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Frühförderung behinderter Kleinkinder
Grundlagen, Diagnostik und Intervention
VerfasserIn: Sarimski, Klaus
Verfasserangabe: von Klaus Sarimski
Jahr: 2009
Verlag: Göttingen ; Bern ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Cambridge, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen ; Stockholm , Hogrefe
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.L Sari / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kinder, die mit einer Hörschädigung, Blindheit, Spracherwerbsstörung, kognitiven Beeinträchtigung oder frühen Regulationsstörung aufwachsen, benötigen besondere Formen der Förderung. Je früher diese einsetzt und je mehr sie an die spezifische Behinderung angepasst ist, desto besser lässt sich späteren psychischen Folgeerscheinungen bei den Betroffenen und ihren Eltern begegnen. In diesem Buch wird ein Überblick über entwicklungsbezogenes, störungsspezifisches und interventionsorientiertes Wissen gegeben, das für die Frühförderung von behinderten Kleinkindern in den ersten drei Lebensjahren von Bedeutung ist. Der Autor stellt die Ursachen von biologischen und sozialen Entwicklungsstörungen dar und setzt Ergebnisse aus der Forschung in Empfehlungen für die Diagnostik, Interventionsgestaltung und Familienberatung um. Berücksichtigt wird dabei besonders die Beziehung und Interaktion zwischen Eltern und Kind. Der Band liefert Pädagogen und Psychologen somit Leitlinien für ihre Arbeit mit kleinen Kindern mit Behinderungen und deren Eltern.
 
"Im Vorwort schreibt Klaus Sarimski, dass er sich bei der Auswahl der Inhalte davon leiten ließ, was er als Berufsanfänger in diesem Tätigkeitsfeld gern gewusst hätte. Jetzt braucht niemand diese unerfüllten Wünsche haben und die damit verbundenen Ängste durchleiden. Er oder sie kann bei Sarimski nachlesen." socialnet.de - Dr. Dipl.-Psych. Lothar Unzner
 
INHALT
Vorwort 9 / 1 Biologische und soziale Risiken für Entwicklungsstörungen 13 / 1.1 Pränatale Ursachen von Entwicklungsstörungen 14 / 1.1.1 Chromosomale Veränderungen 14 / 1.1.2 Andere pränatale Ursachen 17 / 1.1.3 Intrauterine Infektionen und Schädigungen durch teratogene Substanzen 18 / 1.1.4 Ursachen von Hör- und Sehbehinderungen 20 / 1.2 Périnatale Risiken 20 / 1.2.1 Körperliche Gefährdung sehr unreif geborener Kinder 21 / 1.2.2 Langzeitstudien zum Entwicklungsverlauf 22 / 1.2.3 Günstigere Prognose durch Fortschritte der Intensivmedizin 25 / 1.3 Soziale Risiken 26 / 1.3.1 Armut als Entwicklungsrisiko 27 / 1.3.2 Kinder von jugendlichen und alleinerziehenden Müttern 31 / 1.3.3 Eltern mit eigenen psychischen Erkrankungen 32 / 1.3.4 Kinder von drogenabhängigen Eltern 33 / Weiterführende Literatur 35 / 2 Kinder mit schwerer Hörschädigung 36 / 2.1 Kindliche Entwicklung unter den Bedingungen einer schweren / Hörschädigung 36 / 2.2 Sprachentwicklungsverlauf bei hörgeräteversorgten Kindern 40 / 2.3 Sprachentwicklung bei früher Versorgung mit einem Cochlea Implantat 42 / 2.3.1 Zeitpunkt der CI-Versorgung 44 / 2.3.2 Intelligenz des Kindes 46 / 2.3.3 Beteiligung der Eltern an der Förderung 46 / 2.3.4 Methode der Sprachförderung 47 / 2.3.5 Qualität der Eltern-Kind-Interaktion 48 / 2.4 Aufgaben der Frühförderung hörgeschädigter Kinder 48 / Weiterführende Literatur 49 / 3 Blinde Kinder 50 / 3.1 Entwicklung unter der Bedingung von Blindheit 50 / 3.1.1 Motorische Entwicklung 51 / 3.1.2 Perzeptive und kognitive Entwicklung 52 / 3.1.3 Sprachentwicklung 53 / 3.2 Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Interaktion 53 / 3.3 Risiko einer Entwicklungsstagnation bei einer Teilgruppe blinder Kinder 56 / 3.4 Aufgaben der Frühförderung blinder Kinder 57 / 3.5 Spezifische Bedürfnisse taubblinder Kinder 57 / Weiterführende Literatur 59 / 4 Kinder mit frühen Spracherwerbsstörungen 60 / 4.1 Entwicklungsstufen und -mechanismen des normalen Spracherwerbs 60 / 4.1.1 Sprachwahrnehmung 60 / 4.1.2 Sprachproduktion 62 / 4.1.3 Spracherwerbsprozess 64 / 4.2 Vorläufer spezifischer Sprachentwicklungsstörungen: "Late Talkers" 67 / 4.3 Prävention von spezifischen Sprachentwicklungsstörungen 69 / Weiterführende Literatur 75 / 5 Kinder mit kognitiven Entwicklungsstörungen 76 / 5.1 Frühentwicklung von Kindern mit Down-Syndrom 76 / 5.1.1 Motorische Entwicklung 76 / 5.1.2 Kognitive Fähigkeiten 77 / 5.1.3 Frühe kommunikative Entwicklung 80 / 5.2 Auswirkungen auf das Eltern-Kind-Interaktionssystem 82 / 5.3 Spezifische Probleme der sprachlichen Entwicklung beim Down-Syndrom 85 / 5.4 Entwicklungsverlauf bei Kindern mit anderen anlagebedingten Störungen 87 / 5.5 Erfolge von Frühförderprogrammen bei kognitiver Behinderung 93 / 5.6 Erfahrungen aus der "Early Intervention Collaborative Study" 96 / 5.7 Aufgaben der Frühförderung kognitiv beeinträchtigter Kinder 101 / Weiterführende Literatur 102 / 6 Kinder mit sozialen Risiken 103 / 6.1 Regulationsstörungen als Risikofaktor für die Mutter-Kind-Beziehung 103 / 6.2 Exzessives Schreien, Fütter-/Ess- und Schlafprobleme 105 / 6.2.1 Exzessives Schreien 105 / 6.2.2 Fütterprobleme 108 / 6.2.3 Schlafstörungen 109 / 6.3 Interventionen bei frühen Regulations- und Beziehungsstörungen 109 / 6.4 Integration in Konzepte zur Betreuung von Familien mit mehrfachen Risiken 114 / Weiterführende Literatur 117 / 7 Diagnostisches Vorgehen 118 / 7.1 Methoden der fachärztlichen Untersuchung 118 / 7.1.1 Klinische Untersuchung 118 / 7.1.2 Humangenetische Begutachtung 119 / 7.1.3 Neuroradiologische und neurophysiologische Verfahren 120 / 7.1.4 Beurteilung der Seh- und Hörfähigkeit 121 / 7.2 Bestimmung des Entwicklungsstandes durch standardisierte Verfahren 122 / 7.2.1 Früherkennung allgemeiner Entwicklungsstörungen 123 / 7.2.2 Entwicklungsdiagnostik bei blinden Kindern 126 / 7.2.3 Beurteilung der kognitiven Entwicklung bei hörbehinderten oder spracherwerbsgestörten Kindern 127 / 7.2.4 Beurteilung von frühen Kompetenzen bei Kindern mit sehr schwerer Behinderung 128 / 7.2.5 Differenzielle Beurteilung früher sprachbezogener Kompetenzen 129 / 7.2.6 Beurteilung von Selbstregulationsfähigkeiten 132 / 7.3 Spielbasierte Beurteilung des Förderbedarfs 134 / 7.4 Beurteilung der Belastung und Bedürfnisse der Eltern 140 / Weiterführende Literatur 142 / 8 Intervention: Interaktionsberatung zur Förderung im Alltag 144 / 8.1 Förderung im Alltag 144 / 8.2 Unterstützung förderlicher Beziehungen bei unterschiedlichen Entwicklungsrisiken 149 / 8.2.1 Interaktions- und Beziehungsförderung bei Kindern mit sozialen Risiken 149 / 8.2.2 Interaktionsberatung bei (drohenden) kognitiven Entwicklungsstörungen / 150 / 8.2.3 Förderung der vorsprachlichen Entwicklung behinderter Kinder 155 / 8.3 Prinzipien der videogestützten Interaktionsberatung 156 / 8.4 Beziehungsförderung in der Praxis 159 / 8.4.1 Anforderungen an die Kompetenz der Fachkräfte 159 / 8.4.2 Hindernisse auf Seiten der Eltern 160 / 8.4.3 Praxis der Frühförderung: Eine kaum erleuchtete , 3 lack Box" 160 / 8.4.4 Zufriedenheit mit der Frühförderung 161 / Weiterführende Literatur 162 / 9 Elternzentrierte Hilfen 164 / 9.1 Behinderung im familiären System 164 / 9.1.1 Herausforderungen für die Familie 164 / 9.1.2 Belastung und depressive Entwicklung 167 / 9.1.3 Verhaltensauffälligkeit und Diagnose als Einflussfaktoren 169 / 9.1.4 Individuelle Verarbeitung und soziale Unterstützung 171 / 9.1.5 Auswirkungen auf Väter und Geschwister 174 / 9.2 Spezielle Anpassungsprobleme 176 / 9.2.1 Kinder mit Sinnesschädigungen 176 / 9.2.2 Eine spezielle Situation: Sorge nach auffälligem Hörscreening 178 / 9.2.3 Sehr unreif geborene Kinder 179 / 9.3 Elternzentrierte Hilfen als Aufgabe der Frühförderung 181 / 9.4 Eltern mit multiplen Belastungen - eine Herausforderung für den Berater 186 / Weiterführende Literatur 190 / 10 Eine spezielle Herausforderung: Kinder mit besonderem Hilfebedarf 191 / 10.1 Auswirkungen schwerer cerebraler Schädigung auf das körperliche Wohlbefinden 193 / 10.1.1 Ernährungsstörungen 194 / 10.1.2 Cérébrale Bewegungsstörungen 196 / 10.1.3 Weitere Beeinträchtigungen 196 / 10.2 Frühförderung als Unterstützung in der Bewältigung des Alltags 197 / 10.2.1 Bewegungserleichterung und sensomotorische Anregungen 198 / 10.2.2 Umgang mit Schlafproblemen 199 / 10.2.3 Umgang mit Fütter- und Essproblemen 200 / 10.3 Kommunikationsförderung unter den Bedingungen einer sehr schweren Behinderung 203 / 10.4 Begleitung der Eltern 206 / Weiterführende Literatur 207 / Literatur 208 / Verzeichnis der Tests und Diagnoseverfahren 238 / Sachregister 241
Details
VerfasserIn: Sarimski, Klaus
VerfasserInnenangabe: von Klaus Sarimski
Jahr: 2009
Verlag: Göttingen ; Bern ; Wien ; Paris ; Oxford ; Prag ; Toronto ; Cambridge, Mass. ; Amsterdam ; Kopenhagen ; Stockholm , Hogrefe
Systematik: PN.L
ISBN: 978-3-8017-2079-7
2. ISBN: 3-8017-2079-9
Beschreibung: 1. Aufl., 242 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. [208] - 237
Mediengruppe: Buch