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Neoliberalismus
Ungleichheit als Programm
VerfasserIn: Nicoll, Norbert
Verfasserangabe: Norbert Nicoll
Jahr: 2013
Verlag: Münster, Unrast-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GP.PL Nico / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Rücksortierung Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
Der Neoliberalismus ist die dominante Ideologie unserer Zeit geblieben,daran hat sich auch seit dem Jahr 2008, dem Beginn der anhaltendenWirtschafts- und Finanzkrise, nichts geändert. Beinahe hat er den Status einer Zivil- oder Alltagsreligion erreicht. Er liefert die Glaubenssätze, die Deutungsmuster und die Normen, an denen sich politische wie soziale Handlungen zu orientieren haben.Derzeit wird in verschiedenen Ländern Südeuropas eine verschärfte neoliberale Politik durchgeführt – mit zum Teil dramatischen Folgen für die Menschen in diesen Ländern. Wachsende Armut und Arbeitslosigkeitführen vielerorts zu heftigem Widerstand. An tieferem Wissen über das Wesen des Neoliberalismus mangelt es aber häufig. Gerade viele politische Aktivisten aus sozialen Bewegungen stellen sich eine Menge Fragen: Was ist Neoliberalismus eigentlich – außer, dass wir dagegen sind? Wem dient er? Und: Wie konnte die neoliberaleIdeologie so dominant werden und den Sturm der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht nur überleben, sondern sogar gestärkt daraus hervorgehen?Das Buch klärt diese und andere Fragen auf kompakte Weise. Es zeigt, dass der Neoliberalismus als Ideologie ganz und gar nicht monolithisch ist, auch könnte man von Neoliberalismen sprechen. Und es legt offen, dass neoliberale Kräfte nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Unterstützung von Industriellen, Think Tanks und ausgefeilten Netzwerken eine ausgeklügelte Hegemonialstrategie verfolgten.
 
/ AUS DEM INHALT: / / / 1Anatomie einer Ideologie ' 11
Ein diffuser Begriff 14
Strömungen des Neoliberalismus 15
Konstituierende Grundprinzipien des Neoliberalismus 19
Das Negativziel des Neoliberalismus 21
Das neoliberale Menschenbild und die Theorie.der
kulturellen Evolution< " " 22
Neoliberalismus und Demokratie 26
Der psychologische Gehalt des Neoliberalismus 30
Ein Projekt der Restauration 33
2Gramsci, Hayek und die unbestreitbare Nützlichkeit
einerhegemonialen Strategie 'o 37
Antonio Gramsci - Multitalent in Haft 38
Kulturelle Hegemonie 41
Intellektuelle bei Gramsci 43
Die Bedeutung des Alltagsverstands 44
Hayek und die Bedeutung intellektueller Arbeit 46
Der Aufbau eines neoliberalen Netzwerks 51
Stichwort: ThinkTanks 55
Think-Tank-Gründungen 58
Der gesellschaftliche Kontext 61
Die Bedeutung von Netzwerken und Lektionen
für emanzipatorische Kräfte 65
3Die Metamorphose der Ökonomik 69
Blinde Flecken 71
Einseitige Lehre in Deutschland 72
4Rahmenbedingungen für den neoliberalen Rollback 83
Globalisierung und nationaler Wettbewerbsstaat" 83
Postfordismus und Finanzmarktdominanz 87
Zusammenbruch der Sowjetunion 95
Der Aufstieg der Konzerne 97
Mediale Narkotisierung 100
Strukturelle Probleme des deutschen Journalismus 101
Krise des Korporatismus und der Gewerkschaften 109
5Implementierungsstrategien 113
Die >Befreiung< der Finanzmärkte 113
Arbeitslosigkeit als Hebel 115
DieTINA-Strategie 117
Handelsabkommen und Strukturanpassungsprogramme 118
Militärischer Neoliberalismus 120
6Das neoliberale Europa 125
Die Wirtschaft zuerst 126
Sparen als Sachzwang 127
Die verzerrte Finanzkrise 130
Die deformierte Demokratie " 131
 
 
Details
VerfasserIn: Nicoll, Norbert
VerfasserInnenangabe: Norbert Nicoll
Jahr: 2013
Verlag: Münster, Unrast-Verl.
Systematik: GP.PL, GW.VS
ISBN: 978-3-89771-534-9
2. ISBN: 3-89771-534-1
Beschreibung: 1. Aufl., 158 S.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 141 - 158
Mediengruppe: Buch