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67 von 68
Praxis der Analytischen Psychologie
ein Lehrbuch für eine integrative Psychotherapie
Verfasserangabe: Anette Müller, Lutz Müller ; unter Mitarbeit von Günter Langwieler und Thomas Schwind
Jahr: 2018
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPH Müll / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Durch ihr ganzheitliches Menschenbild und Behandlungskonzept, in dessen Mittelpunkt das Individuum mit seinen persönlichen Bedürfnissen und Eigenarten steht, vermag die Analytische Psychologie C. G. Jungs tiefenpsychologische und psychodynamische Therapierichtungen zu einem modernen, integrativen Ansatz zu erweitern. Dieses Buch verbindet die Essentials der Analytischen Psychologie und Psychotherapie mit dem aktuellen Stand der Psychotherapieforschung. Besondere Hervorhebung erfährt die Arbeit mit dem Unbewussten und seiner Symbolik: Wie zeigt diese sich in Fantasien, Träumen, Imaginationen und Krankheitsbildern, aber auch in den Ressourcen der Patienten? Die Zugänge der Analytischen Psychologie zum inneren Selbst der Patienten, zur Intersubjektivität der therapeutischen Beziehung sowie zu den Prozessen von Übertragung und Gegenübertragung werden dargestellt und ihre Unterschiede zu anderen Therapieformen herausgearbeitet. Als Spezifikum erfährt der Zugang und die Nutzung des kreativen Potentials von Patienten und Therapeuten besondere Berücksichtigung.
 
Inhalt / / Einführung . 10 / / I Essentials der Analytischen Psychologie / / 1 Das Primat und die virtuelle Realität der Psyche 19 / 1.1 Die Welt ist eine Projektion des SELBST . 20 / 1.2 ... und das SELBST ist eine Introjektion der Welt . 24 / 1.3 Die Gewissheit der Ungewissheit . 26 / 1.4 Mitmenschlicher Dialog ist dennoch notwendig und heilsam . 27 / 1.5 Es geht immer vor allem um subjektive »Wahrheiten« . 28 / 1.6 Die Psyche kümmert sich nicht um unsere Wirklichkeitskategorien . 29 / / 2 Das SELBST: das ganze »System Mensch« . 31 / 2.1 Ganz vertraut - ganz fremd, ganz nah - ganz fern 32 / 2.2 Ganzheit und das Modell von Ken Wilber . 33 / 2.3 Komplexität 37 / 2.4 Transpersonale Aspekte des Selbst 40 / 2.5 Das Mandala als SELBST-Symbol 43 / / 3 Psycho-Symbole als Sprache der Seele . 47 / 3.1 Vieldimensionalität der Symbole 47 / 3.2 Der fließende Übergang zwischen dem (Psycho-)Symbolischen und dem (Objektiv-)Konkreten 50 / 3.3 Wie findet man geeignete Symbole? Die Symbolisierung . 51 / 3.4 Die symbolisierende Einstellung - das symbolische Leben 53 / / 4 Polarität und Selbstorganisation . 55 / 4.1 Grundpolaritäten des Lebens . 55 / 4.2 Der Kreislauf der Natur 56 / 4.3 Selbstorganisation 57 / 4.4 Kompensation und Finalität 58 / 4.5 Stirb und Werde 59 / 4.6 Psychisch geschehen lassen . 60 / 4.7 Analyse und Synthese 62 / 4.8 Umkreisung der Mitte, Zentrierung im SELBST 62 / / 5 Das Schöpferische . 65 / 5.1 Die schöpferische Fähigkeit der Fantasie . 66 / 5.2 Die »transzendente Funktion« der Psyche 67 / 5.3 Der schöpferische Wandlungszyklus 69 / 5.3.1 Die Phasen der Kreativität 69 / 5.3.2 Den »Rubikon überschreiten« . 71 / 5.3.3 Der therapeutische Wandlungszyklus 71 / 5.3.4 Stufen der therapeutischen Tiefe 75 / Therapeutische Tiefenstufe 1 . 75 / Therapeutische Tiefenstufe 2 . 75 / Therapeutische Tiefenstufe 3 . 76 / 5.3.5 Exkurs: Alchemie und schöpferischer Wandlungsprozess 78 / / 6 Die Archetypen 83 / 6.1 Universale Bereitschafts- und Reaktionspotenziale 83 / 6.2 Faszination, Numinosität und Inflation . 86 / 6.3 Anzahl der Archetypen . 88 / 6.3.1 Allgemeine Psychologie, Ethologie, Biopsychologie und evolutionäre Psychologie 89 / 6.3.2 Linguistik . 89 / 6.3.3 Märchen 89 / 6.3.4 Anthropologische Konstanten/Universalien 89 / 6.4 Bedeutung der archetypischen Dimension für die Psychotherapie 91 / 6.5 Bios, Eros, Heros, Logos und Mx: Das Pentaolon-Modell . 91 / 7 Das Unbewusste . 95 / 7.1 Das Unbewusste ist die überwiegende Funktionsweise aller psychischen Vorgänge 96 / 7.2 Das persönliche Unbewusste und das kollektive Unbewusste . 97 / / 8 Das Bewusstsein und das Ich-Erleben . 101 / 8.1 Die Bedeutung des Bewusstseins 101 / 8.2 Phasen der Bewusstseinsentwicklung . 103 / 8.2.1 Die unbewusste-undifferenzierte Phase der Bewusstseinsentwicklung 103 / 8.2.2 Die bewusst-differenzierte Phase . 105 / 8.2.3 Die integrative, psycho-symbolische Phase 106 / 8.2.4 Non-Dualität? . 108 / 8.3 Das bewusste Ich-Erleben 110 / 8.4 Aspekte des Ich-Erlebens . 111 / / 9 Individuationsprozess und Persönlichkeitsentwicklung . 115 / 9.1 Motivation: Triebe, Libido und Grundbedürfnisse 118 / 9.2 Komplexe als psychische Energiezentren 121 / 9.2.1 Das Assoziationsexperiment . 121 / 9.2.2 Komplexe als »via regia« zum Unbewussten und Landkarte der Seele 122 / 9.2.3 Systematik der Komplexe . 124 / 9.3 Persönlichkeitseigenschaften und typologische Aspekte . 126 / 9.3.1 Introversion, Extraversion und die Big Five . 127 / 9.3.2 Psychische Orientierungsfunktionen . 128 / 9.3.3 Therapeutische Funktion von Typologien . 130 / 9.4 Die Persona, der Schatten und das Gegengeschlechtliche . 130 / 9.4.1 Persona: Wie wir uns gerne darstellen 130 / 9.4.2 Der Schatten 132 / 9.4.3 Der innere Mann und die innere Frau: Animus und Anima . 135 / 9.5 Die »Große Suche«: Der »heroische« Weg der Individuation 137 / 9.6 Die dialektische Beziehung . 141 / / 10 Der ganzheitlich-integrative Therapieansatz der AP . 143 / 10.1 Ganzheitskonzepte in der Psychotherapie . 143 / 10.2 Die Beziehung der AP zur Psychoanalyse 145 / 10.3 Die Beziehung der AP zur Humanistischen Psychologie 147 / 10.4 Die Beziehung der AP zur Kognitiven Verhaltenstherapie 148 / 10.5 Krankheitsverständnis der AP 151 / 10.5.1 Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer und psychosomatischer Symptome . 151 / 10.5.2 Explizite Symptombehandlung und implizite Reifungs- und Lernerfahrungen . 152 / 10.6 Wirkfaktoren der Psychotherapie . 154 / 10.6.1 Bekenntnis, Aufklärung, Erziehung und Verwandlung . 154 / 10.6.2 Von Mensch zu Mensch: Therapeutische Beziehung, Übertragung und Gegenübertragung in der AP . 156 / 10.6.3 Das Verständnis von Widerstand in der AP . 160 / 10.6.4 Kongruenz, Empathie und Akzeptanz: Die Wirkfaktoren Carl Rogers´ im Verständnis der AP 161 / 10.6.5 Jerome Franks Wirkfaktoren und die Position der AP 162 / 10.6.6 Wirkfaktoren der Gruppentherapie nach Irvin Yalom in der AP . 163 / 10.6.7 Therapie als individuelle Komposition nach Klaus Grawe und die AP 164 / 10.6.8 Spezifische Wirkfaktoren der AP 166 / / II Methoden und Interventionen in der Analytischen Psychologie / / 11 Überblick: Das A-bis-H-Schema . 187 / 11.1 Sicherer Ort, sichere Beziehung, kreative Einstellung . 189 / 11.1.1 Temenos und »Vas hermeticum« 189 / 11.1.2 Kreativität förderndes Verhalten des Therapeuten . 190 / 11.2 A: Aktualisieren einer psychischen Thematik . 191 / 11.2.1 Klären, intensivieren, verdeutlichen 192 / 11.2.2 Konfrontieren . 193 / 11.2.3 Identifizieren, Personifizieren, Dialogisieren 194 / 11.3 B: Betrachten und Umkreisen einer psychischen Problematik . 195 / 11.3.1 Die freie Assoziation 195 / 11.3.2 Amplifikation 197 / 11.3.3 Meditation und Kontemplation . 198 / 11.3.4 Focusing . 199 / 11.4 C: Creieren, Fantasieren, Imaginieren, Träumen, Spielen, Gestalten . 200 / 11.4.1 Die Kraft der Fantasie und die Aktive Imagination . 202 / Günter Langwieler / 11.4.2 Die Praxis der Aktiven Imagination . 205 / Günter Langwieler / 11.4.3 Der Traum als Zugang zum Unbewussten 208 / Günter Langwieler / 11.4.4 Jungs Traumtheorie und die empirische Traumforschung . 216 / Günter Langwieler / 11.4.5 Malen und Zeichnen 217 / 11.4.6 Tonen und Formen 220 / 11.4.7 Steine bearbeiten und Bildhauerei . 222 / 11.4.8 Umgang mit den Gestaltungen 224 / 11.4.9 Körperausdruck und -bewegung, Musik und Tanz 226 / 11.4.10 Wort und Sprache . 235 / 11.4.11 Spielen 242 / 11.5 D: Deuten 252 / 11.5.1 Aktueller Auslöser . 254 / 11.5.2 Lebensgeschichtlicher Zusammenhang . 254 / 11.5.3 Kompensatorische Funktion unbewusster psychischer Inhalte . 254 / 11.5.4 Deutungsperspektiven . 255 / 11.5.5 E: Eigen- oder Subjektperspektive . 255 / 11.5.6 F: Beziehungs- und Objektperspektive (Fremdperspektive) . 258 / 11.5.7 G: Globalperspektive: archetypische und existenzielle Themen der Individuation . 259 / 11.6 H: Handeln 260 / / 12 Praxis der Analytischen Psychotherapie . 263 / Thomas Schwind / 12.1 Der Rahmen in der Psychotherapie 263 / 12.1.1 Der Raum . 264 / 12.1.2 Die Zeit . 266 / 12.1.3 Das Geld 267 / 12.1.4 Die Grenzen . 268 / 12.1.5 Beziehungsethische Grundhaltung . 269 / 12.2 Die therapeutische Beziehung . 271 / 12.2.1 Kreativität des Patienten und des Therapeuten 271 / 12.2.2 Erzählen und Hören 272 / 12.2.3 Enactment . 273 / 12.2.4 Die therapeutische Grundhaltung 273 / / 12.3 Der psychotherapeutische Prozess 280 / 12.3.1 Therapie als archetypischer Prozess: Der Weg . 281 / 12.3.2 Die Initialphase als erste Phase des therapeutischen Prozesses 282 / 12.4 Die zweite Phase des Prozesses: Analyse, Regression, emotionale Auseinandersetzung mit zentralen Kon¿ikten . 290 / 12.5 Die dritte Phase des Prozesses: Synthese, Progression, Integration und Finden neuer Möglichkeiten 296 / 12.6 Die vierte Phase des Prozesses: Individuations- und Abschlussphase . 297 / 12.7 Exkurs: Der Therapieprozess am Beispiel einer alchemistischen Bilderserie 299 / / 13 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der AP . 311 / 13.1 Ansätze zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen in der AP . 311 / 13.2 Die Methoden der AKJP in der AP 313 / 13.2.1 Freies Spiel als Methode 313 / 13.2.2 Dynamik von Regel- und Gesellschaftsspielen . 315 / 13.3 Zum Rahmen in der Therapie von Kindern und Jugendlichen . 317 / 13.3.1 Im Spannungsfeld Individuation - Sozialisation . 317 / 13.3.2 Das Arbeitsbündnis im Dreieck KJ - Eltern - Therapeut . 318 / 13.3.3 Der Therapieraum - »alchemistisches« Labor und Spielraum . 319 / 13.3.4 Therapeutischer Raum - Temenos, vas hermeticum und ... 320 / 13.3.5 ... Raum für alle 321 / 13.3.6 Der Rahmen und die Grenzen 322 / 13.4 Die Phasen des therapeutischen Prozesses 323 / 13.4.1 Die Initialphase 323 / 13.4.2 Die zweite Phase: Analyse und Regression 325 / 13.4.3 Die dritte Phase: Synthese und Progression . 328 / 13.4.4 Die vierte Phase: Integration und Individuation . 329 / 13.4.5 Besonderheiten in den Behandlungen von Jugendlichen . 329 / / 14 Gruppenpsychotherapie im Rahmen der Konzepte der Analytischen Psychologie 335 / 14.1 Polarität zwischen Kollektiv und Individuum . 335 / 14.2 Archetypische Wirkfaktoren 336 / 14.3 Symbolzentrierte Gruppenarbeit 337 / / 15 Bilanz . 338 / / Literaturverzeichnis . 341 / / Autorenverzeichnis . 353 / / Stichwortverzeichnis 355
Details
VerfasserInnenangabe: Anette Müller, Lutz Müller ; unter Mitarbeit von Günter Langwieler und Thomas Schwind
Jahr: 2018
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Systematik: PI.HPH
ISBN: 9783170283961
2. ISBN: 9783170283978
Beschreibung: 1. Auflage, 360 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Beteiligte Personen: Langwieler, Günter; Schwind, Thomas
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 341-352
Mediengruppe: Buch