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Inbesitznahme
das Parlamentsgebäude in Wien 1933-1956
Verfasserangabe: Bertrand Perz, Verena Pawlowsky, Ina Markova ; herausgegeben von der Parlamentsdirektion, Wien
Jahr: 2018
Verlag: Salzburg ; Wien, Residenz Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.OZ Perz / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Ein Haus mit besonderer Geschichte. Wie kein anderes Gebäude steht das österreichische Parlament für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Aber wie nutzten Ständestaat und NS-Regime dieses Gebäude zwischen 1933 und 1945? Was geschah hier auf symbolischer und was auf realer Ebene? Und wie eignete sich die Zweite Republik das Haus nach dem Krieg wieder an? 1934 zum Haus der Bundesgesetzgebung degradiert, wurde der Hansen-Bau im März 1938 Sitz des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich und diente später der Wiener NSDAP als Gauhaus. Das Buch erzählt die Geschichte des Parlamentsgebäudes von der Ausschaltung des Parlaments 1933 bis zur ersten Nationalratssitzung nach Abschluss des Wiederaufbaus 1956.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort / Wolfgang Sobotka 11 / I. Parlament und Diktatur: Umgang mit einem besonderen Haus - eine Einleitung 13 / Verena Pawlowsky / 1. Die Geschichte der Adler 14 / 2. Besitzerwechsel und Kontinuitäten 18 / 3. Phasen der Nutzung 21 / II. Totes Parlament (1933-1938) 27 / Verena Pawlowsky / 1. Funktionsverlust und Leerlauf - Folgen des März 1933 28 / 2. Unklare Verhältnisse - eine Einrichtung im Übergang 31 / 3. Innerer Dienst - Amtswarte, Reinigungsfrauen, Chauffeure und Kanzleibedienstete 35 / 4. Treuer Staatsdiener - der Gebäudeinspektor 38 / 5. Kleiner Kosmos - Dienstwohnungen, Bad, Fuhrpark und Garagen 44 / 6. Jahrestag für den Hansen-Bau - oder: unsichtbare Verbindungen in den Quellen 49 / 7. Jubilar in schlechtem Zustand - kostspielige Wartung, kostspieliger Betrieb 55 / 8. Abriegelung - Sicherungsmaßnahmen gegen nationalsozialistische Angriffe 59 / 9. Februar 1934 - Verhaftungen, Hausdurchsuchung, Verbote 64 / 10. Parlament fiir einen T ag - inszenierte Selbstauflösung 67 / 11. Das Parlament als Ständehaus - Umbau zum Haus der Bundesgesetzgebung 69 / 12. Ausschluss der Öffentlichkeit - das Haus der Bundesgesetzgebung in Betrieb 75 / 13. Personal - Abbaumaßnahmen und Neubesetzungen 81 / 14. Ohne Kundschaft - Trafik, Restaurant, Friseurstube und Post 86 / 15. Ohne Arbeit - Stenografen 90 / 16. Leere Räume - Untermieter im Parlamentsgebäude 93 / 17. Große Bühne - Kurt Schuschniggs letzte Rede am / 24. Februar 1938 102 / III. H auptquartier der Angliederungsbehörde (1 9 3 8 -1 9 4 0 ) 109 / Verena Pawlowsky / 1. Das Parlament als Machtzentrum - Josef Bürckel und der Anschluss 110 / 2. Topografie der Macht - Orte der NS-Herrschaft in Wien 114 / 3. Das Personal des Reichskommissars - jung und mobil 118 / 4. Die ¿Bürckel-Leute¿ - aus dem Altreich abkommandiert 121 / 5. Hohes Tempo - hektische Arbeit für Volksabstimmung und Eingliederung 126 / 6. Kommunikation und Technik - Staatstelefon, Fernschreiber, Flugzeug 131 / 7. Bleiben und Gehen - der Innere Dienst nach 1938 133 / 8. SS und SA im Parlamentsgebäude - neue Wachmannschaften 145 / 9. Die Struktur der Bürckel-Behörde - elastisch und anpassungsfähig 151 / 10. NS-Ämter im Haus - von der Abstimmungspropaganda bis zur Rassenpolitik 156 / 11. Finanzierung von Bürckels Dienststelle - wer bezahlt die neuen Fahnen? 161 / 12. Beengte Verhältnisse - oder: Furtwängler in Zimmer 13 165 / 13. Die Renovierung 1939 - von Hauswaschfrauen, Gerüsten und veralteten Elektroanlagen 170 / 14. Nutzungsideen für das Hohe Haus - Anschluss-Institut oder Museum? 175 / 15. Was von Bürckel blieb - zwei Straßennamen und ein Jagdgrund 180 / IV. Schönstes Gauhaus des Deutschen Reiches (1 9 4 0 -1 9 4 5 ) 185 / Verena Pawlowsky / 1. Das Parlament wird Gauhaus - Baldur von Schirachs Auftakt 186 / 2. Das Ende eines Provisoriums - oder: Wem gehört das Hohe Haus? 189 / 3. Fesdegung auf das Parlamentsgebäude - Absage an die Idee eines Gauforums? 194 / 4. Umdeutungen - von der Volksvertretung zur Volksgemeinschaft 197 / 5. Die Gauleitung unter Schirach - Organisation und Personal 200 / 6. Alltag der Gefolgschaft - Arbeiten und Wohnen im Gauhaus 204 / 7. Fremdkörper im Gauhaus - die Parlamentsbibliothek 209 / 8. Umbauten im Inneren des Gebäudes - kleine Eingriffe 212 / 9. Das Parlament als Veranstaltungsort - Appelle, Empfänge, Ehrungen 222 / 10. Volkssprechtage und hohe Besuche - Goebbels spricht im Parlamentsgebäude 230 / 11. Das Gauhaus im Dienst des Kriegs 234 / 12. Luftschutz - der Krieg rückt näher 240 / 13. Luftkrieg - Zerstörungen und Ausweichquartiere 244 / V. Stolzes Haus der Dem okratie (1945-1956) 253 / Ina Markova / 1. Demokratische Wiederaneignung - April 1945 254 / 2. Vor Trümmem - Bestandsaufnahme der Schäden und Sicherung des Hauses 259 / 3. Feilerer und Wörle - das Architektenbüro 265 / 4. Parlamentsbedienstete der ersten Stunde - (Wieder-)Einstellung von Personal 270 / 5. Reinigungsdienst im Parlament - Reinigungsfrauen und zunehmende Technisierung 272 / 6. Parlamentsbibliothek - Sicherung und Ausbau, Bücherrückgaben und Provenienzforschung 274 / 7. Stenografenamt und Parlamentskorrespondenz - Dienste im Hintergrund 278 / 8. Öffentlichkeitsarbeit - Popularisierung der parlamentarischen Arbeit 280 / 9. Politischer Neubeginn im Parlament 284 / 10. Kanzlei- und Archivtrakt - Beginn des systematischen Wiederaufbaus 289 / 11. Das Parlamentsrestaurant - Verpflegung der Abgeordneten 293 / 12. Das Peristyl - ¿Ehrenhalle der Demokratie¿ 295 / 13. Ausstattung der Arbeitsräume - Würde des Hauses, Enge des Budgets 300 / 14. Suche nach verschwundenem Inventar 305 / 15. NS-Erbe im Parlament - die Gauakten 309 / 16. Der Fuhrpark - Autos, Garagen, Unfälle 313 / 17. Das Herrenhaus - die letzte Phase des Wiederaufbaus 315 / 18. Hauseigene Infrastruktur - vom Hochdruckkessel bis zum Frisiersalon 320 / 19. Der neue Nationalratssitzungssaal - ¿der Würde des Hauses entsprechend¿ 324 / VI. Umnutzungen und Umdeutungen durch Diktaturen - ein Epilog 331 / Bertrand Perz / 1. Geerbte Bauten - ein ungewöhnlicher Blick 332 / 2. Gebäudefunktionen in diachroner Perspektive 334 / 3. Bedeutung der Nachnutzung des Parlamentsgebäudes vor dem Hintergrund der Bauaktivitäten der beiden Diktaturen 335 / 4. Umdeutungen als Strategie der Inbesitznahme 337 / 5. Gauhaus mit Ablaufdatum 340 / 6. Die Diktaturgeschichte des Parlamentsgebäudes in der Rezeption der Zweiten Republik 342 / Anmerkungen 345 / Anhang 393 / Tabellen 394 / Quellenverzeichnis 411 / Literaturverzeichnis 415 / Bildnachweis 432 / Abkürzungsverzeichnis 435 / Personenregister 438 / Autorinnen 445 / Dank 446
Details
VerfasserInnenangabe: Bertrand Perz, Verena Pawlowsky, Ina Markova ; herausgegeben von der Parlamentsdirektion, Wien
Jahr: 2018
Verlag: Salzburg ; Wien, Residenz Verlag
Systematik: GE.OZ, GP.OB
ISBN: 978-3-7017-3468-9
2. ISBN: 3-7017-3468-2
Beschreibung: 446 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Geschichte 1933-1956, Nutzung, Parlamentsgebäude, Verwaltung, Wien, Austrofaschismus, Geschichte 1933-1938, Bürckel, Josef, Geschichte 1938-1945, Nationalsozialismus, Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei <Österreich>, Benutzung, Drittes Reich, Nationalsozialist, Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, Bienne, Bundeshauptstadt Wien, Bundesland Wien, Gemeinde Wien, K.K. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Kaiserlich-Königliche Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Land Wien, Reichsgau Wien, Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Stadt Wien, Vena, Viena, Vienna, Vienna (Austriae), Vienne, Vin, Vindobona, Vinna, Wenia, Wien <Land>, Faschismus / Österreich, Buerckel, Joseph, Bürckel, Joseph, Deutschland / Faschismus, Deutschland / Nationalsozialismus, Faschismus / Deutschland, NS, Deutsches Reich. Wirtschafts-Verwaltungshauptamt, Gemeinschaftliche Nutzung, Gänsehäufel, Regierungsgebäude, Edelweisspiraten
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 415-431
Mediengruppe: Buch