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9 von 36
Wertewirtschaft
Gedanken zu einer vernünftigeren Marktwirtschaft
VerfasserIn: Klinkenberg, Ulrich
Verfasserangabe: Ulrich Klinkenberg
Jahr: 2016
Verlag: München, Oekom
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.AP Klin / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
Unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem beruht ganz wesentlich auf dem Prinzip des Wettbewerbs. Dieses sorgt einerseits für materiellen Wohlstand -ist aber auch für die gravierende Beschädigung menschlicher Werte, sozialer Beziehungen und ökologischer Lebensräume mit verantwortlich. Ein Zuviel a Wettbewerb und dessen Ausdehnung auf unser soziales Miteinander und all liches Handeln ist daher problematisch. Nur beispielhaft zeigt sich dies in de ständigen Verletzung von Arbeitnehmer- und Verbraucherrechten. Ulrich Klinkenberg plädiert demgegenüber für eine stärker an menschlichen Bedürfnissen und Werten orientierte Marktwirtschaft. Er entwirft eine verhaltensbiologisch und vernunftethisch fundierte »Wertewirtschaft« und zeigt wie hierdurch das an sich unbegrenzte Wettbewerbs- und Zuwachsprinzip im Sinne einer sozial und ökologisch verträglicheren Wirtschaftsweise eingehegt werden könnte.
Ulrich Klinkenberg lehrt Allgemeine Betriebswirtschaft am Fachbereich Medien der Hochschule Düsseldorf. Seine Forschungsinteressen beziehen sich auf Unternehmensorganisation und Wirtschaftsethik. Im Laufe seiner beruflichen Entwicklung erwarb er als angestellter und selbständiger Berater umfangreiche Erfahrungen in der wirtschaftlichen Praxis. Die Schwerpunkte liegen hier in den Feldern Organisationsgestaltung, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement.
 
/ AUS DEM INHALT: / / / Verzeichnis der Abbildungen und Übersichten / Vorwort I 11 / Thematische Hinführung I 13 / Anliegen und Struktur der Untersuchung I 17 / IKapitel: Grundlagen und Fiktionen einer kapitalistischen / Marktwirtschaft I 21 / 1 Zentrale Konstruktionsmerkmale der "sozialen" Marktwirtschaft I 21 / 1.1 Koordination über Selbstabstimmung I 21 / 1.1.1 Wirtschaftlichkeit-für wen? I 21 / 1.1.2 Informationsasymmetrien I 26 / 1.2 Gewinnorientierung und Wettbewerb I 31 / 1.2.1 Unternehmenstypen I 31 / 1.2.2 Wettbewerbsstrategien I 36 / 1.3 Regulierung I 41 / 1.3.1 Verteilungsregulierung I 43 / 1.3.1.1 Einkommens-und Vermögensverteilung I 44 / 1.3.1.2 Eine Frage der Werte: Einzel- und Gemeinwohl I 48 / 1.3.1.3 Ungleichheit und Leistungsgerechtigkeit I 51 / 1.3.2 Verfahrensregulierung I 63 / 2 Neo- und Ordoliberalismus I 73 / 2.1 Neoliberalismus: Totale Marktgesellschaft I 75 / 2.1.1 Deregulierung I 77 / 2.1.2 Privatisierung I 80 / 2.1.3 Die Entmachtung der Gesellschaft I 86 / 2.2 Ordoliberalismus: Gesellschaft mit Markt I 92 / 2.2.1 Grundverständnis und Grundsätze einer Ordnungspolitik I 92 / 2.2.1.1 Konstituierende Prinzipien I 94 / 2.2.1.2 Regulierende Prinzipien I 100 / 2.2.2 Status quo: Die ..Marktwirtschaft I 104 / 2.2.3 Jenseits des Marktes: Andere als wirtschaftliche Werte I 112 / 3 Erste Gedanken zu einer Wertewirtschaft 119 / 3.1 Wirkungen und Nebenwirkungen gewinnorientierten Wettbewerbs I 119 / 3.2 Ein Denkexperiment: Der gute Monopolist I 127 / 3.3 Leitlinien einer Wertewirtschaft I 131 / 4 Fazit: Die Marktwirtschaft hat weder Herz noch Verstand I 134 / IIKapitel: Wachstum, Wachstum, Wachstum - und kein Plan(et) B I 139 / 1 Wachstum und Wohlstand - ein kausaler Zusammenhang? I 143 / 2 Endogene Wachstumsgrenzen I 148 / 3 Exogene Wachstumsgrenzen I 160 / 3.1 Verbrauch natürlicher Wachstumsressourcen I 160 / 3.2 Umweltbelastung als Wachstumsbremse? I 164 / 3.3 Der Markt als Problemloser? I 175 / 3.3.1 Nachfragelenkung durch Preise I 175 / 3.3.2 Techno-ökologische Innovationen I 179 / 4 Wachstum und Lebensglück I 188 / 4.1 Reichtum und Glück: Empirische Befunde und Plausibilitäten I 190 / 4.2 Andere Glückstreiber I 198 / 5 Der Traum von einer Zeit jenseits des Wachstums I 202 / 6 Postwachstums- und Wertewirtschaft I 204 / 7 Fazit: Der Wachstumsimperativ, der nicht sein kann / und nicht sein sollte! I 211 / IIIKapitel: Menschliche Werte in einer kapitalistischen / Marktwirtschaft I 215 / 1 Und noch ein Imperativ: Moral! I 215 / 2 Armer Homo oeconomicus I 223 / 3 Angebotsethik: Moral und unternehmerisches Handeln I 231 / 3.1 Unternehmerische Kerngruppen und Managementansätze I 232 / 3.1.1 ShareholderValue I 232 / 3.1.2 Stakeholder Value I 240 / 3.2 Unternehmensethik - mehr als ein moralisches Feigenblatt? I 248 / 3.2.1 Ansätze praktischer Untemehmensethik I 248 / 3.2.2 Unternehmensethik und Gewinn I 253 / 3.2.2.1 Karitative Unternehmensethik I 254 / 3.2.2.2 Instrumentalistische Unternehmensethik I 256 / 3.2.2.3 Korrektive Unternehmensethik I 259 / 3.2.2.4 Integrative Unternehmensethik I 264 / 4 Nachfrageethik: Moral und Konsum I 271 / 4.1 Konsumentensouveränität I 272 / 4.2 Gute Gründe für einen maßvollen Konsum I 276 / 4.2.1 Gute Gründe für den Homo oeconomicus I 278 / 4.2.2 Gute Gründe für den Weiterdenker I 281 / 5 Fazit: Werte - schön, aber "unpraktisch" I 285 / IVKapitel: Menschliche Grundbedürfnisse, Fähigkeiten und deren / wirtschaftliche Sozialisation I 289 / 1 Die Bedürfnishierarchie I 289 / 1.1 Konsummotivation I 291 / 1.2 Wettbewerbs- und Gewinnmotivation I 297 / 2 Das Zürcher Modell sozialer Motivation I 303 / 2.1 Sicherheits-und Erregungssystem I 305 / 2.2 Autonomiesystem I 309 / 2.3 Coping-Apparat I 313 / 2.4 Moralisches Verhalten I 317 / 3 Grundbedürfnisse und wirtschaftliche Leidenschaften I 323 / 4 Persönlichkeitsentwicklung I 327 / 4.1 Prägende Einflüsse im Überblick I 327 / 4.2 Phasen der moralischen Entwicklung I 332 / 5 Das Autonomiesystem und dessen Sozialisation im Kontext des / Wirtschaftssystems I 336 / 5.1 Die Entwicklung sozialer Beziehungen I 337 / 5.1.1 Die Zerstörung der Familie I 338 / 5.1.2 Fragile Multi-Gruppen-Bezüge I 347 / 5.1.3 Bindungsstärke unternehmerischer Stakeholder-Beziehungen I 355 / 5.1.3.1 Beziehungen zu den Kapitalgebern I 355 / 5.1.3.2 Beziehungen zu den Arbeitnehmern I 358 / 5.1.3.3 Beziehungen zu den Kunden I 364 / 5.1.3.4 Beziehungen zwischen den Wettbewerbern I 369 / 5.1.3.4.1 Assimilatives Coping I 372 / 5.1.3.4.2 Akkomodatives Coping I 378 / 5.2 Sozialisation durch Dinge I 386 / 5.2.1 Der Einfluss von Konsum I 388 / 5.2.1.1 Kaufphase I 388 / 5.2.1.2 Gebrauchsphase I 396 / 5.2.2 Autonomieanspruch und die Ambiguität der technischen / Machtprothese I 400 / 5.3 Vermarktung und Vermachtung von Informationen I 409 / 5.3.1 Massenmedien I 410 / 5.3.2 Die digitale Revolution: Alles doppelt und dreifach I 419 / 5.3.2.1 Die weitere Aushöhlung des Verstands I 424 / 5.3.2.1.1 Always on: Der Informationsarbeiter I 426 / 5.3.2.1.2 Informationsausbeutung: Big Data I 435 / 5.3.2.2 Digitales und Soziales I 440 / 5.3.2.2.1 Nicht-familiale Beziehungen I 441 / 5.3.2.2.2 Familiale Beziehungen I 445 / 5.4 Die lebenslange Wirtschaftsschule I 447 / 5.4.1 Frühkindliche Sozialisation I 447 / 5.4.2 Schulische Sozialisation I 450 / 5.4.3 Berufliche Sozialisation I 459 / 5.5 Das Sozialisationsergebnis: Der Haben-Charakter I 465 / 6 Fazit: Die kapitalistische Marktwirtschaft als Machtwirtschaft I 470 / VKapitel: Zusammenfassende Konturen einer Wertewirtschaft I 481 / 1 Politische Wertebildung I 483 / 1.1 Deliberative Demokratie I 483 / o / 1.2 Schwerpunkte einer wertewirtschaftlichen Rahmenordnung I 486 / 12.1 Förderung von Mäßigung auf der Angebotsseite des Marktes I 487 / 1.2.2 Förderung von Mäßigung auf der Nachfrageseite des Marktes I 495 / 2 Schulische Wertebildung I 498 / 3 Wertebildung in Unternehmen I 503 / Persönliche Schlussnote I 509 / Quellenverzeichnis I 515 / Personenregister I 531 / Sachregister I 533
 
 
Details
VerfasserIn: Klinkenberg, Ulrich
VerfasserInnenangabe: Ulrich Klinkenberg
Jahr: 2016
Verlag: München, Oekom
Systematik: GW.AP
ISBN: 978-3-86581-798-3
2. ISBN: 3-86581-798-X
Beschreibung: 539 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 515-529
Mediengruppe: Buch