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Jean-Jacques Rousseau: Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechts
Verfasserangabe: hrsg. von Reinhard Brandt ...
Jahr: 2012
Verlag: Berlin, Akademie-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.BF Rousseau / College 3c - Philosophie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Bescheiden im Umfang, revolutionär in der Wirkung, kontrovers in der Deutung: Rousseaus Schrift "Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechts" (1762) gehört bis heute zu den unangefochtenen Klassikern der Politischen Philosophie der Moderne. Der Gesellschaftsvertrag, der Umschlagsort von Naturzustand und Staat, ist paradox; er soll die völlige Freiheit der Menschen gewährleisten und dennoch aus ihnen ein gemeinsames Ich schaffen, der Mensch soll vorbehaltlos zum Bürger dieses einen Staates werden.. Das moderne Freiheitsideal wird in eine antike Polisgemeinschaft transplantiert. Die Interpretation der Schrift wird dadurch erschwert, dass sie einerseits ein an eine gelehrte Tradition anknüpfender rechtsphilosophischer Traktat ist, andererseits ein politisches Pamphlet mit rhetorischen Überhöhungen. Die Aufsatzsammlung sucht den Ambivalenzen des Buches gerecht zu werden, sie liefert einen kooperativen Kommentar zu den Hauptthemen des "Gesellschaftsvertrages". --- "Bescheiden im Umfang, revolutionär in der Wirkung, kontrovers in der Deutung: Rousseaus Schrift 'Vom Gesellschaftsvertrag oder die Prinzipien des Staatsrechts' (1762) gehört bis heute zu den unangefochtenen Klassikern der Politischen Philosophie der Moderne. Der Gesellschaftsvertrag, der Umschlagort von Naturzustand und Staat, ist paradox; er soll die völlige Freiheit der Menschen gewährleisten und dennoch aus ihnen ein gemeinsames Ich schaffen, der Mensch soll vorbehaltlos zum Bürger dieses einen Staates werden. Das moderne Freiheitsideal wird in eine antike Polisgemeinschaft transplantiert. Die Interpretation der Schrift wird dadurch erschwert, daß sie einerseits ein an eine gelehrte Tradition anknüpfender rechtsphilosophischer Traktat ist, andererseits ein politisches Pamphlet mit rhetorischen Überhöhungen. Die Aufsatzsammlung sucht den Ambivalenzen des Buches gerecht zu werden, sie liefert einen kooperativen Kommentar zu den Hauptthemen des 'Gesellschaftsvertrages'." (Autorenreferat). Inhaltsverzeichnis: Reinhard Brandt/ Karlfriedrich Herb: Einführung in Rousseaus 'Gesellschaftsvertrag' (3-27); Karlfriedrich Herb: Zur Grundlegung der Vertragstheorie (29-45); Wolfgang Kersting: Die Vertragsidee des Contrat social und die Tradition des neuzeitlichen Kontraktualismus (47-68); John Plamenatz: "Was nichts anderes heißt, als daß man ihn zwingen wird, frei zu sein" (69-84); Robert Wokler: Rousseau and his crities on the fanciful liberties we have lost (85-108); Patrick Riley: Eine mögliche Erklärung des Gemeinwillens (109-135); Bernard Gagnebin: Die Rolle des Gesetzgebers (137-152); Paul Bastid: Die Theorie der Regierungsformen (153-167); Karlfriedrich Herb: Verweigerte Moderne. Das Problem der Repräsentation (169-190); Jean Cousin: Rousseau als Interpret der römischen Institutionen (192-214); Michaela Rehm: "Ein rein bürgerliches Glaubensbekenntnis": Zivilreligion als Vollendung des Politischen? (215-241); Olaf Asbach: Staatsrecht und Völkerrecht bei Jean Jacques Rousseau. Zur Frage der völkerrechtlichen Vollendung des Contrat social (243-271); Reinhard Brandt: Der Contrat social bei Kant (273-296).
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Reinhard Brandt ...
Jahr: 2012
Verlag: Berlin, Akademie-Verl.
Systematik: PI.BF
ISBN: 978-3-05-005146-8
2. ISBN: 3-05-005146-9
Beschreibung: 2., bearb. Aufl., VIII, 308 S.
Beteiligte Personen: Brandt, Reinhard
Sprache: ger
Mediengruppe: Buch