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Georg Lukács und 1968
eine Spurensuche
Verfasserangabe: Rüdiger Dannemann (Hg.)
Jahr: 2009
Verlag: Bielefeld, Aisthesis-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.BF Lukács / College 3c - Philosophie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
„Auf Augenhöhe mit Heidegger“ – um 1968 wäre diese These Axel Honneths kaum in Frage gestellt worden. Georg Lukács und sein Werk erlangten damals einen Höhepunkt der Rezeption. Vierzig Jahre danach stellt sich die Frage nach der Relevanz seines gegenwärtig gerne vernachlässigten, aber selten zu ignorierenden Werks und dessen Rezeption im Umfeld der 68er-Generation. Hat deren Wiederentdeckung des „jungen“ Lukács den Zugang zu einem Klassiker der Gegenwartsphilosophie geebnet, oder hat eine „paradigmatisch falsche“ Rezeption dazu beigetragen, dass das umfangreiche Oeuvre auf nicht selten politisch motivierte Vorbehalte stößt, die den Zugang zu dem Werk eher verbauen? Das vorliegende Buch ist ein Lesebuch, ein Mixtum compositum subversiver, melancholischer, manchmal archivarischer, oft dissonant-kritischer Texte; es soll zum Stöbern und Entdecken einladen, zu eigensinnigen Annäherungen an das Phänomen Lukács. Es geht um die vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit einem Autor, der – wie auf andere Art Wittgenstein, Heidegger, Bloch oder Habermas – die Philosophie des 20. Jahrhunderts geprägt hat und der bei der Aufgabe helfen könnte, „eine post-habermasianische kritische Theorie“ zu formulieren.Inhalt: * Rüdiger Dannemann: Vorwort * I. Wege zu Lukács – Autobiographische und literarische Annäherungen * Peter Bürger: Lukács-Lektüren. Autobiographische Fragmente * Heinz Kimmerle: Ein Brief an Rüdiger Dannemann * W.F. Haug: Georg Lukács im westberliner Vormai. Eine werk-autobiographische Notiz * Jürgen Meier: Ein Weg zu Lukács. Biographisches * György Dalos: Reisebericht von Georg Lukács an das Zentralkomitee des Himmelreichs * II. Aufsätze und Interviews – Lukács und die Neue Linke * Bernd Wagner: Georg Lukács’ Denken, die Studentenbewegung und das „Rote Jahrzehnt“ * Abenteuer des Bewusstseins. Gespräch mit Detlev Claussen * Frieder Otto Wolf: Fünf Fragen an Rudi Dutschkes Aktualisierung Lukács’ * Lukács und die Generation Kohl. Gespräch mit Christoph Henning * Erich Hahn: Subjektivität versus Subjektivismus * Ein ungelesenes, unbekanntes Meisterwerk des 20. Jahrhunderts. Gespräch mit Thomas Metscher * Stefan Bollinger: Lukács und nicht nur die Demokratisierung des Realsozialismus * Goldmann, Lukács und Pascal. Gespräch mit Michael Löwy * Konstantinos Kavoulakos: Lukács’ geschichtsphilosophische Wende – ihre Aktualität 40 Jahre nach 1968 * Endre Kiss: Bärentanz der/und Befreiung. Georg Lukács und die sechziger Jahre * Elio Matassi: Georg Lukács und das Jahr 1968 in der italienischen Kultur * Lukács und der Hegelmarxismus. Gespräch mit Andreas Arndt * Auf Augenhöhe mit Heidegger. Gespräch mit Axel Honneth * Anhang * Rudi Dutschke: Besuch bei Georg Lukács (Aus dem Tagebuch, Mai 1966) * Hans-Jürgen Krahl: Zu Lukács: Geschichte und Klassenbewußtsein * Ágnes Heller: Lukács, die Budapester Schule und die Illusionen von ’68 * Albrecht Götz von Olenhusen: „Sozialisierte“ und „proletarische Reprints“. Die Rezeption von Georg Lukács’ Werken durch Raubdrucke in der Studentenbewegung * Rüdiger Dannemann: Georg Lukács und 1968. Eine Spurensuche
Details
VerfasserInnenangabe: Rüdiger Dannemann (Hg.)
Jahr: 2009
Verlag: Bielefeld, Aisthesis-Verl.
Systematik: PI.BF
ISBN: 978-3-89528-707-7
2. ISBN: 3-89528-707-5
Beschreibung: 357 S. : Ill.
Beteiligte Personen: Dannemann, Rüdiger; Lukács, Georg
Mediengruppe: Buch