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Attilio Regolo
Oper in drei Akten
Verfasserangabe: Johann Adolf Hasse
Jahr: 2017
Verlag: Hänssler
Mediengruppe: Compact Disc
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: CD.03 Hasse / College 5a - Szene Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
1751 reisten Hasse und seine Frau Faustina auf Einladung der französischen Dauphine Maria Josepha (geborene Prinzessin von Sachsen und Polen) nach Paris, wo beide sehr gefeiert wurden. Hasse machte in Paris Erfahrungen, die sein Folgeschaffen im Hinblick auf die instrumentale Satzkunst beeinflussten; die Hörer der Dresdener Musikfestspiel-Aufführungen von Hasses Artemisia (1994) und noch mehr von seiner Olimpiade (1992) haben Kostproben vom Reichtum der nun eingesetzten Klangfarben bereits kennenlernen können. Attilio Regolo, die letzte Oper vor Hasses Wechsel zu neuen Gestaltungsprinzipien, ist für sein Schaffen der mittleren Periode exemplarisch und zugleich ein Gipfelwerk. Mit Verzicht auf Ensemblesätze und bei nur knapper Beteiligung des Chors bietet das Werk, trotz relativ sparsamen Einsatzes ogligater Blasinstrumente, eine Perlenschnur kostbarer Arien. Deren Hauptmerkmal ist die wunderbar weitschwingende Vokalkantilene, die sich der angeblichen Norm eines Vier- oder Achttakteschemas kaum unterwirft.
Die Arie tritt uns hier als Einzelkunstwerk im Gesamtkunstwerk entgegen: Mehr als in mancher anderen Hasse-Oper müssen Sänger und Orchester ein hohes Maß an Können aufbieten, um dem Hörer die Fülle von Schönheiten zu erschließen und auch gerade das Da capo, die die Arie beschließende Wiederholung des Anfangsteils, durch zusätzliche Diminutionen und Auszierungen zum Erlebnis werden zu lassen.
Details
VerfasserInnenangabe: Johann Adolf Hasse
Jahr: 2017
Verlag: Hänssler
Systematik: CD.03, KM.MT10
Beschreibung: ital. ges., 3 CDs + 2 Beihefte (mit ital., dt. Libretto)
Mediengruppe: Compact Disc