung.
Schließlich kann mit dem Ratschlag aus dem Vorwort von Gerald Hüther (Neurobiologe und Präsident des wissenschaftlichen Beirats Sinn- Stiftung) geschlossen werden, sich auf den Gedankengang Louvs einzulassen, um zu erkennen, wie wertvoll und durch nichts ersetzbar der Kontakt zur Natur und die Bewegung in der Natur ist. Und dann kann man sofort mit diesem besonderen Blick in die Welt schauen und betrachtet fortan die auf dem Rasen spielende Kinder nicht mehr als störend, sondern kann darin den nötigen Kontakt der Kinder zur Natur erkennen und unterstützen."
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/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 10
Einleitung 15
TEIL I DIE NEUE BEZIEHUNG ZWISCHEN KINDERN
UND NATUR 21
01 Gaben der Natur 22
02 Das Verschwinden der Grenze zur Natur
bis zu ihrer Abschaffung 31
03 Wenn das Spielen der Kinder auf
Widerstand stößt 46
TEIL II WARUM JUNGE MENSCHEN (UND WIR ANDEREN)
NATUR BRAUCHEN 57
04 Den Baum der Gesundheit hinaufklettern 58
05 Das Leben der Sinne: Natur gegen das
"Kenn-ich-doch-schon-allesa-Bewusstsein 79
06 Die "achte Intelligenz" 98
07 Das Genie der Kindheit: Wie die Natur
Kreativität fördert 113
08 Die Naturdefizit-Störung und die Heilkraft
der natürlichen Umwelt 129
TEIL III MIT BESTEN ABSICHTEN: WARUM LEO UND LEA
NICHT MEHR DRAUSSEN SPIELEN 147
09 Zeit und Angst 148
10 Schulbildung als Barriere gegen die Natur 155
11 Wer kümmert sich in Zukunft um die
Natur? 171
TEIL IV DIE ZUSAMMENFÜHRUNG VON NATUR UND KIND 179
12 Die Natur kehrt nach Hause zurück 180
13 Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? 198
14 Natur als moralische Anstalt 211
TEILV DIE TAFEL IM DSCHUNGEL 221
15 Natürliche Schulreform 222
16 Die Rückkehr der Zeltlager 246
TEIL VI WUNDERLAND: DIE ERÖFFNUNG
DER VIERTEN GRENZE 253
17 Wildnis in den Städten 254
18 Wo die wilden Kerle wohnen werden:
Eine neue Stadtflucht 274
TEIL VII DIE SCHULE DES STAUNENS
19 Die spirituelle Notwendigkeit von
Natur für die Jugend
20 Feuer und Gärung: Das Entstehen
einer Bewegung
21 Solange es währt
PRAKTISCHE TIPPS ZU "DAS LETZTE KIND
IM WALD?"
Notizen aus der Praxis
Maßnahmen, die wir ergreifen können
Anmerkungen
Danksagung
Über den Autor
 
 
 
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Louv, Richard
Verfasser*innenangabe: Richard Louv. Aus dem Amerikan. von Andreas Nohl. [Mit einem Vorwort von Gerlad Hüther]
Jahr: 2011
Verlag: Weinheim [u.a.], Beltz
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PN.EJS
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ISBN: 978-3-407-85934-1
2. ISBN: 3-407-85934-1
Beschreibung: 1. Aufl., 359 S.
Schlagwörter: Kind, Naturerlebnis, Naturverständnis, Umwelterziehung, Child (eng), Childhood (eng), Children (eng), Kinder, Kindesalter, Kindheit, Kindschaft, Natur / Erlebnis, Naturerfahrung, Naturerleben, Naturwahrnehmung, Umweltbildung, Umweltpädagogik, Umweltschutz / Erziehung, Ökologie / Pädagogik, Ökologische Erziehung, Ökopädagogik
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Hüther, Gerald
Sprache: Deutsch
Originaltitel: Last child in the woods <dt.>
Mediengruppe: Buch